Saison 2018/2019

Männer

HSG Rochlitz/Geringswalde : HV Fortschritt Mylau Reichenbach  28:21 (13:12)

Am Samstagnachmittag konnte sich die HSG Rochlitz/Geringswalde mit einem 28:21 Heimsieg gegen Fortschritt Mylau-Reichenbach durchsetzen. Bereits vor dem Spiel war den HSG-Spielern klar, dass kein einfaches Spiel bevorstehen würde, denn der Tabellennachbar reiste mit einer körperlich robusten Mannschaft an. Jedoch ließ sich die Spielgemeinschaft nicht davon beeindrucken und ging dank schneller und intelligenter Spielweise nach 10 Minuten erstmals mit 5:4 in Führung. Durch konzentriert vorgetragene Angriffe und einer Abwehr, die es dem Gegner extrem schwer machte Tore zu erzielen wurden die Gäste sogar zu einer Auszeit beim Stand von 9:5 gezwungen. In den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit ließ man aber den Gegner unnötig durch fahrlässige Abspiele und schlechte Chancenauswertung heran kommen. Der Halbzeitstand betrug demnach 13:12. In der Kabine appellierte das Trainerteam die Mannschaft sich wieder auf die eigene Stärke zu besinnen. Da die Schiedsrichter bereits in der ersten Halbzeit 9 Zeitstrafen verteilten, waren einige Spieler schon mit mehreren Verwarnungen bestraft worden, weshalb nun besondere Vorsicht bewahrt werden musste. Kurz nach dem Wiederanpfiff kam es wie es kommen musste. Die erste (aber nicht letzte) rote Karte des Spiels sah Tony Schmidt. Die HSG musste sich in den folgenden 2 Minuten sogar einer doppelten Unterzahl unterziehen. Aber auch die gegnerischere Spieler fanden sich oft für 2 Minuten ungewollt auf der Bank wieder. Die Heimmannschaft behielt jedoch allem Umständen zum Trotz die Nerven und zeigte im zweiten Durchgang eine sehr ansprechende Leistung, sodass es bereits nach 40 Minuten 20:13 stand. Auch nach Auszeiten versuchten die Gäste vergeblich die bärenstarke HSG-Abwehr zu durchbrechen. Da auch der Angriff funktionierte und die Heimmannschaft sowohl durch sauber ausgeführte Spielzüge als auch durch individuelle Klasse überzeugte konnte dieser Vorsprung bis zum Ende der Partie gehalten werden. Besonders heraus ragte diesmal Christopher Johne mit 4 Feldtoren und 5/5 verwandelten 7m. Somit war mit dem Schlusspfiff der Heimspieltag in Rochlitz perfekt, denn auch die Frauen des BSC Motor Rochlitz konnten zuvor souverän gegen Langhessen/Crimmitschau gewinnen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die an diesem Tag spielerisch stärkere Mannschaft aus einer soliden Abwehr inklusive Torwart heraus gewinnen konnte. Die HSG blickt nun mit Selbstvertrauen auf das Auswärtsspiel beim Tabellenersten in Borstendorf am nächsten Sonntag.

Es spielten:
Bunge, Goy, Pollmer (6), Brondke(2), Schmidt(3), Walther(4), Roder(2), Johne(4/5), Spreer(1), Thiele, Schramm, Meinert(1)

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : HSG Langenhessen Crimmitschau  29:16 (13:8)

 Nach dem Dilemma des letzten Wochenendes gg. Chemnitz Rottluff war Trainer Ecki verständlicherweise mehr als unzufrieden mit seiner Truppe. Es musste ein Sieg ran...ohne Wenn und Aber! Die Ansprache in der Kabine vor Anpfiff war deutlich und ging jeder ins Blut über. Nach einem ausgeglichenem Beginn, fingen wir allmählich mit schön anzusehenden Spielzügen an, uns ab zu setzen. Die gut besuchte Halle fand lautstark Gefallen an jedem versenktem Treffer. Nach 30 Minuten ertönte die Halbzeit-Tröte und die Mannschaften machten sich beim Stand von 13:8 in die Kabinen. 5 Tore Vorsprung kann im Handballsport nichts sein. Wir wollten mehr! Viel mehr! Was dann geschah, kann wahrscheinlich keiner mehr konkret sagen. Jede stand für die andere ein, der Ball wurde in das gegnerische Netz gefeuert und Sabrina hielt viele wichtige Bälle. Trotz der unzähligen 2-Minuten Strafen behielten wir immer die Oberhand. Appropos 2-Minuten Strafen: Die Verfasserin würde an dieser Stelle behaupten, dass seit Neugründung der Rochlitzer Frauenmannschaft noch nie 2 Damen in einem Spiel mit Rot das Feld verlassen mussten. Letztendlich trennten wir uns mit 29:16 und verdienten, erleichternden 2 Punkten. Die Stimmung in der Halle war wiedermal spektakulär! Eure Emotionen verursachen Gänsehaut auf dem Spielfeld. Danke für die ganzen Glückwünsche nach dem Spiel und für "das war heute wirklich soooo schön anzuschauen... Ihr habt super gespielt!" Und das Beste zum Schluss: Lui hat ihr erstes Saisontor versenkt... Ein wunderschöner 7m ins rechte untere Eck

Für den BSC Motor Rochlitz haben gespielt : Sabi im Tor, Lui, Kristin, Kerstin, Nadine, Alex, Lindsay, Sophie und Buli.

 

SG Nickelhütte Aue : BSC Motor Rochlitz  32:23 (15:11)

Am Sonntag machten wir uns auf den Weg in den sächsischen Erzgebirgskreis nach Aue. Da begegneten wir dem aktuell Drittplatzierten um 17:00 Uhr. In der Halle angekommen wurde uns bewusst, dass wir bei ungewohnter Zeit für ein Spiel und mit ebenfalls ungewohnt klebrigen Fingern durch den Harz, mehr als fit sein mussten, da es uns die Damen vom SG Nickelhütte Aue wiederholt nicht einfach machen würden. Unser Trainer redete uns in der Kabine noch einmal ins Gewissen, dass wir nichts zu verlieren haben und das zeigen sollen, was wir bereits am vergangenen Wochenende in Burgstädt geliefert haben. Mannschaftszusammenhalt, Kampfgeist und Spaß am Spiel! Mit diesen Worten starteten wir in die ersten 10 Minuten… leider ohne diese gleich umsetzen zu können. Abspielfehler und falsche „Laufwege“ schlichen sich in unser Spiel ein und machten es schwer, Lücken zu finden, durch welche wir zu einem Torwurf kommen konnten. In unserer Abwehr mussten wir uns erst einmal sortieren und uns auf die Spielerin auf der halben Position einstellen, welche Dank ihrer Größe nicht mal abspringen musste, um den Ball über unsere Köpfe zu werfen. Nach diesen zähen Minuten ging es dann aber so richtig los für uns. Die Abwehr stand super. Jeder hatte seine Gegenspielerin im Auge und half der Mitspielerin aus. Im Angriff fruchteten besonders unsere neuen Spielzüge super, welche jede beherrschte. Wir haben es erstmals auch umgesetzt, nicht jeden Spielzug bis zum Ende durchzuspielen, sondern den Kopf nach oben zu nehmen, wie es uns Trainer Daniel jedes Mal in unserer kurzen Trainingseinheit predigt, um bei Möglichkeit die Lücke vor uns zu sehen oder unsere Kreisläuferin in der richtigen Situation anzuspielen. Mit einem Spielstand von 15:11 wurde zur Halbzeit abgepfiffen. Mit nur vier Toren Differenz ist im Handball bekanntlich noch alles offen. In der zweiten Halbzeit mussten dann leider zwei Spielerinnen aus unserer Mannschaft fast zeitgleich zwei Minuten von der Bank aus zuschauen und die Gegnerinnen nahmen diesen Anlass, auch unsere Spielerin auf der Position in der Mitte aus dem Spiel raus zu nehmen. Somit waren für uns nun nur noch drei Anspielstationen vorhanden. Aus dieser Situation heraus, konnten wir nur noch ohne Ball laufen und uns währenddessen gegenseitig „zufackeln“ und versuchen, eine Lücke in der Mauer zu finden. 10 Minuten vor Spielende wurde in uns noch einmal ein derartiger Kampfgeist geweckt, sodass uns die Damen vom SG Nickelhütte Aue zusehen konnten, wie wir die Bälle in ihrem Kasten verwandelten und sie im Angriff nicht zum Abschluss kommen ließen. Leider reichten diese Tore nicht aus, um das Ruder noch einmal rum zu reißen. Das Spiel wurde mit einem Stand von 32:23 abgepfiffen. Trotz dieser Niederlage schauen wir mit erhobenem Kopf unserer Weiterentwicklung als Mannschaft in der Bezirksklasse entgegen. Wir wissen wir können das und wir beweisen unseren Zuschauern, welche uns ständig unterstützen und manchmal mehr mitfiebern als unser Trainer oder wir selbst und so eine Strecke zum Sonntagabend auf sich nehmen, dass wir durch unseren Mannschaftzusammenhalt, unseren Kampfgeist und dem Spaß am Spiel alles dafür geben, die nächsten Punkte zu Hause zu behalten!

In Aue waren dabei: Trainer Daniel, unsere Torfrau Sabrina und die Spielerinnen Lindsay, Kerstin, Julia, Anna-Luisa, Kristin, Sina, Alexandra und Nadine

 

Burgstädter HC II : BSC Motor Rochlitz  19:16 (6:9)

Voller Motivation und dem Willen, unsere vorangegangenen Auftritte wieder ein Stück weit „gut zu machen“, gingen wir nach vier spielfreien, aber trainingsintensiven Wochen in die Partie gegen die zweite Vertretung des Burgstädter HC. Wir erwischten einen sehr guten Start und konnten uns nach zehn Minuten mit 1:4 absetzen. Auch in der Folge klappten zuletzt trainierte Varianten und Spielzüge gut, sodass wir die Lücken immer wieder finden und so einige Tore erzielen konnten. Allen voran unsere Abwehr stand in der ersten Hälfte sehr gut und sicher, wir konnten immer wieder Ballgewinne verzeichnen und Angriffe abwehren, was die Anzahl von sechs Gegentoren zur Pause untermauert (HZ: 6:9). Auch der Teamgeist stimmte voll und ganz: jede ist für die andere gelaufen – das Mit- und Füreinander war spürbar stark. Wir hatten unsere Spielfreude und den Spaß wiedergefunden und waren uns allesamt einig, dieses Spiel nicht mehr aus der Hand zu geben. Nach Wiederanpfiff schlichen sich dann bereits einige Abspielfehler ein, welche zunächst nicht großartig ins Gewicht fielen, da wir vorn trotzdem unsere Tore machten und hinten gut standen. Leider schienen wir ab der 50.Minute wieder in alte Muster zu verfallen: Einfache Fehler häuften sich, Tormöglichkeiten wurden dadurch verschenkt und folglich ergaben sich für die Gegner Kontermöglichkeiten, welche sie rigoros zu nutzen wussten und uns somit letztlich die Punkte nehmen konnten. Mit einem 19:16, für den Moment enttäuscht & ohne Punkte, aber mit viel Zuversicht und Motivation gehen wir in das nächste Spiel, in welchem uns auswärts die Frauen der SG Nickelhütte Aue erwarten (Sonntag, 17 Uhr).
Auch wenn es für uns alle extrem bitter ist, da über weite Strecken des Spiels Einstellung, Teamgeist und Spielanlage stimmig waren, gehen wir mit erhobenem Haupt aus diesem Spiel. Hinter dieser Leistung müssen wir uns nicht verstecken – im Gegenteil: Darauf kann definitiv aufgebaut werden.

In Burgstädt dabei waren: Sabrina und Isabel im Tor, Lindsay, Kerstin, Bula, Lui, Nadine, Kristin, Anne, Sina und Alexandra

Ein großer Dank geht hierbei an unsere zahlreich mitgereisten Fans, die das ganze Spiel über Stimmung gemacht und uns durchgehend unterstützt haben und nicht nur dann, wenn es plötzlich wieder läuft. Ihr seid großartig!

 

Männer

SV Sachsen Werdau II : HSG Rochlitz/Geringswalde  31:27 (15:15)

Die Männer der HSG mussten am Sonntagnachmittag zum Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft von Sachsen 90 Werdau II antreten. Trotz der Tatsache, dass die beiden Mannschaften zum ersten mal aufeinander trafen begann das Spiel umkämpft und es wurden auf beiden Seiten strukturierte Angriffe vorgetragen. In den ersten Minuten des Spiels konnte sich in Folge dessen keine Mannschaft absetzen, wobei die gegnerische Mannschaft vor allem durch ihr robustes Abwehrspiel auffiel, was vor allem dem HSG-Rückraum das Leben schwer machte. Werdau konnte so in der Mitte der ersten Halbzeit mit 12:9 auf 3 Tore davonziehen. Jedoch wurden durch verschiedene Spielzüge und Varianten auf Seiten der HSG zahlreiche Chancen heraus gespielt und das Spiel blieb ausgeglichen. Das spiegelte auch der Halbzeitstand von 15:15 wieder. Im Verlauf der ersten Halbzeit stellte sich in den Werdauer Reihen ein Spieler als besonders torgefährlich heraus, weshalb man sich auf Seiten der HSG nach der Pause zu einer Umstellung der Abwehr entschied, die den Schützen mehr unter Kontrolle bringen sollte. Den besseren Start nach der Pause erwischte die Heimmannschaft, weshalb die HSG nun wieder einem Rückstand hinterher laufen musste. Die Umstellung der Abwehr und genutzte Chancen im Angriff sorgen wieder zu einem ausgeglichenen Spielstand (19:19 in der 38. Spielminute). Danach schlichen sich im HSG-Angriff Unkonzentriertheiten ein, was der Gegner für Tempogegenstöße und einfache Tore nutzte. Die Hausherren konnten sich dadurch und auch aufgrund des Abschlusspechs der HSG an diesem Tag auf 26:20 absetzte. Nun stand sich die Spielgemeinschaft 10 Minuten vor Abpfiff der Partie einem 6-Tore Rückstand entgegen. Nach der dritten Auszeit besann sich die Mannschaft wieder auf ihr eigenes Spiel und ließ sich nicht weiterhin vom Gegner zu Fehlern zwingen, sodass man nochmal auf 2 Tore an den Kontrahenten herankam, der sich des Sieges schon sicher war. Leider konnten das die HSG-Männer am heutigen Tag nicht ausnutzen und mussten sich mit 31:27 geschlagen geben. Letztendlich kann man von einer verdienten Niederlage aufgrund der gut herausgespielten, aber nicht oft genug genutzten eigenen Chancen reden. Jedoch blickt das Team mit Zuversicht auf das Rückspiel, denn erst recht vor heimischer Kulisse ist auch dieser Gegner schlagbar, wie die heutige Begegnung bewiesen hat.

Für die HSG spielten: Bunge; Pollmer (9/1) ; Brondke; Schmidt (4); Walther (1); Roder (3); Johne (5/1); Spreer (4); Schramm (1); Meinert (1)

 

Bezirkspokal

HSG Rochlitz/Geringswalde : MSG Freiberg/Weißenborn  25:34 (13:16)

Trotz der Niederlage gegen die eine Liga höher spielende MSG Freiberg/Weißenborn, gingen die Handballer der HSG Rochlitz/Geringswalde am vergangenen Samstag erhobenen Hauptes vom Parkett. Die Gäste reisten personell verstärkt mit Spielern aus ihren höher spielenden Hauptvereinen an und spiegelten somit nicht die im regulären Spielbetrieb agierenden Akteure der MSG wieder. Trotz dieser Verstärkungen zeigte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Auf Seiten der HSG mussten die Mannschaftsverantwortlichen auf den erkrankten Carsten Walther und Alexander Schramm verzichten. Diese beiden wurden zwar vermisst, jedoch gut von der Truppe kompensiert. Nach 10 Minuten führten die Hausherren gegen den physisch starken Gegner mit 5:4. Bis zum Stand von 7:7 zeigte sich die HSG konzentriert und treffsicher. Leider schlichen sich phasenweise immer wieder kleine Konzentrationsmängel im Abschluss ein, welche die Gäste nutzten und auf 7:10 erhöhten. Besonders ein Rückraumwerfer der MSG bereitete den Muldestädtern immer wieder Sorgen. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit kämpfte sich die HSG auf 13:14 heran und hatte die Chance zum Ausgleich, doch diese blieb ungenutzt und den Gästen gelang es stattdessen auf 13:16 bis zum Halbzeitpfiff wieder davon zu ziehen. Durch kleine taktische Veränderungen wollten die Hausherren in Halbzeit Zwei der MSG den Zahn ziehen und dies gelang zu Beginn dieser auch gut. Sie verkürzten schnell auf 15:16 und glichen zwischenzeitlich zum 18:18 aus. Leider verletzte sich in dieser spannenden Phase des Spiels Moritz Dathe und musste in eine Klinik gebracht werden. Dem Spiel tat das kurzeitig einen Abbruch, welchen die Kreisstädter zu nutzen wussten. Sie erkannten die Schwachstellen der durcheinander gebrachten Deckung der HSG und zogen wieder auf 18:21 davon. Bis zur 45. Minute konnte die HSG den 3 Tore Rückstand halten. Danach war die Messe gelesen. Den Hausherren gelang nicht mehr viel. Folglich kam der Gast zu einfachen Toren und zog Tor um Tor davon. Der Endstand von 25:34 spiegelte aber keinesfalls die Begegnung wieder und war definitiv zu hoch. Die HSG zeigte sich über weite Strecken absolut ebenwürdig und setzte der enorm verstärkten Truppe einiges entgegen. Trotz der ersten Saisonniederlage, macht es weiter Mut für die Liga und kommenden Aufgaben. Unterm Strich fehlte zum Schluss auch die Kraft und die ein oder andere Alternative von der Bank. Lichtblick für die Statistik war die hundertprozentige Trefferquote vom 7 Meter Punkt durch C. Johne.

Satistik: F. Bunge, M. Dathe, M. Pollmer (4), P. Brondtke (3), T. Schmidt (6), R. Roder (1), C. Johne (5/3), R. Lichtenfeld (1), L. Spreer (3), R. Meinert (3)

MV: F. Roland, A. Goy

SV Tanne Thalheim : HSG Rochlitz Geringswalde   19:26 (5:14)

Die Handballer der HSG bleiben Tabellenführer denn auch im 5. Spiel gab es den 5. Sieg. Gegen einen komplett unbekannten Gegner war die Vorgabe von Anfang an Gas zu geben und sich auf seine Stärken zu besinnen. Und dies gelang auch sehr gut. Der Gegner versuchte mit einer doppelten Manndeckung gegen die bisher erfolgreichsten Torschützen Pollmer und Walther das Offensivspiel der HSG zu stören. Doch dadurch ergaben sich große Lücken für die anderen Spieler welche gut ausgespielt und in Tore umgewandelt wurden. Somit konnten die Gäste von Beginn an in Führung gehen. Noch besser funktionierte jedoch die Abwehrarbeit. Man ließ den Gegner überhaupt nicht ins Spiel kommen und diesem fiel auch gegen den Abwehrblock der Spielgemeinschaft nicht viel ein. Und wenn er mal durch kam stand ja noch Torhüter Felix Bunge im Kasten der wieder eine starke Partie spielte und etliche Chancen des Gegners vereitelte. Ganze 5 Gegentore ließ man im ersten Durchgang nur zu. Die Führung konnte so kontinuierlich ausgebaut werden und so stand zur Halbzeit schon ein beruhigendes 5:14 auf der Anzeigetafel. Auch der Beginn der 2.Hälfte zeigte ein unverändertes Bild. Die Abwehr stand weiterhin felsenfest und ließ nichts zu. Und durch weitere Treffer im Angriff baute man bis zur 47. Minute den Vorsprung bis auf 13 Tore zum 9:22 aus. Aufgrund der hohen Führung ließ in der Folgezeit dann jedoch die Konzentration nach. Auch wurde nun viel gewechselt sodass alle Spieler Einsatzzeit bekamen was aber den Spielfluss etwas störte. Thalheim kam nun öfters zu einfachen Toren und konnte zumindest etwas verkürzen. Die Chancen den Vorsprung wieder zu erhöhen waren da aber man schoss in den letzten 10 Minuten den gegnerischen Torhüter regelrecht berühmt. Der Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr und mehr als Ergebniskosmetik war für die Gastgeber nicht drin. Am Ende gewann man dieses Spiel hochverdient mit 19:26 und mit etwas mehr Konzentration bis zum Schluss hätte dieser Erfolg noch deutlicher ausfallen können.
Am 13.10. steht noch das Pokalspiel in heimischer Halle gegen die MSG Freiberg/Weißenborn an bevor die Mannschaft dann etwas durchatmen kann und bis zum 4.11. spielfrei hat

für die HSG spielten: Bunge, Pollmer (4), Brondtke (1), Schmidt (6), Walther (2), Roder (3), Johne (4), Lichtenfeld, Spreer (2), Schramm (2), Meinert (2)

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : USG Chemnitz II   26:23 (12:11)

Zu diesem Heimspieltag erwarteten die ungeschlagenen Hausherren die 2. Mannschaft von USG Chemnitz. Da die Heimmannschaft einige angeschlagene Spieler in den eigenen Reihen zu verzeichnen hatten, wurde kein leichtes Spiel erwartet. So stellte der Mannschaftsverantwortliche der HSG Frank Roland sein Team auf das bevorstehende Spiel ein und sprach die Heimstärke der HSG an, welche bisher alle Spiele Zuhause gewinnen konnte.
Die Mannschaften kamen nur langsam in das Spiel. Die Torchancen mussten auf beiden Seiten erarbeitet werden. Nach einer viertel Stunde stand es lediglich 6:4. Zu diesem Zeitpunkt schlich sich eine kleine Unkonzentriertheit in der Abwehr der HSG ein und die Gäste könnte mit 3 Toren in Folge das erste Mal in Führung gehen. Folgerichtig wurde die erste Auszeit für die Heimmannschaft genommen. Im Anschluss stellten die Männer der HSG die Fehler ab, konnten den Rückstand wieder aufholen und mit 12.11 in die Halbzeitpause gehen.
Für die 2. Halbzeit nahm man sich vor, in der Abwehr noch besser wie im ersten Durchgang zu agieren und den Gegner das Tore werfen zu erschweren. Das gelang den Männern aus Rochlitz sehr gut. Die Torchancen der Chemnitzer mussten hart erarbeitet werden. Kamen sie dann doch frei zum Wurf stand im Tor der HSG noch Felix Bunge, der an diesem Nachmittag zu Höchstform auflief und das Tor zeitweise vernagelte. So konnte die HSG sich Stück für Stück absetzen und es stand 5 Minuten vor Schluss 25:19. So konnte man es sich auch erlauben die letzten 5 Minuten der Partie nicht mehr mit voller Power zu agieren. Es stand am Ende der Partie ein Sieg mit 26:23 auf dem Konto der Hausherren. Das war der 4. Sieg in der 4. Partie. Die HSG Rochlitz/Geringswalde ist somit weiterhin Tabellenführer der 2. Bezirksklasse. 
Am kommenden Sonntag tritt die HSG 14 Uhr in Burkhardtsdorf gegen SV „Tanne“ Thalheim an.

Statistik: F. Bunge, M. Thiele, M. Pollmer (8/1), T. Schmidt (5), C. Walther (5/2), R. Roder (2), C. Johne, L. Spreer, R. Lichtenfeld, A. Schramm (2), R. Meinert (1), M. Dathe

 

Frauen

HV Oederan : BSC Motor Rochlitz   29:14 (14:10)

Eine viel zu eindeutige Niederlage mussten wir am Samstag in auswärtiger Halle hinnehmen. Es ging so ziemlich alles schief, was nur schief gehen konnte. Neben einer durchwachsenen ersten Halbzeit (14:10), sollte die zweite Hälfte nicht mal ansatzweise das wiederspiegeln, was wir eigentlich können und in den letzten Trainingseinheiten auch geübt hatten. Dementsprechend war die Enttäuschung bei Spielern, Trainer und Zuschauern groß, sodass wir wieder anfangen müssen, an den Grundlagen zu arbeiten. Ganz oben steht dabei wieder die nötige Motivation und Siegeswillen zu finden. Wir möchten uns bei allen für die Niederlage entschuldigen und das, was wir in Oederan geboten haben. Wir wissen und wollen, dass das anders geht und möchten es auch zeigen - Wir kämpfen mit Herz und geben nie auf

Schon nächsten Samstag können wir zeigen, was in uns steckt und wieder als geschlossene Mannschaft auftreten

Startschuss ist Samstag zu ungewohnter Zeit um 13 Uhr gg. Zwönitz in der Regenbogenturnhalle.

Beglückwünschen möchten wir von Herzen unsere Männer, die derzeit in voller Siegesfahrt sind

Für den BSC haben gespielt:
Fleur, Kristin (6), Alex (3), Lui, Bula (1), Sina, Lindsay (3), Nadine (1), Anne und Sabi im Tor sowie Ecki als Coach

 

Männer

HSG Sachsenring II : HSG Rochlitz/Geringswalde   25:29 (10:17)

3. Spiel, 3. Sieg!!!

Die Handballer der HSG Rochlitz/Geringswalde scheinen sich in ihrer neuen Spielklasse pudelwohl zu fühlen. Nach dem 3. Spieltag der 2. Bezirksklasse und dem ersten Auswärtssieg bei der HSG Sachsenring II (25:29) grüßen die Mittelsachsen von der Tabellenspitze. Der Liganeuling trat die Partie im HOT-Sportzentrum Hohenstein-Ernsthal personell extrem dünn besetzt an. Auf der riesigen Auswechselbank fanden sich zu Beginn lediglich Robert Lichtenfeld und Manschaftsverantwortlicher Alexander Goy ein. Trotz der dünnen Spielerdecke (Meinert verletzt, Brondtke und Schramm im Urlaub) wusste die HSG, dass sie in dieser Partie mehr als nur eine Chance haben zu gewinnen. Trotzdem durfte der Tabellenletzte aus dem Erzgebirgsvorland nicht unterschätzt werden. Die Spielgemeinschaft begann das Spiel fahrig. Es wurden individuelle Fehler gemacht und an das Spielgerät musste sich der eine oder andere auch erst gewöhnen. Zum Glück der Gäste konnte die HSG Sachsenring die Fehler nicht nutzen und erzielte in den ersten 10 Minuten nur einen Treffer. Somit konnten sich die Mittelsachsen fangen und 1:4 in Führung gehen. In den folgenden 20 Minuten war es eine spielerisch und taktisch gut gespielte Partie der Gäste und bis zur Halbzeit konnten sie sich einen 10:17 Vorsprung heraus spielen. In der Kabine musste an keiner Stellschraube gedreht werden. Einzig die Chancenauswertung wäre in der 2. Hälfte zu verbessern gewesen und das Tempo etwas zu erhöhen. Somit ging die Truppe zuversichtlich auf die Platte. Es gelang auch gleich der Treffer zum 10:18. Leider verletzte sich, in der 32. Spielminute, Christopher Johne am Fuß und musste ausgewechselt werden. Die HSG musste umstellen und kam etwas aus der Bahn. Dies ermöglichte den Hausherren sich bis zur 40. Minute auf 15:20 heran zu kämpfen und gab ihnen neuen Aufschwung. Trotz der Umstellung im Team kam die HSG immer wieder zu sehenswerten Treffern und hielt den Gegner auf Distanz. Nun wurde die Partie zum Kraftakt. Denn den Mittelsachsen schwanden zunehmend die Kräfte und der Gegner drückte auf die Tube. Hätte die Spielgemeinschaft in dieser Phase ihre hundertprozentigen Chancen genutzt, wären die letzten 10 Minuten wohl entspannt zu Ende gegangen. Doch durch Unkonzentriertheiten roch der Gastgeber immer noch Lunte und wollte das Match mit einer offenen Deckung noch drehen. Aber dafür sind die Mittelsachsen zu routiniert. Weiter als 23:27 (58. Minute) lies die HSG den Gegner nicht heran. Am Ende ein verdienter 25:29 Auswärtssieg, der die Qualität der Mannschaft unterstreicht. Jedoch wird es gegen einen starken Gegner mit einer so dünnen Spielerdecke äußerst schwer werden mithalten zu können. Die nächste Bewährungsprobe steigt gleich kommende Woche vor heimischer Kulisse. Dann geht es gegen die USG Chemnitz II (17:00 Uhr).

Statistik: 
F. Bunge, M. Pollmer (10), T. Schmidt (2), C. Walther (10), R. Roder (4), C. Johne (1), R. Lichtenfeld (1), L. Spreer (1/1)
MV: A. Goy

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : HSG Striegis   31:26 (19:11)

In ihrem zweiten Spiel in der Bezirksklasse konnte die Spielgemeinschaft auch den zweiten Sieg einfahren. Von Beginn an ging man hochmotiviert und konzentriert zur Sache. Durch ihr gutes Kombinationsspiel erspielte sich die HSG gute Chancen und wusste diese auch zu nutzen. Die Abwehr stand sicher und ließ dem Gegner wenig Möglichkeiten zum Torerfolg zu kommen. Auch Torhüter Felix Bunge zeigte wieder eine gute Leistung. Die Heimmannschaft konnte sich so einen Vorsprung erspielen und diesen immer weiter ausbauen. Beim Stand von 19:11 ging es in die Halbzeitpause. Trotz des kompfortablen Vorsprungs wollte die Spielgemeinschaft nicht nachlassen und an die sehr starke erste Hälfte anknüpfen. Leider gelang dies nicht. Der Gegner stellte seine Abwehr auf eine offensivere Variante um was den Gastgebern sichtlich Probleme bereitete. Auch in der Abwehr wurden die Lücken etwas größer und die Gäste kamen nun öfters zum Torerfolg. Doch die HSG zeigte Kampfgeist und wollte dieses Spiel auf keinen Fall mehr aus der Hand geben. 10 Minuten vor Spielende hatte sich die HSG Striegis wieder bis auf 27:24 herangekämpft. Doch die Spielgemeinschaft verfiel nicht in Hektik und und machte mit 3 Toren infolge zum 30:24 den Deckel auf diese Partie. Am Ende steht ein, aufgrund der sehr guten 1.Halbzeit, völlig verdienter Sieg zu Buche und man hat gezeigt das man in der höheren Spielklasse mehr als nur mithalten kann.

für die HSG spielten: Bunge, Pollmer (6), Brondtke, Schmidt (6),
Walther (7), Roder (4), Johne (5), Lichtenfeld (1), Spreer (1), Thiele, Schramm (1)

MV: F. Roland

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : Roßweiner SV   13:25 (5:10)

Am Samstag, den 15.9., traten wir unser zweites Heimspiel an. Die Gäste waren die Tabellenersten des Roßweiner SV's.

Ziel war es natürlich, den ersten Heimsieg zu holen und die Mannschaftsleistung sowie den Kampfgeist von letzter Woche zu wiederholen. Nach dem Anwurf 15 Uhr sollte es lange fünf Minuten dauern, bis der erste Ball mit einem 7-Meter durch Julia im Netz versenkt wurde. Bis zur 8. Minute behielten wir so die Führung mit 3:0. Nach der gleich darauf folgenden Auszeit der Gäste, erzielten diese ihren ersten Treffer.  Die Abwehr stand die erste viertel Stunde auf beiden Seiten kompakt und ließ weder bei uns noch bei den Gegnern großartige Chancen zu. Jedoch konnte Roßwein in der 22. Minute mit dem 5:5 ausgleichen. Ab diesem Zeitpunkt war der Kasten auf der gegnerischen Seite wie zugenagelt: Pfostentreffer, Torfrau berühmt werfen und ein starker Block der Roßweiner Mädels. Dazu schlichen sich Lücken in unserer Abwehr ein und so gingen wir mit 5:10 in die Halbzeitpause. Daniel ermutigte uns mit motivierenden Worten, denn schließlich war noch nichts verloren. 5 Tore ließen sich beim Handball schnell aufholen. Mehr ohne Ball laufen, keine Fehlpässe, Mannschaftsgeist zeigen und platziert ins Tor werfen. Mit diesem neu geschöpftem Mut gingen wir nun in die zweite Halbzeit. In der 37. Minute konnten wir mit dem 7:10 wieder etwas aufholen und neue Hoffnung flammte auf. Leider lief dann ab dem 8:11 einiges schief und auch ein wenig Pech kam auf unserer Seite hinzu. So setzte sich Roßwein bis zur 44. Minute mit 8:17 ab. Damit verließ uns etwas der Mut. Wir machten uns gegenseitig trotzdem noch einmal heiß, aber langsam wurde uns bewusst, dass die zwei Punkte nicht an uns gehen werden. Da wir auch diverse 7-Meter nicht verwandeln konnten, blieb es am Ende bei einem torarmen Spiel und wir gaben den Sieg von 13:25 in die Hände unserer Gegner.

Dieses Spiel lässt uns aber auf keinen Fall den Kopf hängen, denn wie unser Trainer sagt: "Aus solchen Spielen lernt man!" - und jetzt schauen wir mit erhobenen Köpfen, Teamgeist und Siegeswillen auf unser nächstes Spiel und holen uns die nächsten zwei Punkte mit nach Hause. Für uns, unseren Trainer und unsere Fans!

Es spielten für den BSC Motor Rochlitz: Sabrina und Isabel im Tor, Lindsay (1), Kerstin, Sophie (1), Julia (4), Lui, Nadine V., Kristin (5), Anne, Sina (1), Alex (1)

 

TSV Fortschritt Mittweida : BSC Motor Rochlitz   21:25 (11:16)

Zum zweiten Spiel der Saison ging es für uns zur Vertretung des TSV Fortschritt Mittweida. Mit viel Motivation und Siegeswillen gingen wir in die Partie um von Anfang an zu zeigen, dass wir als Aufsteiger auch unbedingt Punkte sammeln wollen. Wir waren in der Abwehr hell wach und nutzten unsere Chancen im Angriff konsequent, so dass wir nach 6 gespielten Minuten bereits mit 1:4 in Führung gingen. In der ersten Halbzeit war es ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Beide Mannschaften kämpften um jede Möglichkeit den Ball im Netz des Gegners landen zu lassen. Unseren Vorsprung, welchen wir zu Beginn ausgespielt haben, konnten wir mit in die Halbzeitpause nehmen. Bei einem Stand von 11:16 wurden die Seiten gewechselt. Der Fokus für die zweite Hälfte sollte auf einen konsequenten und erfolgreichen Torabschluss gelegt werden. Unser Trainer Daniel forderte uns ebenso zu mehr Cleverness und weiterer Konzentration in der Offensivarbeit auf.  Die Rochlitzer Abwehrreihe agierte an diesem Nachmittag wie gewohnt lautstark und kompakt, so dass viele gute Angriffe der Gastgeberinnen unterbunden werden konnten. Als wir dann in der 45. Spielminute beim Zwischenstand von 17:23 zwei Zeitstrafen in Folge kassierten konnten die Mittweidaer Damen den Rückstand mit drei Toren in Folge verringern. Uns jedoch gelang 12 Minuten lang kein erfolgreicher Torabschluss. Bei einem Stand von 20:23 und noch 5 zu spielenden Minuten wurden von allen Spielerinnen noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert, denn spätestens jetzt war uns klar, dass die ersten zwei Punkte der Saison auf unser Konto gehen können. Durch eine starke Mannschaftsleistung und einen ununterbrochenen Siegeswillen beendeten wir die Partie in Mittweida mit 21:25.

Wir danken wieder allen Zuschauern, die uns so zahlreich und lautstark unterstützt haben – vielen herzlichen Dank dafür. 
Bereits am kommenden Samstag um 15.00 Uhr bestreiten wir unser nächstes Heimspiel gegen den Tabellenführer Roßweiner SV.

Für den BSC Motor Rochlitz haben gespielt: Laura und Sabrina im Tor, Kerstin (5), Julia (6), Nadine V. (1), Kristin (7), Anne (4), Sina, Charlotte und Alex (2)

 

Männer

HSG Rochlitz/Geringswalde : ZHC Grubenlampe III   28:22 (11:12)

Vor dem Spiel wussten die Spieler der HSG Rochlitz/Geringswalde weder was sie in der neuen Spielklasse erwartet, noch wie sie ihren aktuellen Leistungsstand einzuordnen haben. Sicher war nur, dass der Gegner ZHC Grubenlampe III heißt und dass die Mannschaft vor zwei Jahren im Kreispokal mit 28:22 vor heimischer Kulisse geschlagen wurde. Da der Trainer der HSG die Mannschaft nach der vergangenen Saison aus privaten Gründen verlassen hatte, übernahm Alexander Goy vorübergehend das Amt und stellte seine Mannschaft mit den richtigen Worten auf die Partie ein. Aufgrund der durchwachsenen Saisonvorbereitung erwartete vor Spielbeginn keiner der Goy-Truppe, ein ähnlichen hohes Ergebnis wie vor zwei Jahren.
Beide Mannschaften starteten verhalten in das Spiel. Von Beginn an versuchten die Hausherren über die Abwehr in das Spiel zukommen. Dies gelang ziemlich gut, doch der Angriff war zu Beginn der Partie noch recht ungefährlich. So stand es nach 15 Minuten Spielzeit 6:6. In den nachfolgenden Minuten schlich sich eine kleine Schwächephase der Hausherren ein, sodass die Gegner mit 2 Toren in Führung gehen konnten. Folgerichtig wurde in dieser Schwächephase die Auszeit der Heimmannschaft genommen. Im Anschluss konnten etliche Bälle in der Abwehr erobert werden und schnelle Gegenstöße gefahren werden. Allerdings führten diese nicht immer zum Erfolg, sodass es lediglich zum Anschlusstreffer kurz vor der Halbzeitpause reichte. Mit 11:12 gingen beide Mannschaften in die Kabinen.
Um dieses Spiel noch zu gewinnen, musste sich die HSG in der zweiten Hälfte vor allem im Angriff verbessern und ihre Chancen besser verwerten. Nach der Halbzeitpause kam es zu einem offenen Schlagabtausch beider Mannschaften. Die Abwehrreihen standen gut, sodass beide Mannschaften nur mit viel Aufwand Tore erzielen konnten. Das gelang aber in dieser Phase des Spiels beiden Mannschaften gut, so stand es nach 45 gespielten Minuten 18:18. Nach 45 Minuten zitierte Goy seine Männer nochmals zu Seitenlinie und schwor das Team erneut ein. Dies zeigte diesmal Wirkung. Die Abwehr wurde noch besser und auch im Angriff fielen die Tore nun leichter. So stand es nach weiteren 5 Minuten bereits 22:19. In der Schlussphase lies die HSG nicht nach und konnte den Vorsprung auf 28:22 ausbauen. Somit wiederholte sich das Ergebnis aus dem Pokalspiel von vor zwei Jahren und die HSG Männer starten mit einem sehr guten Ergebnis in die neue Saison.
Nun hat die HSG Rochlitz/Geringswalde zwei Wochen Zeit um sich auf das nächste Heimspiel gegen die neuformierte HSG Striegis vorzubereiten.

Statistik: F. Bunge, M. Pollmer (5/2), P. Brondtke (1), T. Schmidt (5), C. Walther (7), R. Roder (2), C. Johne (3/2), L. Spreer (1), R. Lichtenfeld, A. Schramm
MV: A. Goy

 

Saison 2017/2018

Frauen

BSC Motor Rochlitz : TSV Zschopau  26:17 (10:5)

Am Samstag, den 21.04.2018, traten wir unser vorletztes Heimspiel in dieser Saison gegen den TSV Zschopau an.

Aufgrund des sommerlichen Aprils war die Halle ordentlich erhitzt, sodass wir schon beim Aufwärmen nach Luft japsten. Aber trotz unseres sicheren, zweiten Tabellenplatzes, wollten wir uns auch in diesem Match den Sieg holen. Also ackerten wir ordentlich in der "Regenbogen-Sauna".

Wir waren von Anfang an in Führung, auch wenn sich immer wieder Fehlpässe einschlichen und es etliche Körpertreffer auf die gegnerische Torfrau gab - wir ließen keinen Ausgleich zu. Dazu kam, dass die Zschopauer Mädels ihre 7-Meter-Chancen nur mäßig nutzten und unsere Sabi klasse die Bälle parierte! Die Rochlitzer Abwehr stand sehr stabil und konnte sich gut auf die Finten der Gegner einstellen, zumal aus dessen Rückraum eher weniger Druck kam. So gingen wir mit 10:05 in die Kabine, wo uns Trainer Frank darauf hinwies, die riesigen Lücken noch besser zu nutzen und unsere Torchancen zu verwandeln. Die zweite Halbzeit begann erneut etwas schleppend und die Zschopauer kämpften sich auf wenige Tore ran. Ein paar fragwürdige 2-Minuten-Strafen ließen uns dann nur noch zu viert auf dem Parkett stehen, was wir allerdings gut lösen konnten und auch an Laura im Kasten bissen sich die Gegner die Zähne aus. Als wir ca. in der 47. Minute mit 5 Toren führten, wurde das Spiel von einem ohrenbetäubenden Schrei unterbrochen, den wir alle so schnell nicht vergessen werden. Unsere Luise kollidierte sehr unglücklich mit einer Zschopauer Spielerin und verletzte sich dabei am Knie. Mit angehaltenem Atem wurden die beiden versorgt und schließlich mit Blaulicht weggefahren. An dieser Stelle wünschen wir beiden Spielerinnen schnelle Besserung und drücken die Daumen, dass die Genesung gut verläuft!!! Nach diesem Schock, war eigentlich nicht mehr an Spielen zu denken und wir überlegten, das Spiel abzubrechen. Aber als die Sprache auf Punkteteilung kam, entschlossen wir uns, unsere erkämpfte Führung, die wir nie aus der Hand gegeben hatten, nicht als unentschieden enden zu lassen und spielten schließlich, vor allem für Luise, weiter und holten uns mit schnellen Toren, sowie einem lachenden und einem weinenden Auge den Sieg von 26:17.

Wir bedanken uns wieder bei unseren Fans, die auch in der kochenden Halle mit uns mitfieberten und sehen euch nächsten Samstag, den 28.04., zu unserem letzten Spiel dieser Saison in der Regenbogenhalle! :)

Für den BSC spielten:
Im Tor: Sabrina, Laura
Auf dem Feld: Julia(4), Nadine(1), Luise(3), Kristin(9), Kerstin(2), Alex(2), Lui, Lindsay(5)

 

Männer

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Penig  34:22 (14:10)

Die Handballspielgemeinschaft beendet die Punktspielsaison mit einem deutlichen Sieg. Gleich von Beginn an wollte man zeigen wer der Herr im Haus ist und das gelang auch sehr gut. Aus einer sicheren Abwehr wurde die Angriffe konzentriert nach vorn getragen und auch in Tore umgewandelt. So stand es nach einigen Spielminuten bereits 5:0. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich jedoch immer mehr Fehler ins Spiel der HSG ein. Schlechte Abspiele, Fangfehler und unüberlegte Abschlüsse führten immer wieder zu Ballverlusten. Penig konnte sich dadurch zwischenzeitlich wieder bis auf 1 Tor herankämpfen. Doch die Mannschaft lässt sich diese Saison auch von kurzen Schwächephasen nicht aus der Ruhe bringen. Bis zur Pause besann man sich wieder auf seine Stärken und ging mit einem beruhigendem 14:10 in die Halbzeit. Wie schon im Pokalhalbfinale sorgte man dann in den ersten 10 Minuten der 2. Hälfte für die Entscheidung. Die Abwehr stand wieder sicher und in der Offensive wurde jeder Fehler der Peniger Verteidigung gnadenlos ausgenutzt. So wuchs der Vorsprung bis zur 40. Minute bereits auf 10 Tore zum 22:12 an. Auch in der Folgezeit blieb man weiter konzentriert und erzielte noch einige sehenswerte Treffer. Am Ende steht ein verdienter 34:22 Sieg und ein sehr guter Abschluss nach einer starken Saison. Diese beendet man als Vizemeister da Mittweida in Muldental knapp mit einem Tor gewinnen konnte. Zwar hat Mittweida noch ein Saisonspiel jedoch werden sie beim Tabellensechsten Flöha sicher nichts anbrennen lassen. Die Chance auf einen Titel besteht für die Spielgemeinschaft ja im Pokalfinale trotzdem noch.

Für die HSG spielten: Bunge, Thiele, Pollmer (4/1), Brondtke (3), Schmidt (7), Walther (3), Roder (1), Johne (4), Spreer (1), Meinert (4), Lichtenfeld (1), Schramm (5)

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : TSV Zschopau  26:17 (10:5)

Am Samstag, den 21.04.2018, traten wir unser vorletztes Heimspiel in dieser Saison gegen den TSV Zschopau an. Aufgrund des sommerlichen Aprils war die Halle ordentlich erhitzt, sodass wir schon beim Aufwärmen nach Luft japsten. Aber trotz unseres sicheren, zweiten Tabellenplatzes, wollten wir uns auch in diesem Match den Sieg holen. Also ackerten wir ordentlich in der "Regenbogen-Sauna". Wir waren von Anfang an in Führung, auch wenn sich immer wieder Fehlpässe einschlichen und es etliche Körpertreffer auf die gegnerische Torfrau gab - wir ließen keinen Ausgleich zu. Dazu kam, dass die Zschopauer Mädels ihre 7-Meter-Chancen nur mäßig nutzten und unsere Sabi klasse die Bälle parierte! Die Rochlitzer Abwehr stand sehr stabil und konnte sich gut auf die Finten der Gegner einstellen, zumal aus dessen Rückraum eher weniger Druck kam. So gingen wir mit 10:05 in die Kabine, wo uns Trainer Frank darauf hinwies, die riesigen Lücken noch besser zu nutzen und unsere Torchancen zu verwandeln. Die zweite Halbzeit begann erneut etwas schleppend und die Zschopauer kämpften sich auf wenige Tore ran. Ein paar fragwürdige 2-Minuten-Strafen ließen uns dann nur noch zu viert auf dem Parkett stehen, was wir allerdings gut lösen konnten und auch an Laura im Kasten bissen sich die Gegner die Zähne aus. Als wir ca. in der 47. Minute mit 5 Toren führten, wurde das Spiel von einem ohrenbetäubenden Schrei unterbrochen, den wir alle so schnell nicht vergessen werden. Unsere Luise kollidierte sehr unglücklich mit einer Zschopauer Spielerin und verletzte sich dabei am Knie. Mit angehaltenem Atem wurden die beiden versorgt und schließlich mit Blaulicht weggefahren. An dieser Stelle wünschen wir beiden Spielerinnen schnelle Besserung und drücken die Daumen, dass die Genesung gut verläuft!!! Nach diesem Schock, war eigentlich nicht mehr an Spielen zu denken und wir überlegten, das Spiel abzubrechen. Aber als die Sprache auf Punkteteilung kam, entschlossen wir uns, unsere erkämpfte Führung, die wir nie aus der Hand gegeben hatten, nicht als unentschieden enden zu lassen und spielten schließlich, vor allem für Luise, weiter und holten uns mit schnellen Toren, sowie einem lachenden und einem weinenden Auge den Sieg von 26:17.

Wir bedanken uns wieder bei unseren Fans, die auch in der kochenden Halle mit uns mitfieberten und sehen euch nächsten Samstag, den 28.04., zu unserem letzten Spiel dieser Saison in der Regenbogenhalle! :)

Für den BSC spielten:
Im Tor: Sabrina, Laura
Auf dem Feld: Julia(4), Nadine(1), Luise(3), Kristin(9), Kerstin(2), Alex(2), Lui, Lindsay(5)

Äußerst schade finden wir die knapp verpasste Meisterschaft unserer Jungs und beglückwünschen sie dennoch zu einem mehr als verdienten 2. Platz!

Liebe Grüße von uns Mädels

 

Geringswalder HV : BSC Motor Rochlitz  14:16 (8:8)

Wie man sich den Vizetitel holt und ein Auswärtsspiel zum Heimspiel macht

Mitte April stand wieder das allseits bekannte Regionalderby gegen die Damen des Geringswalder HV an. Hatten wir doch in der Hinrunde eine bittere Niederlage hinnehmen müssen, sollte sich diesmal das Blatt wenden, wenn auch mit Ach und Krach. Da wir vielmehr Lust hatten, in der Sonne mit Bratwurst und Sekt zu sitzen, war die Motivation zum Spielbeginn nicht ganz so überragend. Das spiegelte sich vor allem in unserem Angriffsspiel wieder. Etliche Abspiel- und Fangfehler sowie Fehlwürfe prägten das Gesamtbild. Die Abwehr sah deutlich besser aus, war aber auch noch ausbaufähig. Mehr gab es zum ersten Durchgang nicht hinzu zu fügen, wir gingen mit einem Halbzeitstand von 8:8 in die Kabine. 
Die weiterhin getrübte Stimmung versuchte Frank mit energischen Worten in Motivation und Siegeswillen zu verwandeln. Man war sich dann einig, dass man nicht noch einmal eine Derbyniederlage hinnehmen wird und kämpft bis zur letzten Sekunde.
Die zweite Halbzeit war deutlich emotionaler geprägt. Nicht nur wegen dem gegnerischen Trainer, der gefühlt jeden Ballwechsel der Geringswalderinnen ansagte, sondern weil auch unsere Fans zunehmend an Beherrschung wegen der ungeahndeten Gesichtstreffer verloren. Im Angriff versuchten wir zwar viel, haben jedoch das eigene Leistungsvermögen nicht abrufen können. Hierbei sei aber Nadine Vollhardt erwähnenswert, welche ein überragendes Spiel gezeigt hat. In der Abwehr rührten wir jedoch Beton an, sodass den Geringswalderinnen nicht mehr viele Möglichkeiten zum Tore werfen geboten wurden. Kamen sie jedoch zum Abschluss, stand da noch unsere Sabrina im Tor, welche in absoluter Hochform war.
Nach insgesamt 60 Minuten konnten wir unseren Heimsieg endlich feiern und glaubten noch gar nicht, dass wir unser Saisonziel übertroffen und uns den Vizetitel geholt haben. Das musste erstmal richtig sacken, sodass wir zum Heimspiel am Samstag nochmal gebührend anstoßen. 
Zum vorletzten Duell der Saison empfangen wir den TSV Zschopau um 15 Uhr in der Regebogenturnhalle. 17 Uhr treten unsere Männer gegen den TSV Penig an.
Nebenbei sollte auch die herausragende „Leistung“ der Fans angesprochen werden. Euer lautes Organ und die Trommeln waren eine echte Unterstützung! Wir entschuldigen uns dafür, dass es mal wieder so spannend war :-)

Für den BSC Motor Rochlitz haben gespielt:
Unsere Tormäuse Laura, Sabi und Isa; Alex, Nadine V. (6), Lindsay (3), Kristin (1), Sina, Kerstin, Julia (6) und Frank als Coach/Motivationstrainer/Sektspender

 

Männer

Kreispokal

HSG Rochlitz/Geringswalde : HV 90 Klingenthal  37:30 (19:16)

Die Spielgemeinschaft hat es geschafft und steht nach dem Sieg über Klingenthal zum zweiten Mal infolge im Finale des Kreispokals. Die Partie gegen die körperlich starken Gäste begann ausgeglichen. Im Angriff lief es bei der HSG von Anfang an. Man erspielte sich seine Chancen und nutze diese auch überlegt. In der Defensive hingegen fand man anfangs jedoch noch nicht den richtigen Zugriff auf die guten Rückraumschützen des Gastes und so kam dieser auch zum Torerfolg. Da aber fast jeder Angriff mit einem Tor abgeschlossen werden konnte setzte sich der Gastgeber nach 10 Minuten mit 4 Toren zum 9:5 ab. Diesen Vorsprung hielt man dann auch bis kurz vor der Halbzeit. Dann schlichen sich jedoch kleinere Fehler ins Angriffsspiel ein und der Gegner konnte nochmal bis auf 19:16 zum Halbzeitpfiff verkürzen. Mit Beginn der 2. Hälfte legten die HSG Spieler dann nochmal eine Schippe drauf und sorgten bereits für eine Vorentscheidung. In den folgenden 10 Minuten traf der Gastgeber 10 mal ins gegnerische Tor, Klingenthal hingegen gelangen nur 2 Treffer. Und auch in der Folgezeit blieb die HSG weiter am Drücker und zeigte sich besonders im Angriff hochkonzentriert. Der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut und betrug in der 50. Minute beim 33:23 bereits 10 Tore. Aufgrund der hohen Führung wurde viel gewechselt und es bekamen alle Auswechselspieler Einsatzzeit. Dadurch kam der Spielfluss zwar ins Stocken aber mehr als etwas Ergebnisskosmetik gelang den Gästen nicht mehr. Am Ende steht nach einer starken Vorstellung ein völlig verdienter 37:30 Sieg. Im Finale trifft man nun wie in der vergangenen Saison auf den TSV Fortschritt Mittweida II. Vor eigenem Publikum will die Spielgemeinschaft dann Revanche für die letztjährige Finalniederlage nehmen.

Für die HSG spielten: Bunge, Thiele, Goy(1), Pollmer(7), Brondtke, Schmidt(3), Walther(9/1), Roder(4), Johne(4), Spreer(1), Schramm(1), Meinert(6), Lichtenfeld

 

Frauen

SG CPSV/Stahl Chemnitz : BSC Motor Rochlitz  20:33 (9:15)

Am sonnigen Sonntagvormittag traten wir das Spiel gegen die zweite Vertretung des CPSV Stahl Chemnitz, das von den Schiedsrichtern aus Grüna um kurz nach 12 Uhr angepfiffen wurde, an. Direkt mit dem ersten Angriff konnten wir durch Luise in Führung gehen, die Anfangsphase des Spiels verlief danach aber zunächst ziemlich schleppend mit einigen Fehlwürfen und wenig Spielfluss, weshalb wir uns zunächst nicht absetzen konnten. Nach einer kurzen Ansprache von Trainer Frank, in der er zu mehr Konzentration mahnte, lief es dann aber ab Mitte der ersten Hälfte deutlich besser für uns, wir konnten dann einige Treffer durch Konter oder Kombinationen erzielen und schließlich mit einem Sechs-Tore-Vorsprung (9:15) in die Halbzeit gehen. Vor Beginn der zweiten Hälfte gab es wenig zu kritisieren und wir nahmen uns vor, unseren Vorsprung weiterhin auszuweiten. Das funktionierte über weite Strecken des zweiten Abschnitts gut – wir hatten weniger Fehlwürfe als noch in Halbzeit eins und konnten unsere Führung trotz teils sehr fragwürdiger Entscheidungen seitens der Unparteiischen über die Stationen 9:16, 12:20, 15:25 und 18:29 ausbauen, die 30er Marke konnten wir dann nach einem schönen Tor von Lindsay knacken. Unbeeindruckt von den erwähnten, umstrittenen Pfiffen – seien es Siebenmeter oder locker sitzende Zeitstrafen, die sich über das ganze Spiel zogen – drehten wir in den letzten Spielminuten noch einmal auf und beendeten das Spiel schlussendlich mit einem, auch in der Höhe absolut verdienten 20:33-Auswärtssieg und nehmen die Punkte mit nach Rochlitz. Aufgrund des positiven Spielverlaufs konnten alle Rochlitzer Spielerinnen zum Einsatz kommen, ein besonderes Lob geht dabei an Laura, die sich durch mehrere gute Paraden und sogar zwei gehaltene Siebenmeter auszeichnen konnte.

Ein RIESEN Dankeschön geht an unsere – nach Chemnitz mitgereisten – Fans, die uns wieder mal fantastisch unterstützt haben.

Nächste Woche ist dann Derby-Zeit: am Sonntag um 17 Uhr geht’s für uns auswärts gegen die Damen des Geringswalder HV, wir hoffen dabei auch wieder auf solch eine phänomenale Unterstützung, um wieder erfolgreich sein zu können.

Für den BSC spielten:

Lindsay, Kerstin, Buli, Nadine, Luise, Kristin, Sina, Alexandra, Lui, sowie Sabrina und Laura im Tor

 

Männer

SV Grün Weiß Niederwiesa : HSG Rochlitz/Geringswalde  20:43 (11:24)

Am vorletzten Spieltag der Kreisligasaison gastierte die HSG Rochlitz/Geringswalde in Flöha beim Gastgeber SV Niederwiesa II. Sagten die Gastgeber in der Vorwoche das Spiel in Rochlitz noch ab, kam es am Wochenende tatsächlich zum Aufeinandertreffen der beiden Teams. Schon beim Auflaufen beider Mannschaften stand fest, dass die HSG das Parkett als Sieger verlassen muss! Niederwiesa II stellte eine physisch klar unterlegene Truppe in den Vergleich und sollte sich mit dieser gar nicht so schlecht schlagen. Die HSG wollte von Beginn an ihre Überlegenheit gleich in Toren deutlich machen, was bis zur 10 Minute auch gelang. Da lag die Truppe mit 4:10 in Front. Bis dato waren jedoch auch eklatante Abwehrfehler zu beobachten, welche den harmlosen Gastgebern eben 4 Tore ermöglichten. Es begann eine Partie in der der Sieger bereits fest stand. Nur die Höhe war die Frage. Folglich zeigte sich die HSG zeitweise konzentriert und auf anderer Seite wieder nicht. Es zeigten sich ein schlampiges Passspiel und schlechte Torauswertung. Zudem musste C. Walther verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Trotzdem posierte ein 11:24 zur Halbzeit auf der Anzeigetafel.
Der schwierigste Part der zweiten Hälfte war, die Konzentration hoch zu halten. Mit einer 20 Tore Führung (40. Minute 12:32) schlichen sich auch Unzulänglichkeiten im Spiel ein. Dem galt es entgegenzuwirken. Die HSG versuchte in dieser Phase auch den jüngeren Nachwuchsspielern die Chance zu geben. Ausdrücklich nicht nur deshalb tat sich der Gast schwer mit gutem Gewissen über die Ziellinie zu rutschen. Wahrscheinlich waren die Akteure bereits in der Kabine. Denn die letzten 15 Minuten der Partie waren eher zum Bier holen, als zum Verweilen auf der Tribüne. Fehler in Deckung und Angriff, bei denen das Handballherz stehen zu bleiben drohte. Sei es drum, bei einem 20:43 Auswärtssieg sollte eine schnelle Wiederbelebung dessen wohl ausgereicht haben.
Nach Ostern geht es für die HSG um viel mehr, denn dann muss sie im Kreispokalhalbfinale gegen den HV Klingenthal zeigen, dass sie mehr können als Kreisligahandball!
Anwurf zu dieser Begegnung ist 17:00 Uhr am 07.04.2018 in Rochlitz.

Statistik: F. Bunge, A. Goy (5), M. Pollmer (12/3), P. Brondtke, C. Walther, R.Roder (3), C. Johne (3), L. Spreer (6), R. Meinert (10), R. Lichtenfeld (1)

MV: D. Eckelt

 

Frauen

SG Nickelhütte Aue : BSC Motor Rochlitz  29:23 (14:10)

In den frühen Morgenstunden des 11. März machten sich die Rochlitzer Handballfrauen auf den Weg nach Aue zum Spitzenspiel. Die Favoritenrolle lag klar bei der gastgebenden Mannschaft von Nickelhütte, die bislang noch keinen Punkt auf dem Spielfeld abgeben musste und eine astronomische Tordifferenz erreicht hat. Diese Konstellation sollte uns in die Karten spielen, da wir ohne größeren Druck in die Begegnung gehen konnten. Handball mit Spaß spielen und sehen, was dabei herauskommt, war die Devise. Diese Devise wurde von den BSC-Frauen in den ersten Minuten konsequent umgesetzt. Durch eine gut verschiebende Deckung sowie energisches Zugreifen und eine gut aufgelegte Sabrina im Tor kam Aue in der Offensive nicht zum Erfolg. Dadurch konnten wir uns bis zur 7. Minute mit 0 : 3 leicht absetzen. Leider gab sich der Gegner damit noch nicht geschlagen und ging beim 5 : 4 erstmals selbst in Führung. Bedingt durch Schwächen im Abschluss und bei den Zuspielen, die teilweise auch dem sehr anhänglichen Ball geschuldet waren, sowie technischen Fehlern konnte Aue diesen Vorsprung bis zur Pausenführung auf 14 : 10 ausbauen. In der Kabine waren sich alle einig, dass dieser Drops noch nicht gelutscht ist. Mit dem inzwischen gewohnten Kampfgeist kamen wir aus der Kabine und versuchten, das Spiel noch zu drehen. Immer wieder schafften wir es, uns auf ein Tor heranzuarbeiten, konnten jedoch den Ausgleich einfach nicht erzielen. Dabei spielte auch eine Rolle, dass Luise in ihrer wirklich großen Gegenspielerin eine treue Wegbegleiterin hatte und so ihre Durchschlagskraft nicht zur Geltung bringen konnte. Als Aue drei Minuten vor Schluss mit drei Toren in Führung ging, stellten wir auf eine offensivere Deckung um. Dies brachte keinen Erfolg, Nickelhütte konnte durch drei weitere Tore zum Endstand von 29 : 23 davonziehen. Aufgrund des Spielverlaufes fiel dieses Ergebnis sicherlich zwei bis drei Tore zu hoch aus. Unsere Mädels haben aufgrund der gezeigten Leistung jedoch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Unser Motto „Wir kämpfen mit Herz und geben nicht auf“ wurde zu 100% umgesetzt.

Auch die mitgereisten Fans - wie immer unser ausdrücklicher Dank an Euch - waren sich einig, ein wirklich gutes Handballspiel gesehen zu haben.

Nun gilt es, die nächsten Aufgaben konzentriert anzugehen, um eine erfolgreiche Saison genau so abzuschließen.

Rochlitz spielte mit: Lindsay, Kerstin, Julia, Nadine, Luise, Kristin, Anna-Luisa, Alexandra sowie Sabrina und Laura im Tor

 

Männer

HSG Muldental : HSG Rochlitz/Geringswalde  19:25 (8:11)

Die HSG Rochlitz/Geringswalde konnte im zweiten Auswärtsspiel in Folge gewinnen. In Roßwein wurde gegen die HSG Muldental ein 19:25 Auswärtssieg eingefahren. Die Gäste kamen mit dem nötigen Respekt angereist, denn der Gastgeber ist für seine physische Präsenz bekannt und es wurde
Obwohl die Eckelt-Truppe sich einen souveränen Start vorgenommen hatte, taten sie sich zu Beginn sehr schwer mit dem Gegner. Nach den ersten 10 Minuten führte die HSG erstmals mit 3:4. Der HSG gelang bis dahin nicht viel. Auch die kommenden Spielminuten spielte die Mannschaft verkrampft und behäbig. Vor allem zeigte die HSG erneut Schwächen im Abschluss. Bis zur 20. Spielminute konnten sich die Gäste lediglich auf 5:9 absetzen und ging mit einem Halbzeitstand von 8:11 in die Kabine.
Um dieses Spiel zu gewinnen musste sich die HSG in der zweiten Hälfte besser anstellen. Es gelang ihnen mehr Sicherheit ins Spiel zu bekommen und sehenswerte Treffer zu erzielen. Trotzdem fehlte es den Gästen an diesem Abend an der nötigen Cleverness und Spielwitz. Obwohl sie die eindeutig bessere Mannschaft war, schafften sie es nicht sich deutlicher abzusetzen. Bis zur 40. Minute wurde sich ein 12:16 Vorsprung erspielt, welcher bis zu Minute 50 auf 15:20 ausgebaut wurde. Auch in dieser Phase schlichen sich immer wieder Fehler in Abwehr und Angriff ein und die Muldentaler kamen zu einfachen Toren. Es bleibt unterm Strich ein nie gefährdeter 19:25 Auswärtssieg, bei dem besonders die beiden Kreisspieler Ralph Roder und Roy Meinert hervorzuheben sind. Kommende Woche können die Fans ihre HSG endlich wieder in heimischer Halle besuchen. Dann spielen sie 17 Uhr gegen die zweite Vertretung aus Niederwiesa und hoffen auf dabei auf zahlreiche Unterstützung.

Statistik: F. Bunge, M. Thiele, A. Goy (1), M. Pollmer (6/1), P. Brondtke, T. Schmidt (2), C. Walther (1/4), R. Roder (4), C. Johne (2), L. Spreer, R. Meinert (4), R. Lichtenfeld

MV: D. Eckelt

 

VFB Blau Gelb Flöha : HSG Rochlitz/Geringswalde  19:33 (8:16)

Nach der bitteren Niederlage im Meisterschaftskampf gegen Mittweida, musste die HSG Rochlitz/Geringswalde am vergangenen Sonntag beim Tabellensechsten aus Flöha ran. Eigentlich eine klare Sache für die Gäste aus Rochlitz und Geringswalde, war man doch mit voller Kapelle angereist. Sogar der lange Zeit pausierende Rochlitzer Torhüter Marcus Thiele stellte sich wieder in die Reihen der Mannschaft. Doch die Gäste taten sich schwer an diesem sonnigen Nachmittag. Von Anfang an zeigten sie zwar wer die bessere Mannschaft ist, aber in Tore umsetzen konnten sie es nicht. Nach den ersten 10 Minuten stand ein 3:5 auf der Anzeigetafel. Flöha gelang es durch eine teilweise unorthodoxe Spielweise die HSG immer wieder aus dem Konzept zu bringen. Und auch nach 20 Minuten betrug der Abstand beider Teams nur 3 Tore (7:10). Erst jetzt ging ein Ruck durch die Truppe von Trainer Daniel Eckelt. Nun wurde in der eigenen Abwehr Beton angerührt und im Angriff endlich die nötigen Treffer erzielt. Zumal jetzt die Sicherheit im Abschluss zurück kam. Beim Stand von 8:16 wurden die Seiten gewechselt.
In den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte konnte die Konzentration bei den Gästen noch aufrecht gehalten werden und durch eigene Ballgewinne einfache Kontertore erzielt werden. Zu diesem Zeitpunkt führte die HSG mit 9:21. Scheinbar ließ die deutliche Überlegenheit und der offensichtlich sicher geglaubte Sieg die Motivation beziehungsweise Konzentration dahin schwinden. Anders ist die Spielweise der HSG ab der 40. Spielminute nicht zu erklären. Wohl waren sie mit dem Kopf schon unter der Dusche. Denn anstatt sich souverän Tor um Tor mehr abzusetzen, verwaltete die Truppe den Abstand und zeigte einen technischen Fehler nach dem anderen. Nichtsdestotrotz gelang es ihnen über ein 14:26 (50. Minute) einen 14 Tore Vorsprung zu erspielen und mit 19:33 die Partie deutlich für sich zu entscheiden. Selbstverständlich war dieser Sieg niemals in Gefahr, doch ein tapferer Gastgeber hat der HSG gezeigt, dass Konzentration und psychische Fitness einen großen Teil dazu beitragen kann oben zu stehen oder ganz oben. Jetzt gilt es diesen verdienten Sieg abzuhaken, um im nächsten Auswärtsspiel bei der HSG Muldental den nächsten einfahren zu können. Dies wird sicherlich ein schweres Stück Arbeit und ein Wegweiser Richtung Saisonendspurt. Anwurf ist 17:00 Uhr in Roßwein.

Statistik:
F. Bunge, M. Thiele, A. Goy (3), M. Pollmer (10/2), T. Schmidt (4), C. Walther (5), R. Roder (2), C. Johne (2), L. Spreer (2), A. Schramm (1), R. Meinert (2), R. Lichtenfeld

MV: D. Eckelt

 

Frauen

TSV Oelsnitz : BSC Motor Rochlitz  17 : 38 (5:16)

Am vergangenen Sonntag, den 18.02.2018 fuhren wir BSC Damen mit einem Kader von sechs Spielerinnen, einer Torfrau und unserem Trainer in das Vogtland. Also, gerade so vollzählig. Das Spiel startete mit dem ersten Tor für uns. Da die Spielerinnen aus Oelsnitz nicht gerade schnell in ihre Abwehr zurückfanden, nutzten wir dies aus und erzielten schnelle Tore im Angriff. Andersherum standen wir wieder schnell in unserer Abwehr und hatten uns schon sortiert, bevor die Oelsnitzerinnen vor uns standen. Für die TSV Damen war es daher schwierig zum Abschluss zu kommen. Die erste Halbzeit lief sehr gut für uns und wir konnten uns eine Tordifferenz von 11 Toren verschaffen, was uns auch Zeit zum Atmen ließ, da wir keine Möglichkeit zum Wechseln hatten. Mit einem Halbzeitstand von 5:16 verließen wir das Spielfeld für´s Erste. In der zweiten Halbzeit wurde unsere Luise im Angriff wieder bis zum Abpfiff von einer Gegenspielerin „kurz genommen“.
Dies war jedoch relativ nutzlos, denn nicht nur Luise macht bei uns die Tore, sondern auch alle anderen aus der Mannschaft. Dies fällt unseren Gegnerinnen jedoch nicht so wirklich auf und wir hatten größere Lücken um weitere Torerfolge durch 1:1 zu erzielen. Dementsprechend konnten wir in der zweiten Halbzeit noch 22 Tore erzielen. Die Oelsnitzerinnen hatten insgesamt 34 Mal die Chance ein Gegentor zu machen, konnten den Ball jedoch, auch durch unsere starke Torfrau im Kasten, nur 17 Mal hinter der Torlinie landen. Mit einem Endstand von 17:38 sind wir mehr als zu Frieden und freuen uns, die 2 Punkte mit nach Rochlitz zu nehmen.

Wir möchten uns an dieser Stelle wieder einmal bei unseren mitgereisten FANS bedanken! Eure Unterstützung ist der Wahnsinn! Und das ihr auch eine so weite Strecke auf euch nehmt der HAMMER!

Am kommenden Wochenende haben wir erstmal Spielpause aber am 03.03.2018 geht es dann weiter in der auswärtigen Halle in Burgstädt gegen den TSV Einheit Claußnitz 1864.

Für den BSC spielten:
Kerstin, Bula, Luise, Kristin, Alex, Sina und Sabrina im Tor

 

Männer

TSV Fortschritt Mittweida : HSG Rochlitz/Geringswalde 30:23 (12:12)

Die Spieler der HSG haben es leider nicht geschafft und das Topspiel bei der 2. Mannschaft des TSV Fortschritt Mittweida mit 30:23 verloren. Diese Partie war schon eine kleine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft, waren doch beide Teams vor dem Spiel noch punktgleich. 
Beide Mannschaften begannen die Begegnung ziemlich nervös und glänzten auf beiden Seiten mit dem Auslassen sehr guter Möglichkeiten. So stand nach 10 Minuten lediglich ein 2:2 auf der Anzeigetafel. Leider verletzte sich dann Christopher Johne am Knie und konnte den Rest des Spieles nicht mehr eingesetzt werden. Die HSG verlor dadurch in der Abwehr etwas die Zuordnung und der Gastgeber fand nun öfters Lücken um zum Torerfolg zu kommen. Doch auch die Spielgemeinschaft zeigte sich nun im Angriff konzentrierter und nutze die Chancen besser. Man ließ den Gegner nie mehr als 2 Tore davonziehen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und fast mit dem Halbzeitpfiff erzielte man mit viel Einsatz den Ausgleich zum 12:12. Die 2.Halbzeit begann also quasi wieder bei Null. Und es war anfangs ein ähnliches Bild wie im 1. Durchgang. Der TSV legte vor aber die HSG ließ sich nicht abschütteln und blieb weiterhin dran. Bis zum 26:23 konnte man mithalten doch dann ließen aufgrund der wenigen Wechselmöglichkeiten langsam Kraft und Konzentration nach. Entweder warf man überhastet und unvorbereitet aufs Tor oder scheiterte am gegnerischen Torhüter. Mittweida nutze diese einfachen Ballverluste und konnte einige Kontertore erzielen. Da Mittweida eine volle Auswechselbank, verstärkt mit Bezirksliga-Spielern der 1.Mannschaft, hatte, konnten sie das Tempo bis zum Schluss hoch halten und den Vorsprung ausbauen. Der Sieg für Mittweida geht in Ordnung wenn er auch zu hoch ausgefallen ist, denn so deutlich wie das Endergebnis war der Spielverlauf nicht. Die Spieler der HSG lassen die Köpfe aber nicht hängen und wollen jetzt alle restlichen Spiele gewinnen um eine bisher starke Saison erfolgreich zu Ende zu bringen.

Für die HSG spielten: Bunge, Thiele, Pollmer (3), Brondtke, Schmidt (4/1), Walther (7/1), Roder (2), Johne, Spreer (1), Meinert (4)
MV: Eckelt, Richter

 

Frauen

HV Grüna : BSC Motor Rochlitz  19:20 (14:10)

Gestern reisten wir in das verschneite Oberlungwitz zu den Gastgeberinnen des HV Grüna. Noch während der Anreise besprachen wir, dass wir diese junge flinke Truppe nicht unterschätzen dürfen. Das sollte sich auch zeigen. Mit komatöser Couch-Stimmung betraten wir die beengend wirkende Halle, um pünktlich 16 Uhr in der Abwehrreihe zu stehen. Die erste Halbzeit war alles andere als ein schönes Handballspiel unsererseits. Wir ließen uns von dem hastigen Tempo der Grünaerinnen anstecken und brachten es einfach nicht fertig den Kasten zu treffen. Mindestens 25 Fehlwürfe sollten sich übers ganze Spiel erstrecken, der größte Teil in den ersten 30 Minuten. Auch unsere Abwehr, die letzte Woche so stark war, befand sich scheinbar noch im Winterschlaf. Mit zunehmend getrübter Stimmung unsererseits setzten sich die Gastgeberinnen über die Stationen 6:5 (15.‘) und 11:8 (22.‘) mit 4 Toren zur Halbzeit (14:10) ab. 
In der Kabine folgten dann aufmunternde Worte von Frank und der Kämpferwillen sollte nun geweckt sein. Durch eine kleine aber extrem wichtige Veränderung in der Abwehr hatten die Grünaerinnen in der zweiten Halbzeit kaum noch die Möglichkeit bei uns zu punkten. Sie waren teilweise so dicht vor unserer Abwehr, dass wir nur noch beherzt zupacken mussten. Und so schleppten wir uns sehr langsam wieder ran, erzielten in der 42. Minute den Ausgleich von 16:16. Ab da wollten wir besonnen handeln und Kräfte sparen. Wir versuchten die Angriffe geordneter und konzentrierter auszuspielen. Grüna hingegen spielte weiter auf Tempo, was ihnen wahrscheinlich letztendlich den Sieg kostete. Die letzten 10 Spielminuten (Stand 18:19) waren geprägt von hitzigen zweiten Wellen und gescheiterten Torwürfen beiderseits.
Die letzten Sekunden versuchten die Gastgeberinnen mit offener Manndeckung noch einen Ausgleich zu erretten, was aber schon zu spät war. Am Ende freuten wir uns über den (unschönen) Sieg mit einem Endstand von 19:20 und versuchten ein paar tröstende Worte für unsere enttäuschten Gegnerinnen zu finden, die sich hinter ihrer Leistung überhaupt nicht verstecken müssen!
Gänsehaut haben wir bei der wahnsinnigen Stimmung in der Halle bekommen! Wieder haben viele BSC-Fans den Weg nach Oberlungwitz gefunden und uns kräftig unterstützt. Danke – ihr seid die Besten!

Für den BSC Motor Rochlitz haben gezittert, gekämpft und gesiegt:
Isa und Sabi im Tor, Alex, Kristin, Luise, Lui, Sina, Lindsay, Kerstin, Buli, Fleur sowie Trainer Frank

ACHTUNG: Das Auswärtsspiel am 11.02.2018 gegen den TSV Oelsnitz haben wir aus persönlichen Gründen mit Zustimmung des Heimvereins abgesagt. Wann das Spiel nachgeholt wird, geben wir noch bekannt.

Genießt die Woche und bleibt gesund,
eure Rochlitzer Handballerinnen

 

Männer

HSG Rochlitz/Geringswalde : SV Leisnig 09 II  33:20 (19:9)

Die HSG holt den nächsten Sieg und gewinnt deutlich gegen die 2.Mannschaft des SV Leisnig. Auch wenn der Gegner auf dem vorletzten Tabellenplatz steht wollte man ihn nicht unterschätzen und so ging man von Beginn an konzentriert zu Werke. Durch schnelles Tempospiel nach vorne erarbeitete sich der Gastgeber Chancen und nutzte diese konsequent. Lediglich die Abwehr offenbarte anfangs noch einige Lücken und so betrug der Vorsprung nach 10 Minuten beim 7:5 nur 2 Tore. Doch mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich auch die Defensive und man zwang den Gast häufig zu Fehlern. Im Angriff traf die Spielgemeinschaft nach wie vor wie sie wollte und es konnte sich Tor um Tor abgesetzt werden. Zur Pause stand deshalb ein beruhigender 10 Tore Vorsprung zum 19:9 zu Buche. Auch nach dem Seitenwechsel ließ man nicht locker und aus einer sicheren Abwehr heraus wurden die Angriffe schnell nach vorn getragen. Der Gegner hatte dem nicht viel entgegenzusetzen und so stand früh fest wer das Spielfeld als Sieger verlassen würde. Das war wahrscheinlich auch der Grund warum in den letzten 10 Minuten dann die Konzentration nachließ und man sich doch einige unnötige Fehler leistete. Dies kann gegen einen stärkeren Gegner auch anders ausgehen. Trotzdem war es wieder eine gute Leistung der Spielgemeinschaft und man gewann auch in dieser Höhe völlig verdient. Nun hat die Mannschaft eine Woche spielfrei bevor es dann am 10.02.2018 in Mittweida zum Rückspiel mit der 2.Mannschaft des TSV kommt. Dieses Spiel wird dann mit Sicherheit schon ein entscheidendes um die Meisterschaft aber nach den gezeigten Leistungen der HSG in Liga und Pokal kann man voller Selbstvertrauen in Mittweida antreten.

Für die HSG spielten: Bunge, Zenker, Pollmer (6/1), Brondtke (4), Schmidt (5), Walther (3/1), Roder (2), Johne (6/2), Spreer, Schramm (3)

MV: Eckelt , Schmiedel

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : SV Schneeberg II  34:23 (15:15)

Am Samstag, den 27.01.2018 trafen wir hochmotiviert in heimischer Halle auf den SV Schneeberg II. In einer spannenden und hart umkämpften Partie konnten wir gegen die Gäste die Oberhand behalten und mit einem 34:23-Erfolg (1.HZ 15:15) den 2. Tabellenplatz verteidigen. Die 1. HZ startete gegnerischerseits sehr schnell. Bereits in der 48. Sekunde trafen die Gäste Ihren ersten 7m. Diesen Rückstand glichen wir in der 57. Sekunde schnell wieder aus. Dem schnellen Spiel geschuldet stand es nach der 3. Minute 2:3 gegen uns. Wie in den vergangenen Begegnungen wurde unsere Luise konsequent ab der 5. Spielminute (auch in der 2.HZ) Mann genommen. Wir ließen uns damit nicht aus der Ruhe bringen und spielten unser Spiel im Angriff weiter wie bisher. Nach der 9. Minute stand es 6:6. Da unsere Abwehr teilweise ungeordnet war und immer wieder Lücken entstanden konnte die gegnerische Mannschaft schnelle Tore erzielen. Wir konnten jedoch sehr gut im Tempo mithalten und nutzten unsere Torchancen ebenso aus. Nach der 26. Spielminute stand es 14:14. Nach der ausgeglichen 1.HZ ging es mit einem 15-15 in die Kabine. Die Ansage vom Trainer war klar, die Lücken so klein wie möglich halten, kompakt stehen und die Fehlabspiele verringern. Mit einem unendlichen Siegeswillen gingen wir in die zweite Halbzeit. Nach der 32. Minute erarbeiteten wir uns die Führung heraus und gaben diese auch nicht wieder her. Nach der 37. Minute stand es bereits 20:16 für uns. In der laufenden starken 2. Halbzeit kam es immer wieder zu technischen Fehlern der Gegner, welche wir für uns nutzen konnten um schnelle Tor zu erzielen. Durch die anhaltende starke Leistung im Angriff und der Abwehr stand es zur 46. Minute 25:19. Ab der 54. Minute erhielt Laura wieder ihren Einsatz im Tor und hielt unter anderem mit einer tollen Parade das 31:21. Zum Schluss traf Charlotte noch den 7m uns es kam zum Endstand von 34:23. Aufgrund des sehr guten Spielverlaufes in der 2.HZ. konnten alle Spielerinnen der Motor-Frauen eingesetzt werden.

Das nächste Spiel bestreiten wir auswärts beim HV Grüna am Sonntag, den 04.02.18 16 Uhr. Auch hier ist das Ziel die 2 Punkte einzufahren und Rang 2 der Tabelle zu festigen.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Fans für die tolle Unterstützung und Stimmung auf der Tribüne.

Für den BSC Motor Rochlitz spielten:
Sabrina und Laura im Tor, Kerstin, Buli, Fleur, Nadine, Kristin, Sina, Charlotte, Luise, Alex Trainer: Frank

 

Männer

Kreispokal

HSG Rochlitz/Geringswalde : SG Rotation Borstendorf 30:22 (11:9)

Die HSG setzt ihre Siegesserie weiter fort und gewinnt im Kreispokalviertelfinale gegen den Tabellenführer der Kreisliga Zwickau aus Borstendorf mit 30:22. Der Gegner war kein unbekannter für die Spielgemeinschaft und man wusste dass deren Stärke in ihrer robusten Abwehr liegt. Deshalb sollten spielerische Mittel gefunden werden um diese zu knacken. Dies gelang anfangs jedoch noch nicht richtig. Zu nah agierte man an der gegnerischen Deckung, welche beherzt zupackte, und verrannte sich in Einzelaktionen. Doch auch die Deckung der HSG stand an diesem Tag gut und so konnte man trotzdem eine knappe Führung erzielen. Jedoch musste sich jedes Tor hart erarbeitet werden. Beim Stand von 11:9 wurden die Seiten gewechselt. Die Ansprache des Trainers war im Angriff sich mehr zu bewegen und einfache Tore zu erzielen. Und das setzte die Mannschaft in der 2. Halbzeit auch um. Dem Gast fiel im Angriff weiterhin nicht viel gegen die sehr gute Deckung der Hausherren ein. Und auch im Angriff lief der Ball besser durch die Reihen. Durch gut herausgespielte Chancen und Gegenstöße setzte man sich nun Tor um Tor ab. Und spätestens beim 25:19 war der Wille der Gastmannschaft endgültig gebrochen. Die Spielgemeinschaft blieb bis zum Schluss konzentriert und gewann nach einer, besonders in der 2. Halbzeit, starken Vorstellung völlig verdient und steht damit im Halbfinale des Kreispokals.

für die HSG spielten: Zenker, Bunge, Goy (5), Pollmer (4/2), Brondtke (1), Schmidt (5), Walther (3/3), Roder (2), Johne (3/1), Spreer, Meinert (1)

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : VfL Waldheim 54 III  23:18 (11:10)

Der HSG Rochlitz/Geringswalde ist ein perfekter Start ins neue Handballjahr gelungen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Eckelt konnte im ersten Heimspiel 2018 die Gäste aus Waldheim mit leeren Händen wieder nach Hause schicken. Bereits zu Beginn der Partie zeigte die HSG in welche Richtung das Spiel gehen sollte und führte binnen weniger Minuten mit 3:0. Leider hielt die HSG dieses Tempo nicht und lies den Gegner unnötig in Schlagdistanz. Auffallend in dieser Phase des Spiels war die mangelnde Chancenverwertung. Folglich betrug die Führung nach 20 Minuten lediglich 10:8 und zur Halbzeit 11:10. Für Hälfte Zwei stand fest es muss an der einen oder anderen Stellschraube gedreht werden, um die Partie zu gewinnen. Trotz aller Motivation gelang es den Hausherren noch nicht davon zu ziehen. Im Angriff wurden die Bälle entweder leichtfertig verworfen oder die harte Gangart der Gäste machte der HSG zu schaffen. Leider waren die Schiedsrichter nicht zu jeder Zeit Herr der Lage und trafen fragwürdige Entscheidungen. In der 40. Minute lag die Spielgemeinschaft mit nur einem Treffer (14:13) vorn. Die zunehmende Hitze der Partie schien der HSG jetzt als Antrieb und sie zog nun Tor um Tor davon. 10 Minuten vor Spielende stand ein 18:15 auf der Anzeigetafel. Der Wille der Gäste war gebrochen und der Sieg der HSG nicht mehr zu nehmen. Am Ende gewann die Truppe vor spärlich gefüllten Rängen mit 23:18. Nächste Woche folgt bereits das nächste Heimspiel. Dann jedoch im Pokalviertelfinale gegen den derzeitigen Tabellenführer der Kreisliga Erzgebirge Borstendorf. Dann hoffen die HSG ler auf mehr Unterstützung in der Halle. Los geht es in dieser Partie bereits 15 Uhr!

Statistik: A. Zenker, F. Bunge, M. Pollmer (3), A. Goy (1), T. Schmidt (3), C. Walther (4/1), R. Roder (3), C. Johne (1), A. Schramm (4), R. Meinert (3)

MV: D. Eckelt, R. Richter

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : SG CPSV/Stahl Chemnitz II  29:13 (15:6)

Am Samstag, den 13.01.2018 trafen wir in heimischer Halle auf SG CPSV/Stahl Chemnitz II. Nach der Ansprache der unparteiischen Schiedsrichter vom TSV Fortschritt Mittweida wurde 15 Uhr die Partie durch die Gäste aus Chemnitz angeworfen. Den ersten Angriff wehrten wir ab und setzten durch das schnelle Gegentor unserer Alex die Partie in Gang. Vorab haben wir durch Trainerin Kristin in der Kabine gesagt bekommen, dass wir mit Freude spielen und die Gegner platt rennen sollen, da diese ohne eine Auswechselspielerin anreisten. Wir konnten durch einfache Tore einen Vorsprung auf 3:0 aufbauen und standen konzentriert in der Abwehr. Es gelang den Chemnitzerinnen nicht aufzuholen und so stand es nach 15 Spielminuten bereits 7:3. Durch schöne Konter, die durch unsere Sabrina im Tor vorbereitet wurden, hatten wir das Spiel im Griff. Der Siegeswille war groß und wir bauten den Vorsprung auf 9:3 aus. Aufgrund dessen hatten wir auch die Möglichkeit uns in der 5:1 Deckung auszuprobieren, um noch mehr Bälle vorm Abschluss der Gegnerinnen abzufangen. Zur Halbzeit ging es mit 15:6 in die Kabine. Trainerin Kristin sagte: „Meines Erachtens gibt es nicht viel zu sagen, außer dass in der 2. HZ bitte so weitergespielt wird!“ Leider verletzte sich unsere Nadine V. bei der 5:1 Deckung und konnte uns in der 2. HZ nicht mehr unterstützen. Wir wünschen ihr an dieser Stelle Gute Besserung! Aufgrund des sehr guten Spielverlaufes konnten alle Spielerinnen der Motor-Frauen eingesetzt werden. Auch unsere unerfahrenen Spieler erhielten dadurch weitere wichtige Spielerfahrungen. Wir sind vereinzelt auch durch einfache Laufwege zu Toren gekommen. Nach bereits 15 Spielminuten der 2. HZ stand es durch 2 verwandelte Konter 25:11. Unser Ziel, die 2 Punkte zu Hause zu behalten wurde immer greifbarer. Die Abwehr stand sehr gut und schließlich beendeten wir die faire Partie mit 29:13.

Diese starke Mannschaftsleistung krönte uns mit dem 2. Tabellenplatz, worüber wir uns mächtig freuen. Besonders stolz sind wir auch auf Laura, die im Tor glänzend parierte und sogar einen 7m hielt!

Jetzt heißt es sich richtig vorzubereiten für das Heimspiel gegen den SV Schneeberg II am Samstag, den 27.01.2017, wie immer 15 Uhr. Denn auch hier ist das Ziel die 2 Punkte einzufahren um den Tabellenplatz zu verteidigen.

Wir bedanken uns wieder herzlich bei unseren Fans für die tolle Unterstützung auf der Tribüne.

Für den BSC Motor Rochlitz spielten:
Sabrina und Laura im Tor, Lindsay (2), Kerstin (3), Buli (8), Nadine H., Fleur (1), Nadine V., Luise (8), Anna-Luisa, Sina (2), Charlotte (1), Alex (4), Trainerin: Kristin

 

SG CPSV/Stahl Chemnitz : BSC Motor Rochlitz  22:27 (13:16)

Mit nur je einem Auswechsler auf dem Feld sowie im Tor reisten wir zu einem direkten Tabellennachbarn in die Sporthalle des Chemnitzer Polizeisportvereins. Wir wollten mit einem Sieg in das neue Jahr starten und die Aussage unseres Trainers, dass wir dort noch nie gewinnen konnten, motivierte uns umso mehr. Wir starteten trotz der ungewohnt frühen Uhrzeit gleich mit einem sicher verwandelten Konter in die Partie. Bereits in der 16. Minute hatten wir uns durch eine starke Leistung im Angriff einen 5-Tor-Vorsprung erspielt. Die 7-Meter-Würfe, die sich in den letzten Spielen als Schwäche zeigten, konnten durch Lindsay und Kerstin sicher verwandelt werden. Schon zu Beginn des Spiels wurde Luise manngedeckt, aber konnte dennoch mit platzierten Freiwürfen insgesamt 6 Tore erzielen. Unsere Abwehr mit Schlussfrau Sabrina stand sicher und von Beginn an konzentriert. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit ließen wir uns von der Unruhe des Chemnitzer Spiels anstecken und zu individuellen Fehlern in der Abwehr verleiten. Die Chemnitzerinnen konnten dadurch einfache Tore erzielen und so gingen wir mit einem Stand von 13 zu 16 in die Pause. Wir mussten weiter an unserem Spiel festhalten, damit wir diese Punkte mit nach Hause nehmen konnten. Mit nur wenigen Fehlwürfen und technischen Fehlern konnten wir die 2. Halbzeit herunterspielen. Durch eine starke Teamleistung konnten wir wieder mit 5 Toren davonziehen und beendeten das Spiel mit 22 zu 27.

Sabrina / Isa im Tor, Lindsay (2/2), Kerstin (1/3), Bula (6), Nadine (4), Luise (6), Alex (3), Sina

Wir können ein vorrangig positives Resümee der Hinrunde ziehen. Schwächen wurden erkannt und vermehrt in das Training eingebaut. Mit dem vorerst 3. Tabellenplatz können wir selbstbewusst in die Rückrunde starten. Diese beginnt bereits morgen 15 Uhr gegen den CPSV II in der heimischen Halle. Danach kann sich unsere Männermannschaft mit einem Sieg gegen den Vfl Waldheim 54 III den 2. Tabellenplatz erkämpfen. Wir würden uns über eure Unterstützung wie immer sehr freuen!

 

Männer

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Fortschritt Mittweida II  28:26 (16:14)

Im Spitzenspiel der Kreisliga hat es die HSG geschafft und nach mehreren Jahren endlich einmal einen Sieg gegen die 2.Mannschaft des TSV Fortschritt Mittweida erzielt. Wie schon im vorherigen Punktspiel erwischte man gleich einen guten Start. Die HSG schaffte es wieder mit spielerischen Mitteln die Abwehr des Gegners durcheinander zu bringen und sich so Torchancen zu erarbeiten. Dadurch konnte man von Beginn an die Führung an sich reißen. Die Spielgemeinschaft blieb weiterhin konzentriert und baute den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 5 Tore zum 10:5 aus. Leider konnte man diese Leistung nicht bis zum Halbzeitpfiff durchhalten und durch einige verworfene Chancen und Unstimmigkeiten in der Abwehr ließ man den Gast wieder herankommen. Trotzdem blieb die Spielgemeinschaft ständig in Führung und mit einem 16:14 ging es in die Pause. Ebenfalls wie in der Partie gegen Penig ging der Start in die 2. Halbzeit komplett daneben. Viel zu überhastet und unvorbereitet wurde aufs Tor geworfen und man fing sich innerhalb kürzester Zeit 3 Gegentore ein und lag plötzlich mit16:17 hinten. Doch neben den spielerischen Möglichkeiten ist auch der Kampfgeist diese Saison eine große Stärke der HSG und man lässt sich nicht hängen wenn es mal nicht so gut läuft. Es wurde wieder der Ausgleich erzielt und bis zum 20:20 nach 40 Minuten konnte sich kein Team absetzen. Danach trat nun Torhüter Andre Zenker in den Mittelpunkt und parierte gleich mehrere freie Chancen des Gegners. Die Gastgeber konnten wieder mit 2 Toren in Front gehen und verteidigten mit der Unterstützung der Fans diesen Vorsprung auch bis zum Schlusspfiff. Somit konnte man der starken Mannschaft aus Mittweida die erste Saisonniederlage beibringen und ist nun von den Minuspunkten mit dem Spitzenreiter gleichauf.

Für die HSG spielten: Bunge, Zenker, Pollmer(9), Brondtke(2), Schmidt(4), Walther (6/1), Roder, Johne(2/2), Spreer, Schramm (2), Meinert

MV: D.Eckelt

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : HV Grüna  26:16 (14:9)

Am vergangenen Samstag empfingen wir den HV Grüna zum letzten Heimspiel des Jahres. Uns allen war klar, ein Sieg musste her, um in der Tabelle ein paar Plätze nach oben zu klettern und um die Hinrunde erfolgreich zu beenden. Grüna war uns kein unbekannter Gegner, haben wir die Spiele der Vorsaison immer gewonnen. Wir kamen relativ gut ins Spiel und konnten uns mit 3 Toren absetzen. Unsere Abwehr stand sehr gut und es wurden viele Bälle herausgefischt, die in den ein oder anderen Konter verwandelt werden konnten. Im Angriff wurde durch schöne 1-1 Aktionen und Anspiele an den Kreis die Abwehr überwunden, doch scheiterten wir leider öfter am Pfosten oder an der sehr gut aufgelegten Torhüterin der Grünaer. Zur Halbzeit konnten wir mit fünf Toren Vorsprung in die Kabine gehen (14:09). Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit stellten wir auf eine 5-1 Deckung um, was sehr gut funktionierte und es den Mädels von Grüna sehr schwer machte unsere Abwehr zu durchbrechen. Wir spielten schneller im Angriff und konnten die zweite Welle gut umsetzen. Leider schlichen sich dadurch auch einige Abspielfehler ein, die aber durch schnellen Rückzug der Abwehr in keine Konter der Gäste umgewandelt werden konnten. So bauten wir unsere Führung über die Stationen 16:10 (37.), 20:11 (42.), 24:14 (55.) zum Endstand von 26:16 aus. Besonders zu erwähnen ist unsere Lui, die ihren ersten Einsatz in einem Spiel sehr gut gemeistert hat.

Vielen Dank geht an unsere Zuschauer die uns wie immer super unterstützt haben. Ihr seid die Besten! 

Für den BSC spielten: 
Isabel und Sabrina im Tor, Lindsay (2), Kerstin (2/2), Julia (4), Fleur (1), Nadine (3), Luise (10/1), Lui, Sina, Alex

 

TSV Zschopau : BSC Motor Rochlitz  18:31

Wir reisten am Samstag ohne unseren Trainer Frank zu den Damen des TSV Zschopau, mit doch recht gemischten Gefühlen, da uns das vergangene Spiel gegen den Geringswalder HV doch ganz schön an die Nieren ging. Ja, was soll man sagen: "Es lief ganz einfach Bombe!" Wir wollten locker und unvoreingenommen in das Spiel gehen, uns selber nicht zu viel Druck machen in dem man von Anfang an ein Spiel nur bestehend aus Wechselversuchen und eingeübten Standarts spielt. Wir fingen mit einer Startsechs an, welche so noch nicht zusammen gespielt hat und trotzdem neue Möglichkeiten für alle brachte. So stand es nach 20 gespielten Minuten 5:10 für uns. In den letzten 5 Minuten der 1. Halbzeit lies die Konzentration etwas nach, aber kein Wunder bei dem doch sehr hohen Tempo welches wir spielten. In der Halbzeitpause musste auch nicht sehr viel gesagt werden, denn für uns war klar das wir die 2 Punkte nicht mehr aus der Hand geben werden. Dennoch mussten wir uns in den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit erst einmal wieder finden und Zschopau konnte in dieser Zeit 7 Toren in unserem Tor verbuchen. Durch einfache Wechsel und super Einzelaktionen konnten wir den Vorsprung dennoch halten. Unsere Abwehr stand auch wieder wie eine Mauer und machte es für die liebe Isa im Tor doch recht einfach eine super Leistung abrufen zu können. So hatten wir in den letzten Minuten einfach Spaß am Spiel und es gelangen uns ungezwungenen, einfache Tore. Als dann endlich der Schlusspfiff erklang war die Freude über die auswärts erspielten 2 Punkte riesig. 

Vielen Dank an die mit gereisten Fans und vor allem dem Siegessektsponsor- DANKE… 

Für den BSC Motor Rochlitz haben gespielt:
Lindsay (3/1), Kerstin (3), Bula (6), Nadine (1), Luise (16), Sina (1), Alex
Im Tor: Isabel und Sabrina
MV: Kristin

 

Männer

TSV Penig : HSG Rochlitz/Geringswalde  25:28 (11:14)

Die Handballer der HSG bleiben in der Erfolgsspur und konnten dank des Auswärtssieges beim TSV Penig beide Punkte mit nach Hause nehmen. Gleich von Beginn an präsentierte sich das Team hochkonzentriert und konnte sofort die Führung an sich reißen. Mit sehenswerten Kombinationen wurde die Abwehr des Gegners ausgespielt und die daraus resultierenden Chancen gut genutzt. So führte man nach 10 Minuten mit 3:7. Mit zunehmender Spieldauer allerdings lief das Angriffsspiel dann nichtmehr ganz so flüssig. Anstatt weiterhin spielerisch zu überzeugen wurde zu oft der Torerfolg über Einzelaktionen oder unvorbereitete Würfe gesucht. Auch wurden nun mehrere gute Chancen leichtfertig vergeben. Da auch die Abstimmung in der Abwehr der HSG nichtmehr stimmte kam der Gastgeber wieder in Schlagdistanz. Besonders über den Kreis ließ man sich des Öfteren ausspielen. Nach 20 Spielminuten betrug der Vorsprung beim 7:9 dann nur noch 2 Tore. Bis zum Halbzeitpfiff fing sich die Spielgemeinschaft dann wieder etwas und konnte wieder auf 3 Tore zum 11:14 erhöhen. Den Start in die 2.Hälfte verschlief man dann allerdings komplett. Innerhalb von 60 Sekunden fing man sich durch unnötige Ballverluste 3 Gegentore ein und beim 14:14 begann das Spiel quasi wieder bei null. Die HSG zeigte sich verunsichert und Penig witterte seine Chance. Kurze Zeit später konnten die Gastgeber nochmal nachlegen und erzielten mit dem 16:15 ihre erste Führung überhaupt in dieser Partie. Der Kampfgeist der Spielgemeinschaft war jedoch noch nicht gebrochen und mit dem festen Willen dieses Spiel zu gewinnen fand man zumindest teilweise wieder zur spielerischen Linie der Anfangsphase zurück. Penig flatterten nun etwas die Nerven und sie vergaben einige gute Möglichkeiten im Angriff. Die HSG konnte im Gegenzug die Führung zurückerobern und bis kurz vor Schluss auch verteidigen. Da diese aber nur 2 Tore betrug war noch nichts entscheiden. In der letzten Minute versuchte der Gegner dann noch einmal mit einer offenen Deckung die HSG Spieler zu Fehler zu zwingen doch es wurde nochmal eine Chance gut herausgespielt und diese zum 25:28 Endstand auch genutzt. Die gesamt Partie betrachtet war dieser Sieg verdient und die HSG bleibt dadurch mit 8:2 Punkten auf dem 2.Tabellenplatz.

Am 9.12. kommt es dann in der Rochlitzer Sporthalle zum Topspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Mittweida.

Für die HSG spielten: Bunge, Pollmer(7/5), Brondtke, Schmidt(3), Walther(2), Roder(2/2)

Johne (5), Spreer, Schramm(1), Meinert(1)

MV: D. Eckelt

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : Geringswalder HV  22:26 (14:13)

Am Samstag empfingen wir im Regionalderby die Frauen des Geringswalder HV, die sich in der Hinrunde der Kreisligasaison 2017/18 überraschend auf Tabellenplatz 2 einfinden. Demnach war uns recht klar, dass dies kein leichtes Spiel werden wird.
Pünktlich um 15 Uhr durch die Unparteiischen aus Claußnitz angepfiffen ging es auch schon sprichwörtlich hin und her. Keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen. Die Halbzeit läutete bei einem Stand von 14:13 ein. Groß beklagen konnte man sich nicht, die Abwehr stand gut und vorn konnten wir einfache Tore machen. Frank mahnte uns an, jetzt endlich einen nötigen Vorsprung rauszuarbeiten und schnell zu spielen, denn bekanntlich war die 2. Halbzeit schon so oft unsere bessere Spielphase. Was auch immer in der 50. Minute passierte, aber genau das Gegenteil ist eingetreten. Bei einem Stand von 20:20 ging es für uns bergab. Sicherlich war auch die Abwehrformation 5:1 der Geringswalderinnen entscheidend. Ärgerlich war für uns vor allem in dieser Situation, dass wir genau das im Training geübt hatten und wieder nicht so recht damit klar kamen. Wir waren ideenlos, Fehlpässe und einfache Tore durch die Gäste die direkte Folge. Man trennte sich mit 22:26 nach 60 Spielminuten. Absolut schade wie wir finden, hatten wir uns doch so lang wacker geschlagen!
Zufriedenstellender war jedoch aus unserer Sicht die Leistung der Schiedsrichter aus Claußnitz, wobei unsere Gegnerinnen da sicherlich anderes behaupten. Jedenfalls wurde auf dem Feld nahezu jede Entscheidung kritisch hinterfragt. 
Das Ziel fürs Training sollte nun klar sein: Den Vorteil aus einer 5:1 Abwehr ziehen! Denn aus dieser resultieren Lücken, die unsere im 1:1 – starken Spielerinnen auf jeden Fall nutzen können.

Danke auch wieder für die tolle Stimmung auf der Tribüne!!!
Am Samstag geht es für uns nach Zschopau. 17:30 Uhr (ACHTUNG ÄNDERUNG!) wird in der Sporthalle der M.A.N.-Schule, An den Anlagen 19 in 09405 Zschopau, angepfiffen.

Für den BSC Motor Rochlitz haben gespielt:
Lindsay (1), Kerstin (1/2), Buli (2), Dine, Fleur, Nadine (3), Luise (7/2), Anna-Luisa, Sina, Charlotte, Alex (2/2), Isa und Laura im Tor

 

SV Niederfrohna : BSC Motor Rochlitz  20:23 (11:10)

Am vergangenen Sonntag ging es für die Handballerinnen zur bislang unbekannten Vertretung aus Niederfrohna. Die Absteiger der Bezirksklasse und derzeit viertplatzierten in der Kreisliga empfingen die BSC Damen im Berufsschulzentrum Limbach-Oberfrohna.
Wer ein gegenseitiges Herantasten erwartete, der irrte. Rochlitz setzte von Beginn an ein Ausrufezeichen, denn mit einfachen und schnellen Toren gingen die Mädels bereits nach zwölf gespielten Minuten mit 7:3 in Führung. Doch auch in diesem Spiel blieb leider der altbekannte Schlendrian nicht fern. Abspielfehler, ein langsamerer Spielaufbau und erfolglose Torabschlüsse nutzen die Gastgeberinnen knallhart aus um den Rückstand wieder aufzuholen. Leider konnte Rochlitz in das schnelle Tempospiel nicht wieder zurückfinden, so dass sich beide Mannschaften bis zur Halbzeit auf Augenhöhe begegneten. Der Zwischenstand von 11:10 versprach auf jeden Fall eine spannende zweite Halbzeit.

Ausgeglichen und fair begannen beide Mannschaften auch die zweite Hälfte des Spieles. Rochlitz konnte schnell den leichten Rückstand wieder gut machen und gab ab der 39. Minuten die Führung nicht mehr aus den Händen. Niederfrohna versuchte sich von nun an mit Härte durchzusetzen. Die beiden Unparteiischen aus Limbach bestraften dies aber sehr konsequent und ermöglichten so den Damen aus Rochlitz einfache Tore durch Strafwürfe und Überzahlspiel. Durch Wiedermals tolle Paraden unserer Torfrau Sabrina und überragenden 14 Treffern unserer Luise feierten die Mädels nach spannenden 60 Minuten ihren ersten Auswärtssieg der Saison mit 20:23 Toren.

Wir danken allen mitgereisten Fans, die uns wieder zahlreich unterstützt und angefeuert haben.

Nun heißt es alle Kräfte zu mobilisieren und den Fokus auf kommenden Samstag zu legen. Die Rochlitzer Damen empfangen im Derby die derzeit zweitplatzierten Frauen des HV Geringswalde. Anwurf ist wie gewohnt 15.00 Uhr.

Für den BSC Motor Rochlitz spielten: Lindsay (2), Julia M. (5), Fleur, Nadine V. (2), Luise (8/6), Sandy, Alex sowie Isa und Sabrina im Tor

 

Männer

HSG Rochlitz/Geringswalde : HSG Muldental 03  39:26 (20:14)

Den zweiten Heimsieg in Folge, konnte die HSG Rochlitz/Geringswalde am Samstag feiern. In einer teilweise sehr hitzigen Partie, zu welcher die angesetzten Schiedsrichter aus Waldheim nicht anreisten, behielt die Spielgemeinschaft von Beginn an die Oberhand. Trotz der physischen Überlegenheit des Gastes aus Roßwein, legte die HSG gleich richtig los. Zur Freude der diesmal zahlreich erschienenen Zuschauer führte die HSG nach 10 Minuten bereits 6:1. Leider setzten die Gäste der HSG Muldental ihre starke Physis nicht immer regelgerecht ein und somit kam eine unnütze Aggressivität ins Spiel. Zunehmend mussten die Gastgeber Nickligkeiten seitens der Muldentaler einstecken. Sie ließen sich dadurch jedoch nicht verunsichern und zogen auf 14:8 davon. Das Spiel der HSG zeigte sich sehr ansehnlich und war geprägt durch spielerische Akzente. Diesmal gelang es der HSG selbst in Schwächephasen einfache Tore aus dem Rückraum zu erzielen. Kurz vor der Halbzeit kam es zum negativen Höhepunkt des Spiels. Im Zuge eines Konters trat der Torhüter der Gäste den im liegen befindlichen P. Brondtke und dieser gab der Provokation nach. In Folge dessen kam es zu einer heftigen Rangelei und Beschimpfungen. Zum Glück ertönte die Halbzeitsirene und die Gemüter konnten sich abkühlen. Die HSG führte zu dieser Zeit mit 20:14.
Nach einer Standpauke, man sollte sich nicht auf die Provokationen der Muldentaler einlassen, begann die Spielgemeinschaft gleich wieder sehr konzentriert. Aus einer doppelten Unterzahl gingen sie ohne Gegentreffer heraus. Das Spiel wurde etwas ruhiger und die HSG schaltete einen Gang runter. Deshalb stand es nach 40 Minuten lediglich 24:18. Daraufhin wurde das Tempo wieder angezogen und es waren wieder Walther und Pollmer, welche sich in Torlaune zeigten. Doch auch alle anderen Mannschaftsteile trugen erheblichen Anteil zum souveränen Erfolg bei. Zehn Minuten vor Schluss war die Messe bereits gelesen. Da führte die HSG mit 32:20. Bis zum Ende der Partie zeigten auch die an diesem Tag gut aufgelegten Torhüter Bunge und Zenker, dass es hier für die Gäste absolut nichts zu holen gibt. Mit einem klaren 39:26 Erfolg rückte die Spielgemeinschaft auf Tabellenrang zwei vor. Nun gilt es die gute Form beizubehalten und in den kommenden 2 Auswärtspartien zu bestätigen, bevor es am 09.12. zuhause gegen den Spitzenreiter aus Mittweida geht.

Statistik: A. Zenker, F. Bunge, M. Pollmer (9/2), A. Goy (2), P. Brondtke (3), T. Schmidt (6), C. Walther (8), R. Roder (2), L. Spreer (4/1), R. Meinert (2)

Trainer: D. Eckelt

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : VfB Blau-Gelb 21 Flöha  37:24 (18:10)

Mit einem deutlichen 37:24 Heimsieg setzte sich die HSG Rochlitz/Geringswalde, im ersten Spiel der Saison vor heimischer Kulisse, gegen den VfB Blau Gelb Flöha durch. Von Beginn an dominierten die Hausherren das Spielgeschehen gegen den Tabellenletzten. Besonders in der Anfangsphase gelangen der HSG einfache Treffer durch Kontergegenstöße. Fraglich war, warum diese keine Sicherheit ins Spiel brachte, denn in der Defensive wurden zum wiederholten Male einfache Fehler gemacht. Die nutzte der Gegner und somit blieben sie bis zur 10. Minute mit 6:5 dran. In der Folge setzten sich die Gastgeber durch spielerische Mittel bis 12:7 ab und erspielten sich eine souveräne 18:10 Halbzeitführung. Nach der Ansage in der der Kabine sich in der Abwehr endlich besser zu konzentrieren und weiter konzentriert Handball zu spielen, kamen die HSG Männer gut aufgelegt zurück auf die Platte. Zwar passte der Defensivverbund noch immer nicht richtig, doch im Angriff konnten sich sehenswerte Treffer erspielt werden und die Führung auf 28:15 ausgebaut werden. Die nächsten zehn Minuten verbrachte die HSG im Dornröschenschlaf und wartete scheinbar auf einen der sie wach küsst. Zur 50. Spielminute stand ein 30:19 auf der Anzeigetafel. Es gelang die Konzentration wieder hochzufahren und die letzten Minuten nochmal aufs Gaspedal zu treten. Am Ende einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung stand ein 37:24 Heimsieg, welcher positiv nach vorn blicken lässt. Bleibt zu hoffen, dass es der HSG gelingt den Trend am kommenden Samstag, wieder in Rochlitz, gegen einen sicherlich stärkeren Gegner (HSG Muldental) fortzusetzen. Dabei hofft die Spielgemeinschaft auf etwas mehr Zuschauer als Unterstützung, als am Samstag. Die, die in der Halle waren kommen sicherlich wieder und drücken den Männern die Daumen.

Statistik: A. Zenker, F. Bunge, M. Pollmer (5/5), A. Goy (3), P. Brondtke (3), T. Schmidt (4), C. Walther (4), R. Roder (4), C. Johne (4), L. Spreer (3), R. Meinert (2)

 

Kreispokal

TSV 1865 Burkhardtsdorf : HSG Rochlitz/Geringswalde  24:29 (13:11)

Am vergangenen Samstag zogen die Handballer der HSG Rochlitz/Geringswalde in die nächste Rundendes Kreispokals ein. Mit einem starken Auftritt bezwangen sie den TSV Burckhardtsdorf, in Rittersgrün, mit 24:29. Vor einer sehr guten Kulisse begann die Spielgemeinschaft spielerisch souverän und beherrschte die Partie. Trotzdem stand es nach 10 Minuten lediglich 4:4. Die Gäste brachten ihre gut herausgespielten Chancen einfach nicht im Tor unter. So konnte der Gast das Spiel bis zur Halbzeit spannend halten uns sogar nach 7:9 (20. Minute) mit 13:11 in die Kabine gehen. Den HSG Männern gefiel das Ergebnis aus ihrer Sicht natürlich gar nicht. Deshalb appellierte Trainer Eckelt nochmals ruhig zu bleiben und endlich die Chancen zu nutzen. Gesagt getan. Die zweite Hälfte gehörte der Spielgemeinschaft aus Rochlitz und Geringswalde. Nach 40 Minuten führte diese wieder mit 16:18 und konnte bis 10 Minuten vor Schluss auf 19:24 davon ziehen. Besonders Carsten Walther und Marcus Pollmer stachen, in einem insgesamt sehr homogenen Team, durch ihre gute Leistung hervor. Am Ende hieß es 24:29 für die HSG, welche ihre gute Form beibehalten konnte und diese auch im ersten Heimspiel am 28.10.17 gegen Flöha erneut unter Beweis stellen möchte.

MV: D. Eckelt
Statistik: M. Pollmer (8/3), A. Goy (1), T. Schmidt (2), C. Walther (10), R. Roder (1), C. Johne (1), L. Spreer (1), F. Bunge, R. Meinert (2)

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : TSV Einheit Claußnitz  12:17 (5:11)

Es gibt Tage, da will einfach nichts gelingen. So einen Tag hatten wir am Samstag gegen die Mannschaft aus Claußnitz erwischt.

Wir hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Keine Kombination oder gezielte Einzelaktion konnte verwandelt werden. Es wollte uns einfach nichts gelingen und somit stand es nach 10 Minuten und 3 verschossenen 7 Metern bereits 0 zu 4. Erst nach einer Viertelstunde gelang uns der erste Treffer und wir fanden langsam ein Mittel gegen die defensiv gut aufgestellten Claußnitzerinnen. Vor allem jedoch an ihrer Torfrau bissen wir uns regelmäßig die Zähne aus. Insgesamt 30 Schüße aufs Tor konnten wir nicht einnetzen. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit standen wir defensiv kompakt, unterbanden durch frühes Eingreifen vor allem das passgenaue Spiel ihrer starken Nummer 11 und ließen nur noch 2 Treffer zu. Wir fanden jedoch im Angriff nicht die richtigen Mittel, um uns konsequent ranzuarbeiten. Der Mittelblock der Claußnitzerinnen unterband viele Aktionen und wir konnten nur schwer Lücken in die Deckung reißen. Somit gingen wir mit einem 5 zu 11 Halbzeitstand in die Kabine.

Der Start in die 2. Halbzeit gelang uns besser und wir konnten mit Kontern und gelungenen Kombinationen zu Beginn einige Tore erzielen. Wir ließen mit 50 % gehaltener Bälle durch unsere Torfrauen Sabrina und Isabel auch in der 2. Halbzeit wenige Treffer der Gegnerinnen zu, doch wir konnten durch gehaltene Bälle und Abschlusspech den Abstand nicht verringern. Nach der Hälfte der 2. Halbzeit waren wir mit 11 zu 15 wieder in Schlagdistanz und bekamen von unserem Trainer Frank die Ansage, dass wir jetzt bis zum Erbrechen kämpfen. Doch standen wir uns an diesem Tag oft selbst im Weg und konnten unseren Kampfgeist leider nicht mit Toren belohnen. Jetzt heißt es an den Fehlern zu arbeiten und bereits am kommenden Samstag den 4.11.2017 gegen SG Nickelhütte Aue wieder alles zu geben.

Wir hoffen auch weiterhin auf Eure zahlreiche Unterstützung.

gespielt haben:

Alex (1), Lindsay (2), Buli (2), Fleur (1/1), Nadine H., Nadine V. (1), Luise (2/2), Sandy, Sina, Charlotte sowie im Tor Sabrina und Isabel

 

BSC Motor Rochlitz : SG CPSV / Stahl Chemnitz  20:19 (12:13)

Am dritten Spieltag der laufenden Saison 2017/2018 trafen wir vor heimischer Kulisse auf die erste Vertretung der SG CPSV / Stahl Chemnitz. Dass diese Partie all unsere Konzentration und Willensstärke fordern würde, war von der ersten Spielminute an klar. Bereits in der vergangenen Saison fiel es uns schwer, gegen die laufstarken Chemnitzerinnen zum Zug zu kommen, sodass wir damals sowohl das Hin- als auch Rückspiel verloren. Dieses Szenario sollte sich in dieser Saison nicht wiederholen und so stand von Beginn an fest, dass wir aus einer kompakt stehenden Abwehr heraus mit sicheren Spielzügen einfache Tore erzielen müssen – soweit die Theorie. In der Praxis fiel es uns dann jedoch wieder einmal schwer gelöst ins Spiel zu starten. In der Anfangsphase konnten wir durch schnelles Angriffsspiel treffsicher zum Abschluss kommen, doch ließen wir in der Abwehr vor allem die gegnerische Kreisläuferin zu oft zum Zug kommen. Nach fünf gespielten Minuten stand es deshalb zwar 3:2, doch hatten wir bei dem guten Zusammenspiel zwischen den gegnerischen Rückraumspielerinnen und der Kreisläuferin zunehmend das Nachsehen. So konnten wir uns nicht von den Chemnitzerinnen absetzen und es entwickelte sich ab der 15. Spielminute ein Kopf an Kopf Rennen. Auf verwandelte Tore im Angriff folgte prompt der schnelle Gegentreffer, in dem vor allem unser Rückzugverhalten zu bemängeln gewesen ist. Nachdem es zehn Minuten vor der Halbzeit noch 7:7 stand, verwandelten die Gegnerinnen nun zusehends sehr einfache Torchancen, da es vermehrt Abstimmungsschwierigkeiten in unserer Abwehr gab. Krankheits- und urlaubsbedingt mussten wir erneut auf vier Stammspielerinnen verzichten, sodass wir vor allem in unserem sonst so starken Mittelblock nicht fest genug – oder eher lang genug – zupackten. Nach 25 Minuten versuchten sich die Gegnerinnen mit 8:10 abzusetzen, doch gelang es uns durch schnelle Aktionen und souveräne Paraden unserer Sabrina schließlich noch mit 12:13 in die Halbzeitpause zu gehen.

Nach Wiederanpfiff funktionierte der Rochlitzer Motor plötzlich und wir konnten in den ersten drei Spielminuten drei Tore in Folge erzielen. Dies änderte sich jedoch schlagartig, als wir zunehmend durch Zeitstrafen geschwächt wurden. Von insgesamt sechs, teilweise fragwürdigen Zweiminuten-Strafen schnellten die Finger der Schiedsrichter in Halbzeit zwei allein fünfmal nach oben. Dass sich unser Abwehrverhalten ändern muss, stellte letztlich auch die Tatsache dar, dass von den sechs gegnerischen Toren in dieser Halbzeit vier durch Siebenmeter erzielt wurden. So schafften es die Chemnitzerinnen, sich bis zur 40. Spielminute wieder auf ein 18:18 heranzuarbeiten.

Verärgert über viele technische Fehler und zunehmende Unkonzentriertheiten, ging dann jedoch ein Ruck durch die Mannschaft und plötzlich klappte auch die Zusammenarbeit in der Abwehr deutlich besser. Die Gegnerinnen rannten sich fest und das Passspiel konnte von uns an vielen Stellen unterbunden werden, sodass in den letzten zehn Minuten nur noch ein einziges Tor auf das Konto der CPSV-Damen wanderte. Doch auch wir kamen nur noch schleppend zum Zug, da aufgrund von Zeitstrafen ständig in Unterzahl Zeit überbrückt werden musste. Letztlich gelang es uns jedoch durch mehr Willensstärke in dieser hart umkämpften Partie, zwei verdiente Punkte in heimischer Halle zu verwalten.

Dass dabei inzwischen jedes Mal auch so viele Zuschauer den Weg in unsere Halle finden, freut uns sehr und ist für uns nicht selbstverständlich! Danke, dass ihr immer lautstark dabei seid, auch wenn nicht jeder Schiedsrichter damit umgehen kann.

Für den BSC Motor Rochlitz spielten:
Sabrina im Tor, Bula (4/1), Nadine H., Fleur, Nadine V. (2), Luise (7/1), Sandy, Sina, Charlotte (1) und Alexandra (4)

 

Männer

SV Leisnig 90 II : HSG Rochlitz/Geringswalde  28:29 (14:10)

Ein riesiger Stein fiel Daniel Eckelt, dem Trainer der HSG Rochlitz/Geringswalde, nach Abpfiff der Partie seiner Schützlinge in Leisnig von der Brust. Denn die Männer der HSG taten sich übers ganze Spiel sehr schwer gegen die zweite Vertretung der Leisniger. Die HSG begann druckvoll und versuchte sofort spielerische Akzente zu setzen. Dies gelang ihnen leider nur bedingt. Zu oft schlichen sich kleine technische Fehler ein, welche mit Kontern bestraft wurden. Außerdem kam Leisnig viel zu oft zu einfachen unnötigen Toren. nach 6 Minuten lag der Favorit mit 6:4 hinten. Es kam einem so vor, als würde die Truppe teilweise mit angezogener Handbremse agieren. Vor allem im Abwehrverbund bröckelte es bisweilen. Nach 20 Minuten hatte sich die HSG jedoch wieder auf 9:8 heran gekämpft. Doch sollte es sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel ziehen, dass die HSG stark aufholt, um dann Leisnig wieder davon ziehen zu lassen. So stand zur Halbzeit ein 14:10 auf der Anzeigetafel.

Nach der Bitte durch den Trainer, sich doch endlich auf seine Stärken zu besinnen und, dass das Spiel noch offen sei, wollten dies die Männer sofort umsetzen. Doch auch zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich das gleiche Bild. In der 40. Spielminute lagen die Gäste noch immer mit 19:16 zurück. In den folgenden 10 Minuten gelang es ihnen jedoch zunehmend aufzuschließen und letztlich auch der Ausgleich. 5 Minuten vor dem Ende konnte Leisnig sogar nochmal mit zwei Toren in Front gehen. Aber die HSG steckte den Kopf nicht in den Sand. Sie erkämpften sich Ballgewinne und holten Tor um Tor wieder auf. Schließlich gelang ihnen anderthalb Minuten vor Schluss der Führungstreffer. Nach einem erneuten Ballgewinn hätten sie auch den Sack zumachen können, doch dann wäre es nicht so spannend gewesen. So kam Leisnig zu einem letzten Angriff, welchen sie ungenutzt ließen. Am Ende war Fortuna auf Seiten der Spielgemeinschaft und es stand ein 28:29 Auswärtssieg zu Buche. Nun gilt es am 14.10. im Kreispokal gegen Burkhardtsdorf (in Breitenbrunn) zu bestehen, um in die nächste Runde einzuziehen.

Statistik: F. Bunge, A. Goy (1), M. Pollmer (6/1), T. Schmidt (5), R. Richter, C. Walther (3/2), R. Roder (5), C. Johne (3), L. Spreer (1), R. Meinert (2)

MV: D. Eckelt

 

Frauen

SV Schneeberg II : BSC Motor Rochlitz  20:20 (10:13)

Wir reisten zu unserem zweiten Spiel in dieser Saison mit einem Kader von 8 Spielerinnen an. Dies lag daran, dass einige unserer Mädels leider verletzt oder verhindert waren. Unsere Torfrau Sabrina war vor dem Spiel noch auf einem Wettbewerb, wollte sich aber beeilen, sodass sie in der zweiten Halbzeit zwischen den Pfosten stehen kann. Trainer Frank verkündete einen Tag vorher im Training die Aufstellung, sodass wir in dieser neuen Form noch einmal ein paar Spielzüge üben konnten. Erstmals spielte unsere Charlotte, welche noch relativ neu in der Mannschaft ist, komplette 60 Minuten durch und konnte beweisen, was in ihr steckt. Umgezogen und bereit zum Aufwärmen überraschte uns auf einmal unsere Sabrina, indem sie es sogar noch vor Spielbeginn schaffte bei uns zu sein. *Erleichterte Gesichter* Vor dem Anpfiff sammelten wir uns noch einmal in der Kabine. „Es gibt nichts zu verlieren. Spielt euer Spiel, teilt eure Kraft ein und gebt euer Bestes.“ Mit dieser Ansage ging es auf das Spielfeld. Es war allen ein bisschen mulmig im Bauch, denn unsere Gegnerinnen hatten ein paar Auswechsler auf der Bank und konnten natürlich Vollgas geben, wobei wir uns die Luft einteilen mussten. Schon nach kurzem war klar, dass dies kein „gemütliches“ Spiel werden wird.  Doch wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und schon nach 20 Minuten lagen wir mit 3 Toren vorn.  Auch im weiteren Spielverlauf konnten wir unsere Gegnerinnen hinter uns lassen. Leider verletzte sich unsere Kreisläuferin nach wenigen Minuten  in der ersten Halbzeit und unser Trainer musste wieder umplanen. Gar nicht so einfach, denn viel umzustellen war da gar nicht möglich. Das Spiel lief weiter und unsere Luft wurde knapper… Wir hatten eine starke Abwehr und eine noch stärkere Sabrina im Tor. Vorn versuchten wir die Bälle in das Tor zu bringen. In der ersten Halbzeit gelang uns das jedoch nur 9 Mal. Ansprechen muss man hier ganz klar, das Charlotte ihr erstes Tor verwandelte. Lässig warf sie den Ball über die Torfrau, die aus ihrem Kasten herausgekommen war und keine Chance hatte, diesen Ball nicht hinter die Linie kommen zu lassen.

Abpfiff der ersten Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit wollten wir die Tordifferenz halten und das Spiel einfach nur gewinnen. Die Punkte an uns in heimischer Halle abzugeben war für die Frauen vom SV Schneeberg II jedoch nicht denkbar. Anpfiff zweite Halbzeit. Unsere Bula auf Mitte wurde von einer Schneebergerin kurz genommen und zog sich nach hinten zurück, dass wir vorn mehr Platz haben. Jetzt hieß es für uns andere in Unterzahl spielen… Da wurde das Einteilen der Kräfte nochmal um einiges schwieriger.  Doch wir bissen die Zähne zusammen und konnten weiterhin ein paar Tore erzielen. Unsere Abwehr stand immernoch souverän. Eine viertel Stunde vor Spielende fiel unseren Gegnerinnen dann nichts weiter ein und sie nahmen zusätzlich noch Alexandra auf der halben Position im Angriff kurz.  Jetzt hieß es wieder „umplanen“.  „Außen geht auf links halb und der Kreis nimmt die Außenposition ein. Dann müssen wir sehen wie die zwei übrig gebliebenen Halben und die zwei Außenspieler das weitere Spiel bestimmen.“ Es ging nur noch durch einen Abschluss der Halben. Durch diesen enormen Druck, irgendwie einen Abschluss hinzubekommen und die Tatsache, dass unsere Luft nun wirklich am Ende war, wurde es zur Herausforderung, den Ball ins Netz zu bekommen. Konter laufen war nun auch nicht mehr drin und wir konzentrierten uns auf unsere Abwehr, dass unsere Gegnerinnen keine Bälle mehr verwandeln. Es waren noch 10 Minuten zu spielen und an der Anzeige leuchteten 20 Tore für uns und 19 Tore für Schneeberg. Schneeberg versenkte ein Tor. Nun stand es 20:20. Es war ein Kampf. Für uns wie auch für unsere Gegnerinnen. Wer holt sich die Punkte? In den letzten Minuten gelang uns vorn kein Treffer mehr aber auch Schneeberg konnte den Ball nicht zwischen die Pfosten bringen. Die letzten Sekunden liefen an der Uhr runter. Schneeberg setzte noch einmal zum Wurf an, doch der ging zum Glück daneben. ABPFIFF! ERLEICHTERUNG! ATMEN!

Wir holten uns einen Punkt und sind echt mehr als zufrieden! Wir haben mal wieder bewiesen, dass wir auch in schwierigen Situationen zusammenhalten und uns gegenseitig pushen. Wir kämpfen mit Herz und geben nicht auf!

An dieser Stelle auch wieder ein rießen Dank an unsere Fans die selbst eine so weite Strecke mit uns reisen und uns kräftig unterstützt und mitgejubelt haben!

Für den BSC Motor Rochlitz spielten:
Sabrina im Tor, Lindsay (3/3), Bula (4/1), Nadine (3), Sina (1), Charlotte (1), Alexandra (4)

 

BSC Motor Rochlitz : TSV Oelsnitz  25:16 (10:11)

Hocherfreut trafen wir uns am Samstag in der heimischen Regenbogenturnhalle, um zum ersten Spiel der Saison gegen die bekannten Gegnerinnen vom TSV Oelsnitz anzutreten. Es sollte sich zeigen, was die Saisonvorbereitung mit etlichen Lauf-, Kraft- und Schwimmeinheiten, sowie die letzten Trainings in der Halle, gebracht hatte. Wir freuten uns auch, endlich unsere „Neue“, Lindsay Kramer, vor dem heimischen Publikum vorzustellen. Zum lachenden Auge folgt oft das Weinende, denn unsere Torschützenkönigin von letzter Saison fällt wegen einer Fußverletzung vermutlich bis auf weiteres aus. Wir hoffen und wünschen Kristin schnellstmöglich beste Genesung. Sie wird uns daher ab sofort als Frank`s rechte Hand unterstützen. Apropos Frank…als Geburtstagskind des Tages war es eine Art Pflicht, ihm den Sieg zu schenken…eine andere Alternative bestand demnach nicht. Da die Schiedsrichter an diesem Tag Rochlitz offenbar nicht fanden, sprangen Ronny Richter und ein Offizieller des gegnerischen Teams zum Pfeifen ein. Vorab: viel zu tun gabs nicht…das Spiel verlief äußerst friedlich. Lediglich eine Gegenspielerin musste sich einmal 2 Minuten ausruhen. Vielen Dank an dieser Stelle, dass ihr das Pfeifen übernommen habt! Anpfiff kurz nach 15 Uhr, 1.Halbzeit…ohje! Immer wieder verdaddeln wir diese ersten 30 Minuten! Eine schwache Abwehr, die nicht so recht an die Erzgebirglerinnen rangehen wollte und wirklich blöde Fehlabspiele, die die lauernden Oelsnitzerinnen immer wieder in einen Ballgewinn verwandeln konnten. Die erste Halbzeit war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Über die Stationen 3:2 (8.‘‘), 5:5 (18.‘‘) und 8:8 (22.‘‘) retteten wir uns mit einem Halbzeitstand von 10:11 und gesenktem Haupt in die Kabine. Fehleranalyse: In der Abwehr ran an die Gegner, schauen wohin man abspielt, die einfachen Lücken endlich mal im Angriff ausnutzen. Halbzeit 2: Wir haben Anwurf. Versenkt. Angriff der Gegnerinnen scheitert an unserer wie ausgewechselten Abwehr, Konter, versenkt. Diese 30 Minuten sollten ganz klar uns gehören. Wir bewegten uns mehr in der Abwehr, gingen sofort vor allem auf die lauf- und spielstarke Nr.9 der Oelsnitzerinnen raus und konnten somit deren Spiellauf unterbinden. Und wenns hinten läuft, dann stimmts meistens auch vorn. Unser Spiel war geprägt, von einer schnellen zweiten Welle, von Kontern oder auch einfachen Spielzügen, die uns die erforderlichen Lücken brachten. Bereits nach 6 gespielten Minuten setzten wir uns merklich von den Erzgebirglerinnen mit 15:12 ab und beendeten dieses faire Spiel nach 60 Minuten mit 25:16…Happy Birthday Frank! 

Die Stars der Partie:

-unsere herausragende Luise, die 13 Buden im gegnerischen Tor versenkt hat

-eine völlig über sich hinausgehende Sabrina im Tor, die die Gegner zum Verzweifeln brachte

-eine neu eingetroffene Lindsay (welche gefühlt schon ewig bei uns ist), mit ihren ersten Toren für den BSC Motor Rochlitz

-Abwehr-Terrier Nadine, die die flinke 9 im Griff hatte

Flop am Spiel:

-die miserable 1.Halbzeit

-Augen auf beim Ballaustausch!

Wir bedanken uns herzlichst bei den Zuschauern, die mit uns die Saison eröffneten. Auch ihr habt zum Sieg beigetragen…denn selbstverständlich hören wir unten auf dem Feld  das „stöhnen“ beim Ballverlust und das jubeln beim geworfenen Tor J

Am Samstag fahren wir in die Bergstadt Schneeberg, um gegen die uns noch unbekannten Damen des SV Schneeberg II anzutreten. Anwurf ist 17:15 Uhr in der Silberstrom-Halle, Keilbergring 20 in 08289 Schneeberg.

Für den BSC Motor Rochlitz brillierten:

Sabrina und Isa im Tor, Luise (12/1), Nadine (1), Lindsay (3), Buli (5), Fleur, Alex (2), Sina

Frank und Kristin auf der Bank

 

Saison 2016/2017

 

Turnier 2017

Titelverteidigung geglückt

Den Handballern der HSG Rochlitz/Geringswalde ist am vergangenen Wochenende tatsächlich der erneute Titelgewinn beim Rochlitzer Handball Open Air geglückt. Beim Rochlitzer Traditionsturnier fanden sich am Samstag 4 Damen- und 7 Herrenmannschaften ein. Besonders gespannt war das Publikum auf die Leistung der Rochlitzer "Alten Herren", welche sich, in Erinnerung an den kürzlich verstorbenen Ex-Trainer M. Schmidt, "Team Schmidti" nannten. Doch es sollten andere auf sich aufmerksam machen. Zwar trotzten die älteren Herren der jüngeren Konkurrenz einiges ab, doch für sie sprang am Ende lediglich der 7. Platz heraus. Anfangs wurde die Stimmung noch durch eine Verletzung in den eigenen Reihen getrübt, doch am Ende waren sich die Herren einig nächstes Jahr wieder zu kommen. Überraschung des Tages war die Freizeittruppe der Outsiders. Sie spielten locker auf und besiegten den späteren Titelgewinner als einzige. Vielleicht war das auch der nötige Schuss vor den Bug der Hausherren. Jedenfalls war diese Niederlage auch die letzte im Turnierverlauf für die HSG Rochlitz/Geringswalde, welche eher mäßig ins Turnier fand. Nach einem Unentschieden gegen die Neulinge aus dem Harz, die Sportfreunde aus Thale/Westerhausen, und der Niederlage gegen die Outsiders (ehemalige Geringswalder Handballer), musste die HSG ausgerechnet die eigenen "Alten Herren" besiegen, um ins Halbfinale einzuziehen. Mit einem 10:5 gelang dies den amtierenden Pokalhelden relativ mühelos. Die Tabelle der Gruppe 1 schloss mit den Outsiders als Gruppensieger, der HSG als Zweiter, den Sportfreunden aus Thale/Westerhausen als Dritter und dem Team Schmidti als Letzter ab. In der anderen Gruppe setzten sich die Dauergäste und Handballfreunde aus Brandenburg, die SG Schöneiche, vor dem TSV Lichtentanne und dem SV Beierfeld durch. Im ersten Halbfinale misslang den Outsiders der Coup zum Einzug ins Finale und sie verloren knapp mit 3:4 gegen den TSV Lichtentanne. Das zweite Halbfinale spielten die Gäste aus Schöneiche gegen die heimische HSG. Dabei steigerte sich diese entsprechend und setzte sich klar mit 4:9 durch. In der Folge hieß das Finale TSV Lichtentanne gegen HSG Rochlitz/Geringswalde. Im Sinne einer richtigen Turniermannschaft gelang es den Lokalmatadoren, mit einer souveränen Leistung, sich im Finale mit 7:2 durchzusetzen und somit das zweite Mal in Folge den Pott zu ergattern.

Bei den Damen wollten sich die Mannschaften des BSC Motor Rochlitz, des HC Burgstädt, des VfL Waldheim und des CPSV/Stahl Chemnitz miteinander messen. Obwohl die ambitionierten Rochlitzerinnen gut ins Turnier starteten, blieben sie in der Folge gegen gute Gegnerinnen unter den Erwartungen. Mit 3 Siegen (einer am grünen Tisch) und 3 Niederlagen belegten die Gastgeberinnen damit den 3. Platz. Hinter ihnen blieben die Gäste aus Chemnitz. Souveräne Turniersiegerinnen waren an diesem Tag die Damen des VfL Waldheim. Sie holten sich den Sieg vor der Mannschaft vom Burgstädter HC.

Die Pokale und Urkunden wurden den Sportlerinnen und Sportlern unter anderen durch den Oberbürgermeister der Stadt Rochlitz, Frank Dehne (parteilos), überreicht. Dieser wohnte ebenfalls dieser gelungen Veranstaltung bei, welche reichlich Zuschauer anzog und sicherlich nächstes Jahr zum 70 jährigen Jubiläum des BSC Motor Rochlitz noch etwas größer stattfinden wird. Den Gästen hat das Rochlitzer Handball Open Air jedenfalls gut gefallen, jedenfalls kündigten sie für nächstes Jahr wieder ihr Kommen an und waren begeistert von der sehr gut organisierten Tombola. Für die Teams der HSG und des BSC geht es jeweils am 23.09.2017 (15:00 in Leisnig/Männer) und 02.09.2017 (15:00 in Rochlitz/Damen) um Zählbares.

 

Männer

Kreispokal

HSG Rochlitz/Geringswalde : ZHC Grubenlampe III  28:22(15:11)

Die Spielgemeinschaft hat es geschafft und steht nach dem Sieg über den ZHC Grubenlampe III im Finale des Kreispokals. Dass es ein hartes Stück Arbeit werden wird war den Männern bewusst, denn der Gast aus Zwickau reiste als neuer Kreismeister ihres Spielkreises in die Muldestadt. Alle 14 Ligaspiele konnten sie gewinnen. So ging man auch hochkonzentriert in die Partie. Gegen den körperlich überlegenen Gegner mussten spielerische Mittel gefunden werden um zum Erfolg zu kommen und dies gelang anfangs recht gut. Durch schnelles und kombinationsreiches Angriffsspiel konnte die HSG sofort die Führung an sich reißen. In der Abwehr hingegen bekam man jedoch noch nicht ganz den richtigen Zugriff und so konnte auch Zwickau einfache Treffer erzielen. Dadurch betrug der Vorsprung meist nur 2 Tore. Gegen Ende der 1.Hälfte wurden dann aber noch einmal einige Fehler des ZHC ausgenutzt um den Vorsprung auf 4 Tore zum 15:11 auszubauen. In der 2.Halbzeit geriet das spielerische Konzept im Angriff etwas ins stocken. Es wurde zu wenig durchgespielt und auch die Umstellung der Gästeabwehr führte zu einigen Ballverlusten. Die Zwickauer kämpften sich zwischenzeitlich wieder bis auf 1 Tor heran und das Spiel drohte zu kippen. Doch die Spielgemeinschaft behielt die Ruhe. Auch sie stellte nun die Abwehr um und nahm den gefährlichsten Torschützen des Gegners in Manndeckung. Und dies zeigte auch Wirkung denn dem Gegner fiel nun im Angriff nicht mehr viel ein. Im Spiel nach vorn fand man auch zu seiner Linie zurück und konnte die Zwickauer Abwehr ein ums andere mal ausspielen. Bis zum Schluss wurde die Konzentration hochgehalten und am Ende ein verdienter Sieg mit 6 Toren Vorsprung eingefahren. Es war eine starke Mannschaftsleistung in der Einsatzwille und Kampfgeist gestimmt haben. Man hat gemerkt das alle Spieler dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten und jeder hat für den anderen gekämpft. Im Finale trifft man entweder auf Borstendorf oder Mittweida II.

Für die HSG spielten: F.Bunge, T.Helm, A.Goy, M.Pollmer (6/2), P.Brondtke (1), T.Schmidt (5), M.Schian, C.Walther (3), R.Roder (4/2), C.Johne (3), M.Schmiedel, L.Spreer, A.Schramm, R.Meinert (2)
MV: D.Eckelt

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : HV Grüna  20:16 (8:8)

Am Samstag trafen wir zum vorletzten Spiel der Saison auf die Damen des HV Grüna in eigener Halle. Wir standen etwas unter Druck, denn unser hart erkämpfter 3. Tabellenplatz drohte wegen der unglücklichen Niederlagen zu kippen. Wir waren sehr angespannt, man merkte jedoch, dass wir diesmal alle im Kopf da waren. Vor allem Kerstin betonte eindringlich wie wichtig dieses Spiel ist und das wir uns alle anstrengen müssen. Im Hinspiel konnten wir schon einmal 2 Punkte in die eigene Tasche stecken. Dieses Spiel blieb uns als recht rabiat in Erinnerung, mit Kratz- und Bisswunden fuhren wir damals nach Hause. Gestartet wurde pünktlich 15 Uhr. Wir waren gut besetzt, die Grünaerinnen hatten jedoch nur eine Torhüterin auf der Wechselbank sitzen. Demnach war uns klar, dass sie langsam spielen werden und wir dafür umso schneller. Dass wir uns gelegentlich gern an das Tempo der Gegner anpassen, haben wir schon oft hinnehmen müssen. Auch diesmal war die erste Halbzeit recht lahm. Wir versemmelten eine Möglichkeit nach der anderen. Entweder ging der Wurf über das Tor oder der Ball wurde durch die gegnerische Torhüterin gehalten. Es war zum Verzweifeln. Vor allem unsere Aufbauspielerinnen verstanden die Welt nicht mehr, warum das Runde einfach nicht ins Eckige will. Aber wir gaben nicht auf. Über die Stationen 2:0, 5:4, 8:6 trennten wir uns mit 8:8 in die Halbzeit.

Der Fehler war klar, 8 Tore fangen ist völlig in Ordnung aber 8 werfen ist einfach zu wenig. Und über die Abwehr konnte man wirklich nicht schimpfen. Wir hatten die Gegnerinnen gut im Griff. Wir haben uns in der Pause nochmals derart gepuscht und vor allem wieder erwähnenswert unsere Kerstin, die vor allem Bula den Kopf ordentlich gewaschen und ihr Mut zugesprochen hat.

Anpfiff Runde 2, Vollgas! Jetzt ging es endlich vorwärts, die Abwehr stand nach wie vor und aus gescheiterten Angriffen der Gegnerinnen liefen wir schöne Konter. Auch die zweite Welle funktionierte (teilweise J). Über die Stationen 12:10, 16:15 und 19:15 erkämpften wir uns schlussendlich ein zufriedenstellendes Ergebnis von 20:16. Der Abpfiff war eine regelrechte Erlösung! Wir lagen uns in den Armen und freuten uns unheimlich über diesen Sieg. Denn dieser sicherte uns den 3. Platz in der Saison 2016/2017 der Kreisliga Mittelsachsen. Wir sind unheimlich stolz darüber, gerade weil dies erst unsere erste Saison ist.

Leider verletzte sich unser Geburtstagskind Nadine am Arm und wird höchstwahrscheinlich erstmal ausfallen. Wir wünschen dir gute Besserung!!!

Es besteht theoretisch die Möglichkeit in die Bezirksklasse aufzusteigen, aber wir haben uns alle einstimmig dagegen entschieden, da wir unseren Kader erst noch mehr in Schwung bringen müssen. Das wird eine harte Saisonvorbereitung bedeuten, aber wir freuen uns schon jetzt darauf.

Am kommenden  Samstag werden wir unser letztes Heimspiel gegen die Damen des Chemnitzer Polizeisportvereins bestreiten. Bevor es dann abends zum Saisonabschlussgrillen übergeht, bestreiten auch unsere Männer ihr letztes Spiel.

Wie immer bedanken wir uns für die zahlreichen Zuschauer. Ihr glaubt gar nicht, wie unterstützend ein einfaches klatschen manchmal sein kann! Danke danke danke!!!!!

Für den BSC Motor Rochlitz haben gespielt:

Sina, Sabrina (T), Luise (2), Fleur (2), Alex, Sandy, Kerstin(2), Dine, Bula (8), Geburtstagskind Nadine (2), Charlotte, Sylvi (4) und Coach Frank

 

Männer

VFB Blau Gelb Flöha - HSG Rochlitz/Geringswalde  28:31 (11:15)

Die Handballer der HSG Rochlitz/Geringswalde fuhren am vergangenen Sonntag einen dreckigen, dennoch verdienten Auswärtssieg beim VfB Flöha ein. In der Endphase der Saison liegt das Teilnehmerfeld der Handball Kreisliga unheimlich nahe beisammen. Das heißt, dass lediglich der erste und letzte Tabellenplatz einen Spieltag vor Schluss feststeht. Die anderen Teams liefern sich bis zum letzten Spieltag ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem nur ein Sieg zählt. Und diesen erkämpften sich die HSG Männer beim Tabellenletzten mit 28:31. Waren sie als klarer Favorit nach Flöha gereist, stellte sich die Partie als kein Selbstläufer heraus. In der Anfangsphase bewies die HSG erneut ihre Schwäche im Abschluss. Trotz klarer Möglichkeiten, konnte sich in den ersten 10 Minuten lediglich ein Vorsprung von 4:5 herausgespielt werden. In der folgenden Spielphase konnte die Truppe teilweise ihr, ohne Frage vorhandenes, Potential zeigen und setzte sich bis zur 20. Minute auf 6:11 ab. In der Regel sorgt eine komfortable Führung, welche auch spielerisch in Ordnung geht, für Souveränität. Nicht bei unserer geliebten HSG. Diese verliert erneut den Faden und geht mit einer für den Gastgeber schmeichelhaften Führung von 11:15 in die Pause. Trotz Führung herrschte schlechte Stimmung in den Reihen der Gäste. Unzufrieden zeigten sie sich mit der vorgetragenen Leistung. Zurecht! Auch in Hälfte Zwei konnten beide Mannschaften keine Werbung für den Handballsport machen. Viele technische Fehler und Nervosität beherrschten das Spiel. Dennoch konnte die HSG den Gegner auf Distanz halten (40. Minute 16:20). Flöha konnte bis zur 50. Minute auf 22:25 aufschließen. Vor allem die unsicheren Aktionen der HSG im Angriffsspiel sorgten für aufkeimende Hoffnung beim Gegner. In den letzten Minuten konnte sich die HSG erneut auf 5 Tore absetzen, was wieder nicht konsequent bis zum Ende gehalten werden konnte. Zum Schluss stand ein verdienter und dreckiger 28:31 Auswärtssieg zu Buche, welcher abgehakt werden sollte, um mit Kraft und Leidenschaft in die nächsten beiden wichtigen Begegnungen vor heimischer Kulisse zu gehen. (Samstag 22.04./17.00 Uhr Pokal-Halbfinale vs. ZHC Grubenlampe III und letzter Spieltag am 29.04./16.45 Uhr vs. VfL Waldheim III). Die HSG hofft auf zahlreiche Unterstützung und einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Statistik: T. Helm, F. Bunge, M. Pollmer (8/2), A. Goy, T. Schmidt (2), C. Walther (7/3), R. Roder (2/1), C. Johne (2), M. Schmiedel, L. Spreer (1), A. Schramm (3), R. Meinert

MV: D. Eckelt

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : HSG Muldental 03  33:21 (18:10)

Nach dem deutlichen Sieg im Pokal in der Vorwoche wollten die Spieler der HSG den Schwung gleich für den Ligaalltag mitnehmen, und dies gelang ihnen sehr gut. Sie legten sprichwörtlich los wie die Feuerwehr. Aus einer sicheren Abwehr heraus wurden schnelle und mit guten Kombinationen abgeschlossene Angriffe vorgetragen. Bereits nach 4 Minuten führte die Spielgemeinschaft mit 6:0 und zwang den Gästetrainer bereits die erste Auszeit zu nehmen. Doch auch danach ließ die HSG nicht locker, zwar schlichen sich nun ein paar Fehler ins eigene Spiel ein jedoch wurde die Führung stets behauptet und der Gast konnte lediglich auf 4 Tore verkürzen. Bis zum Pausenpfiff legte man dann wieder eine Schippe drauf und baute den Vorsprung auf 8 Tore zu einem sicheren 18:10 aus. Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich Handballer den zahlreich erschienenen Zuschauern spielfreudig. Kontinuierlich wurde der Vorsprung ausgebaut. Trainer Eckelt konnte aufgrund der hohen Führung allen Spielern Einsatzzeit geben. Zwar leistete man sich ein paar Unkonzentriertheiten aber dem Gegner fiel im Angriff nicht viel ein um die HSG ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Und im Tor stand ja auch noch Felix Bunge der eine tolle Leistung bot und etliche Paraden zeigte. Am Ende steht ein auch in dieser Höhe verdienter 33:21 Sieg zu Buche. Die HSG hat gezeigt welches Potenzial sie hat, nur konnte man dieses in der Saison zu wenig abrufen. Nun gilt es diese Leistung auch in den verbleibenden 2 Saisonspielen und im Pokal zu wiederholen, dann kann man die Saison noch erfolgreich abschließen.

Für die HSG spielten: Bunge, Zenker, Goy, Pollmer(9/1), Brondtke (3), Schmidt(2), Schian(1), Walther(5/2), Roder(4), Johne(3), Schmiedel,  Spreer, Schramm(1), Meinert(2)

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : Geringswalder HV  16:19 (9:9)

Nach der knappen Niederlage am letzten Wochenende gegen Kreisliga-Spitzenreiter Claußnitz wollten die Rochlitzer Handballfrauen gegen den Geringswalder HV unbedingt wieder einen Zweier einfahren.
Doch Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Als Favorit ins Rennen gegangen, stand man nach 60 Minuten mit leeren Händen da. Eine gewisse Anspannung war schon vor Beginn in der Kabine zu spüren. Hinzu kam, dass die angesetzten Schiedsrichter nicht erschienen, wodurch Sportfreund Richter aus Rochlitz und Sportfreundin Meinert aus Geringswalde die Leitung des Spieles übernehmen mussten. Von Beginn an gelang es den Motor-Frauen nicht, diese Anspannung abzuschütteln und die notwendige Leichtigkeit zu finden. Nahezu die gesamten ersten 30 Minuten rannte man einem Rückstand hinterher und fand kaum einmal die geeigneten Mittel, die gegnerische Deckung zu knacken. Das geforderte schnelle Umschaltspiel fand kaum statt. Die Geringswalder Torfrau hielt zudem viele der Bälle, die den Weg zum Tor fanden. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit ging ein Ruck durch die Mannschaft. Endlich wurde schnell gespielt und die Abwehr stand wie eine Frau zusammen. Dadurch wurde ein drei Tore-Vorsprung der GHC-Frauen egalisiert und man ging mit einem 9 : 9 in die Halbzeit. Die Hoffnung des Rochlitzer Anhangs nach Wiederanpfiff ein anderes Spiel zu sehen, wurden jäh enttäuscht. Den taktisch gut aufgestellten und hart kämpfenden Geringswalderinnen gelang es immer wieder, ihre Abwehr zusammenzuhalten und im Angriff Lücken in den Motor-Deckungsverbund zu reißen. So gerieten die Rochlitzer Frauen immer mehr ins Hintertreffen und sahen sich zeitweilig einen Fünf-Tore-Rückstand gegenüber. Trotz allen Kampfes gelang es nicht, diesen entscheidend aufzuholen und dem Spiel eine Wendung zu geben. Insgesamt wurde zu dicht vor der gegnerischen Deckung agiert, wodurch es Geringswalde immer wieder gelang, den Spielfluss zu unterbrechen und die Gefahr vom eigenen Tor fernzuhalten. Die gute Torhüterin tat ihr Übriges dazu. Nachdem man sich trotzdem kurz vor Schluss wieder in Schlagdistanz gebracht hatte, konnten sich die GHC-Frauen trotz offener Deckung über die Ziellinie retten und den Sieg aus dem Derby mit nach Hause nehmen. Dank der Schützenhilfe aus Zschopau, die die Viertplazierten-Frauen vom Chemnitzer Polizeisportverein besiegten, ist diese Niederlage zwar ärgerlich, aber kein Rückschlag beim Kampf um den anvisierten 3. Platz.

Danke an die zahlreichen Fans für ihre Unterstützung. Beim nächsten Mal wird alles wieder besser.

Eure Handballerinnen

 

TSV Einheit Claußnitz 1864 : BSC Motor Rochlitz  23:20 (HZ 10:10)

Am Sonntag trafen wir auf den TSV Einheit Claußnitz 1864 in der auswärtigen Halle „Sportzentrum am Taurastein“ in Burgstädt. In der Hinrunde konnten wir den TSV Frauen zwei Punkte abnehmen. Dennoch kamen wir am Sonntag alle mit einem angespannten Gefühl in die Kabine, da wir wussten, dass unsere Gegnerinnen es uns definitiv nicht einfach machen würden.  Zu verlieren hatten wir nichts, allerdings wäre durch einen Sieg gegen den Tabellenersten die Chance auf den 2. Platz in der Tabelle möglich gewesen. Das erste Tor konnten wir schon wenige Sekunden nach dem Anpfiff erzielen. Doch der Ausgleich dauerte nicht lang. In der ersten viertel Stunde konnte fast jeder Angriff in ein Tor verwandelt werden – von uns, wie auch von unseren Gegnerinnen. Das Spiel war schnell und selbst in der Abwehr kam es nicht zum Luft holen. Nach 21 Minuten Spielzeit konnten wir uns dann mit zwei Toren absetzen, doch auch nur kurzfristig. Die TSV Frauen hatten eine starke Abwehr, was für uns bedeutete, dass wir mehr ohne Ball laufen mussten. Da jedoch keine Lücken in der Abwehr der Gegnerinnen entstanden, blieb nur der Abschluss aus dem Rückraum durch unsere Schützen. Auch unsere Abwehr war stark und wir konnten einige Abschlüsse der Gegnerinnen verhindern. Die erste Halbzeit endete mit einem Gleichstand von 10:10. In der zweiten Hälfte wollten wir in der Abwehr weiterhin so stark weiter machen wie bisher und im Angriff unsere wenigen Chancen nutzen. Die Frauen vom TSV hatten sich jedoch das gleiche gedacht und  wollten uns im Angriff nicht mehr zum Abschluss kommen lassen. In unserer Abwehr bekam vor allem unsere Spielerin Luise einige Schläge ab, biss allerdings die Zähne immer wieder zusammen und ließ nicht locker. 15 Minuten vor Abpfiff musste sie dann doch auf die Bank, da sie sich am Arm verletzte und nicht mehr weiter spielen konnte. In den letzten 10 Minuten konnten sich die Gegnerinnen mit drei Toren absetzen, doch wir kämpften weiter und konnten bis 4 Minuten vor Schluss noch ein Tor zum 21:19 erzielen. Auch zu erwähnen ist, dass unsere Sabrina im Tor 16 Bälle nicht hinter sich ließ und der Ball so wieder schnell nach vorn gespielt werden konnte. Leider gelang es uns bis zum Abpfiff nicht mehr, die Tordifferenz zu senken. Mit dem Schlusssignal stand es 23:20 für den Tabellenersten. Die zwei Punkte konnten wir nicht mit nach Hause nehmen, doch wir haben mal wieder Kampfgeist und Zusammenhalt gezeigt und schauen nach vorn auf das nächste Spiel, was uns am Samstag gegen den Geringswalder HV in heimischer Halle erwartet.

Wir wünschen unseren verletzten Spielerinnen gute Besserung und möchten uns natürlich auch noch bei unseren Fans bedanken, die uns wieder tatkräftig unterstützten.

Für den BSC Motor Rochlitz spielten:

Sabi (im Tor), Kerstin (4), Bula (3), Fleur (2), Nadine, Luise (3), Kristin (5), Sina, Sylvi (3), Alexandra

 

Männer

Kreispokal

HSG Rochlitz/Geringswalde : SV Leisnig II  35:25 (15:15)

Endlich gab es für die Handballer der HSG Rochlitz/Geringswalde wieder einen Lichtblick in einer verkorksten Saison. Gelingt es ihnen im Ligaalltag nicht konstante Leistungen zu zeigen, so scheint es im Kreispokal besser zu laufen. Jedenfalls heißt es nach dem 35:25 Heimsieg gegen den SV Leisnig II Halbfinale für die HSG. Vor einer nicht allzu gut gefüllten Tribüne, begannen die Eckelt Männer konzentriert und spielfreudig. Nach zwei Niederlagen in Folge sollte unbedingt ein Sieg her. Nach 10 Minuten führten die Gastgeber bereits mit 8:2 und keiner dachte daran, dass dieser Sieg in Gefahr geraten könne. Doch die HSG ist in dieser Spielzeit für Überraschungen bekannt. So kam es, dass sich die Zuschauer nach 20 Minuten beim Blick auf die Anzeigetafel die Augen reiben mussten. Da stand tatsächlich ein 11:11! Und es kam noch schlimmer. Die Gäste aus Leisnig gingen kurzzeitig mit 12:15 in Führung. Wahrscheinlich kamen einigen Protagonisten die Erinnerungen an das katastrophale Borstendorf-Spiel, bei dem die HSG anfangs auch sicher führte und zum Schluss unter die eigenen Räder kam. Doch diesmal sollte es anders kommen. Die Herren schüttelten sich und begannen wieder Handball zu spielen. Beim Stand von 15:15 wurden die Seiten gewechselt. In der Kabine wurde an die eigene Stärke appelliert. So kam die HSG auch auf die Platte zurück. Bereits nach 40 Minuten führten sie mit 23:19 und 10 Minuten vor dem Ende mit 31:22. Jedoch waren auch in diesem Spiel eklatante Fehler in der eigenen Abwehr zu erkennen, welche bereits die gesamte Saison zu Problemen führt. Bekommt Trainer Eckelt dieses Problem in den Griff, wird die HSG sicherlich auch wieder besser dastehen. Denn der Angriff ist einer der Treffsichersten der Liga. Am Samstag hieß es zum Ende 35:25 und bedeutet somit den Einzug ins Halbfinale des Kreispokals. Auf wen die HSG dort treffen wird, wird erst in den kommenden Wochen entschieden. Aber fest steht, dass die Gegner stärker sein werden als bisher. In der Liga möchte die Truppe am kommenden Samstag erneut vor heimischer Kulisse an diesen Erfolg anknüpfen. Dann geht es gegen den VfL Waldheim III (16:45 Uhr) und die Frauenmannschaft spielt ein Derby gegen den Geringswalder HV. Beide Vereine hoffen auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen. Also Samstag ist Handballtag in Rochlitz!

Satistik: T. Helm, F. Bunge, A. Goy (1), M. Pollmer (5/4), P. Brondtke (5), T. Schmidt (3), M. Schian, C. Walther (6/1), C. Johne (2), M. Schmiedel (1), L. Spreer (3/1), A. Schramm (3)

MV: D. Eckelt

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : TSV Zschopau  30:21 (16:13)

Am Samstag empfingen die Motor-Frauen den TSV Zschopau zum 14. Spieltag der Handball-Kreisliga. Ausgehend vom Tabellenstand und der Tatsache, dass man bereits in Zschopau mit 18 : 14 gewonnen hatte, war die Favoritenrolle  klar verteilt. Trotzdem einige der erfahrenen Spielerinnen angeschlagen waren, konnte Rochlitz erstmals in dieser Saison auf eine fast volle Bank zurückgreifen. Trotzdem galt es, den Gegner nicht zu unterschätzen und konzentriert das eigene Spiel durchzusetzen. Dies gelang in der Anfangsphase nur bedingt. Nach einer zweimaligen Zschopauer Führung übernahmen die Rochlitzerinnen das Zepter und gingen erstmals mit 3 : 2 in Front. Ausschlaggebend dafür war vor allem die rechte Angriffsseite, welche immer wieder Lücken in der gegnerischen Deckung nutzen konnte. Auf der rechten Seite war dagegen kaum ein Durchkommen und was doch durchkam, wurde zum Großteil Beute der gut haltenden gegnerischen Torfrau. In der eigenen Abwehr mussten sich die BSC-Mädels dagegen erst einmal finden, da mit einer ungewohnten Deckungsformation begonnen wurde. Trotz aller Bemühungen, schöner Kombinationen und Toren aus der 1. und 2. Welle gelang es nicht, die Zschopauer Frauen abzuschütteln und einen beruhigenden Vorsprung herauszuwerfen. Diese konnten immer wieder durch 1 gegen 1-Aktionen, Fernwürfe und Konter den Anschluss herstellen, so dass eine erstaunlich torreiche erste Halbzeit mit 16 : 13 endete. Sofort mit Beginn der zweiten Hälfte legte Rochlitz einen Zahn zu. In der Deckung wurde Beton angerührt und im Angriff durch schnelles überlegtes Spiel die gegnerische Abwehr ausgehebelt. Der Vorsprung wuchs zwischenzeitlich auf 10 Tore an und konnte dann verwaltet werden. Erfreulicherweise wurden alle Ersatzspielerinnen eingesetzt, um teilweise zum ersten Mal Spielpraxis zu sammeln. Kurz vor Schluss fiel, ebenfalls zum ersten Mal in dieser Saison, das 30. Tor zum Endstand von 30 : 21. Somit ist sind die Handball-Frauen des BSC seit der Niederlage am 2. Spieltag in eigener Halle ungeschlagen.

Die Rochlitzer Frauen bedanken sich ihrer Fangemeinde, die sie in gewohnter Weise vorbildlich unterstützte.

Nun geht es am 12.03. nach Burgstädt, wo der Spitzenreiter aus Claußnitz auf die BSC-Damen treffen wird.

Für Rochlitz spielten: K. Eckelt (3), J. Mandelt (9), F. Roschütz (1/1), N. Vollhardt (2), L. Jolie (7), K. Ott (8), S. Schmiedel, N. Hensler, S. Juneck, C. Ueberschär, A. Schwartz, I. Tautorus (T), S. Filehr (T)

 

Männer

SG Rotation Borstendorf : HSG Rochlitz/Geringswalde 22:14(8:10)

Nach der, trotz guter Leistung, Niederlage gegen Mittweida wollte die HSG im Auswärtsspiel gegen Borstendorf unbedingt wieder Punkte holen, um so die Chance auf einen der vorderen Tabellenplätze aufrecht zu erhalten. Das dies keine leichte Aufgabe werden wird war allen Spielern bewusst da der Gegner für seine kompakte und sehr aggressive Abwehr bekannt ist. So war es auch ein etwas zäher Beginn mit wenigen Toren. Trotzdem schaffte es die Spielgemeinschaft öfters sich spielerisch Torchancen zu erarbeiten und diese auch zu nutzen. Dadurch führte man teilweise mit 3 Toren. Zum Ende der 1ten Hälfte ließ dann jedoch die Konzentration schon etwas nach, doch Borstendorf konnte lediglich auf 2 Tore zum 8:10 verkürzen. Was die HSG jedoch in der 2ten Halbzeit spielte lässt sich mit Worten nur schwer beschreiben. Katastrophal und Desolat trifft es wohl am besten. Es schien als wäre bei allen Spielern ein Schalter im Kopf umgelegt worden und es lief absolut gar nichts mehr zusammen. Im Angriff fehlte jegliche Bewegung und spielerische Elemente, stattdessen verstrickte man sich in Einzelaktion welche gegen die harte und gut stehende Deckung der Gastgeber so gut wie nie Erfolg brachten.  Hinzu kamen etliche technische Fehler, haarsträubende Abspielfehler und viele vergebene Torchancen. Man brachte es tatsächlich fertig nur 4 Tore in der gesamten 2ten Spielhälfte zu schießen. Borstendorf nutzte die Fehler der Spielgemeinschaft aus und erzielte viele einfache Tore. Am Ende betrug der Vorsprung 8 Tore. Felix Bunge im Tor der HSG konnte noch einige freie Chancen vereiteln und so ein absolutes Debakel verhindern. Trotzdem war es mit Abstand die schlechteste Halbzeit seit Bestehen der Spielgemeinschaft. Jetzt gilt es irgendwie dieses Spiel abzuhaken, die Fehler zu analysieren und als Mannschaft zusammenrücken um in den verbleibenden 3 Spielen die Saison noch etwas versöhnlich zu Ende zu bringen. Dass die HSG es viel besser kann haben sie schon öfters bewiesen.

Für die HSG spielten: Helm, Bunge, Goy(1), Pollmer(4/2), Brondtke, Schmidt(2), Schian,           

Walther, Roder(4/1), Johne, Schmiedel, Spreer, Schramm

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Fortschritt Mittweida II  29:33 (15:19)

Und täglich grüßt das Murmeltier. Schon wieder konnte die HSG Rochlitz/Geringswalde im Prestigeduell zuhause gegen den TSV Fortschritt Mittweida II nicht gewinnen. Dementsprechend groß war die Enttäuschung bei den Hausherren. Hat die Partie doch verheißungsvoll begonnen. Mit hohem Tempo und sehenswerten Szenen überraschte die HSG den Gast. Die ehemalige Bezirksliga Truppe aus Mittweida konnte erstmals nach 10 Minuten ausgleichen. Beide Teams zeigten in der ersten Halbzeit Nervosität in den eigenen Abwehrreihen. Kurzweilig ging es Schlag auf Schlag. Nach 20 Minuten führte die HSG mit 11:9 Toren. Bereits im Hinspiel konnte die Eckelt Sieben zu Beginn gut mithalten und vergeigte das Match. Auch diesmal zeigten die Hausherren am Ende der ersten Hälfte Nerven. Es folgten einfache Ballverluste, welche Mittweida mit einfachen Konter Gegenstößen bestrafte. Zur Halbzeit stand ein vollkommen unnötiges 15:19 zu Buche. Die zahlreichen (ca. 130) Besucher sahen bis dato zwei gleichwertige Mannschaften, die um jeden Zentimeter Hallenboden kämpften.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Gäste besser in Fahrt. Die HSG machte so weiter, wie sie Hälfte Eins aufgehört hatte. Selbst einfache Spielzüge wurden nicht in die Tat umgesetzt. Folglich konnte der Abstand nicht minimiert werden. Aber er wurde seitens der Mittweidaer auch nicht vergrößert. Mit guter kämpferischer Leistung kam die HSG bis auf 2 Tore heran. Hätte die Mannschaft in den letzten 10 Minuten noch ein paar Prozent drauf geben können, hätte der Sieger nicht Mittweida geheißen. Doch hätte, wäre, wenn, kam es anders. Die HSG machte erneut diese kleinen Fehler und musste sich nach 60 Minuten mit 29:33 geschlagen geben. Auch wenn von der Mittweidaer Bank das Spiel als Trainingsspiel betitelt wurde, fanden es die meisten Zuschauer ansehnlich und attestierten den Akteuren ein gutes Spiel.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, A. Goy (5), P. Brondtke (2), T. Schmidt (8), M. Schian (1), C. Walther(2/2), R. Roder (2), C. Johne (4/1), M. Schmiedel, L. Spreer (1), A. Schramm (1)

MV: D. Eckelt

 

Frauen

TSV Oelsnitz : BSC Motor Rochlitz  21:28 (10:15)

Am Sonntag empfing uns die Damenmannschaft des TSV Oelsnitz.

Die Rollenverteilung war klar: Wir hatten den Vogtländerinnen schon zum Heimspiel in der Hinrunde kein leichtes Spiel beschert und sicherten uns die 2 Punkte.

Bevor die Partie 14:00 Uhr  durch die Unparteiischen angeworfen wurde, mahnte Frank uns an, an das vergangene Spiel gegen die Frauen aus Langenhessen/Crimmitschau zu knüpfen. Dort unterlagen wir zwar, haben jedoch ein klasse Spiel mit einer starken Abwehr gezeigt.

Auch diesmal waren wir ab der 1.Minute wach und aufmerksam, brauchten keine ganze Halbzeit um in das Spiel zu finden. Als wir die Abwehrformation (eine mittig vorgezogene Abwehrspielerin, sog. 5:1 - Abwehr) anfangs wahrnahmen, war sicherlich bei jeder von uns kurzes grübeln im Kopf erkennbar. Immerhin haben wir uns recht oft mit dieser Variante schwer getan. Dies sollte am heutigen Tage nicht so sein. So setzten wir uns nach nur 9 Minuten mit 1:4 ab. Es lief einfach bombe…unsere Kristin konnte mit ihren typischen Finten mehrere einfache Tore erzielen und die Abspiele an Kreisläuferin Kerstin kamen punktgenau an. Die Abwehr der Vogtländerinnen war an diesem Tage zu starr, rückte nicht nach und half sich nicht aus. Das machte uns das Spiel einfacher. Selbst die Umstellung zu einer noch offensiveren Abwehr durch den gegnerischen Trainer spielte uns noch mehr in die Karten. Wir hatten teilweise riesengroße Lücken. Im Oelsnitzer Angriff war vor allem die Nummer 9  gut aufgelegt und versuchte mit ihrem flinken Spiel unsere Abwehr auseinander zu ziehen. Wir stellten uns somit darauf ein, ihre raschen Abspiele zu unterbinden und Würfe von der 9m-Linie weitestgehend zu blocken.  Dies war zwar recht kräftezehrend, aber mit zwei Wechselspielerinnen auf der Bank konnten wir munter durchtauschen. Mit den Stationen 3:5 (12.Minute) und 6:11 (23. Minute) gingen wir letztendlich mit einem Stand von 10:15 in die Halbzeit. Puh, ein 5-Tore-Vorsprung ist ein gutes Polster aber immer noch kein sicherer Sieg. Frank sagte uns, wir sollen einfach weiter so spielen, konzentriert bleiben und vor allem bis zur letzten Minute kämpfen. Er legte uns nahe, dass wir nicht soweit zum Sonntag gefahren sind, um mit leeren Händen wieder nach Hause zu kommen.

Die Oelsnitzerinnen starteten wieder mit einem raschen Spiel in die zweite Halbzeit, welches wir jedoch erfolgreich abwehren konnten und bauten weiter unseren Vorsprung aus. In der 33. Minute stand es bereits 10:18, in der 43.`` 15:23 . Letztendlich trennten wir uns 21:28, wobei der letzte versenkte 7 Meter in der 59.Minute durch unsere Kristin bei Zeitnehmern und Schiedsrichtern scheinbar irgendwie unter ging.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass wir unser letztes Angriffsspiel gegen Langenhessen noch verbessert haben, die Abwehr stand einwandfrei, Sabi war mal wieder ein Traum im Tor und vor allem die nervigen Fehlabspiele blieben aus.

Leider waren wir jedoch von der Stimmung der Gegnerinnen sowie deren Publikum etwas entsetzt. Das man als „Fotze“ bezeichnet wird, scheint der normale Umgangston zu sein. „Noch so ein Ding, Augenring“ aus den Reihen der Zuschauer und die Verabschiedung vom Spielfeld mit den Worten „Ihr Luschen“ gehört wahrscheinlich auch dazu…selbst wenn Kinder auf den Rängen sitzen. Man könnte jetzt darüber philosophieren, ob es an den regionalen Unterschieden  liegt, dass sowas bei uns nicht Gang und Gebe ist aber wir sind jedenfalls froh, dass solche Worte in unserer Halle weder von uns, noch von unserem Fans  fallen.

Wir freuen uns über die verdient gewonnenen 2 Punkte und bereiten uns auf das nächste Heimspiel am 04.03.2017, 15:00 Uhr gegen den TSV Zschopau e.V.

Für den BSC Motor Rochlitz haben gespielt: Sabi (im Tor), Kerstin (5), Buli (3), Fleur (2), Nadine (2), Luise (3), Kristin (11 !!!), Sina,  Sylvi (2)

 

BSC Motor Rochlitz : HSG Rottluff/Lok Chemnitz II  23:19 (11:10)

Infiziert vom Handballweltmeisterschaftsfieber unserer überragenden #badboys, starteten wir nun endlich nach fast 7 Wochen Pause in die Rückrunde der Kreisliga Mitttelsachsen.

Die Gäste der HSG Rottluff / Lok Chemnitz II waren bereits bekannte Gegner. Schon am 11.09.2016 konnten wir ihnen auswärts 2 Punkte stehlen und gewannen 18:24.

Trotz der klaren Favoritenrolle und noch dazu in der „Homebase“  war uns bewusst, dass auch dieses Spiel hart wird und wir uns die zwei Punkte nicht locker aus der Hose schütteln werden.

Es kam wie es kommen musste. Die erste Halbzeit könnte man als desolat bezeichnen. Abspielfehler führten immer wieder zu Ballverlusten, die durch die Gegner erfolgreich in Kontertore verwandelt wurden. Nach 20 Minuten hieß es 7:9 für die Gegner und bevor unserem Trainer Frank komplett die Haare ausfielen, mahnte er im Team-Time-Out zu allerhöchster Konzentration. Wir konnten danach wieder aufholen und gingen mit 11:10 in die Halbzeit. Wir waren uns bewusst, dass wir eine sehr schlechte erste Halbzeit abgeliefert hatten und waren nach der Pausenansprache dementsprechend motiviert, dem heimischen Publikum besseres zu bieten und zu zeigen. Schließlich hatten wir in der Hinrunde genug bewiesen, was in uns steckt.

In unseren Köpfen war nun klar: konzentriert spielen, keine hektischen Pässe und vor allem nicht zaubern…die einfachen Tore sollten wieder gemacht werden. Der Kampfgeist bei beiden Mannschaften war geweckt, es ging sprichwörtlich hin und her. Man merkte jedoch, dass vor allem unsere Abwehr immer stärker wurde. In der 40. Minute wurde eine Auszeit durch die Gegner bei einem Stand von 18:17 genommen. Hier war unser erlösender Knackpunkt. Die Abwehr stand tadellos und wir verwandelten Ballgewinne erfolgreich in Kontertore um. Nach 60 Minuten Spielzeit konnten wir mit einem Ergebnis von 23:19 aufatmen. Die Einzige, die durchgehend eine starke Leistung zeigte, war unsere angeschlagene Sabrina im Tor…danke für das Rausfischen der vielen Bälle!

Das war definitiv ein wackeliger Start, aber trotzdem erfolgreich für uns. Die gemachten Fehler haben wir ausgewertet und versuchen nächste Woche wieder besser zu spielen und vor allem von Anfang an rein zu finden, denn gegen den Tabellenzweiten dürfen wir uns solche einfachen Fehler nicht erlauben. Das Spiel findet nächsten Samstag, den 28.01.2017 um 17:00Uhr in Langenhessen gegen die Damen der HSG Langenhessen/Crimmitschau II statt.

Ein großer Dank gilt wieder unseren Zuschauern, die uns mächtig Feuer unterm Hintern machten J

Für den BSC Motor Rochlitz haben gespielt: Dine, Kerstin (2/1), Bula (2), Fleur, Nadine (1), Luise (4), Kristin (5/1), Sylvi (4), Sina, Alex (3)

 

Männer

TSV Penig : HSG Rochlitz/Geringswalde  22:26 (11:12)

Im zweiten Aufeinandertreffen der Lokalrivalen vom TSV Penig und der HSG Rochlitz/Geringswalde konnte sich die HSG diesmal durchsetzen. Hatten die Peniger im Hinspiel die Punkte aus Rochlitz entführen können, taten es ihnen diesmal die Mannen der HSG nach. Mit der Motivation einer Wiedergutmachung traten die Gäste das Spiel an. Jeder im Team wusste, dass konzentriert zu Werke gegangen werden muss. Trotzdem zeigte sich zu Beginn auf beiden Seiten leichte Nervosität, welche sich in kleinen Fehlern wiederspiegelte. Nach den ersten 10 Minuten führten die Gastgeber mit 5:4. In den folgenden Minuten sollte sich das Blatt wenden und die HSG agierte immer sicherer in ihren Aktionen. So ließen sie es dem Gastgeber nur noch selten zu ihre Abwehrreihe zu durchbrechen und zog auf 6:10 davon. Doch anstatt weiter souverän das Spiel zu bestimmen, leisteten sich die Gäste erneut eine schöpferische Pause und gönnten Penig den Anschlusstreffer zum 11:12 Halbzeitstand. Mit diesem Ergebnis war Trainer Daniel Eckelt nur bedingt zufrieden. Zwar führte die HSG, doch es wäre schon jetzt mehr drin gewesen. Es galt nicht die gleichen Fehler des Hinspiels zu wiederholen. Zu Beginn der zweiten Hälfte agierten beide Mannschaften erneut nervös. Die Gäste schafften es als erster den Hebel umzulegen und zu treffen. Das bedeutete nach 40 Minuten einen Stand von 14:17. Schließlich gelang es den Gegner auf Abstand zu halten. Dies auch aufgrund einiger guter Torwartszenen, welche es der HSG ermöglichte bis auf 18:22 zu erhöhen. In der Schlussphase versuchten die Gastgeber mit einer offenen Deckung das Ruder nochmal herum zu reißen, doch genau dies spielte der HSG in die Karten, um den Deckel auf diese Partie zu drauf zu machen. Im ganzen eher ein mäßiges Spiel beider Teams, wobei auf Seiten der HSG an diesem Tag mehr die individuelle Lösung gesucht wurde, weniger die spielerische. Wenn es damit aber zu einem 22:26 Derbysieg reicht, dann soll uns das recht sein. Als nun Tabellendritter empfängt die HSG Rochlitz/Geringswalde (7:7 Pkt.) am 11.2., 16:00 Uhr den Spitzenreiter aus Mittweida und hofft auf zahlreiche Unterstützung.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, A. Goy (5), M. Pollmer (5/3), P. Brondtke, T. Schmidt (2), C. Walther (3/1), R. Roder (3), C. Johne (2), M. Schmiedel, L. Spreer (2), A. Schramm, R. Meinert, F. Bunge

MV: D. Eckelt, R. Richter

 

Kreispokal

TSV Lichtentanne : HSG Rochlitz/Geringswalde  19:31 (7:13)

Bis zum vergangenen Sonntag lief es  für die HSG Rochlitz/Geringswalde im Dezember alles andere als rund. Deshalb hatten sich die Männer im letzten Spiel des Jahres vorgenommen mit einem Weiterkommen im Pokal das Jahr ausklingen zu lassen. Zwar etwas Ersatzgeschwächt, aber dennoch schlagfertig reiste die Truppe nach Zwickau, wo der TSV Lichtentanne seine Heimspiele austrägt. Da der Kreispokal mit Mannschaften aus dem ganzen Spielbezirk Chemnitz gespielt wird, war der Gegner gänzlich unbekannt. Vielleicht war das auch der Grund dafür, dass die HSG 10 Minuten brauchte, um ins Spiel zu finden. Zuvor erspielte sich die Mannschaft gute Gelegenheiten, welche ungenutzt blieben. Spielstand zu diesem Zeitpunkt 4:4. Ab diesem Zeitpunkt lies die HSG kaum noch Zweifel, wer die Platte als Sieger verlassen wird. Die Gäste konnten sich sogar bis auf 4:12 absetzen. Kurz vor der Pause zeigte sich vorrübergehend wieder der bekannte Schlendrian und Lichtentanne konnte auf 7:13 verkürzen.

In einer entspannten Halbzeitansprache wurde vom Trainer Daniel Eckelt lediglich auf die erneut mangelnde Chancenverwertung hingewiesen und eine noch konzentriertere Abwehrarbeit verlangt. Von Beginn der zweiten Halbzeit an, setzten dies seine Schützlinge souverän um. Es gelang der HSG den Gegner zur Verzweiflung zu bringen. Bis auf eine kurze unkonzentrierte Phase, hatte der Gast das Spiel im Griff. Teilweise wurden sehr sehenswerte Spielzüge vorgetragen. Auch konnte in dieser Partie eine souveräne Quote vom Siebenmeterpunkt erzielt werden. Im Großen und Ganzen stand am Ende ein deutliches 19:31 Auswärtssieg. Damit zieht die HSG in die nächste Runde des Kreispokals ein. Es fand sich sogar, trotz der schlechten Leistungen in den letzten Wochen,  ein eiserner Auswärtsfan (Gerd) der HSG auf den sonst rappel vollen Rängen der Neuplanitzer Sporthalle. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die immer treue Unterstützung. Hoffentlich kann der positive Schwung mit ins neue Jahr genommen werden, um am 14.01.17 im Derby in Penig die Punkte auch entführen zu können.

Statistik: T. Helm, F. Bunge, A. Goy (2), M. Pollmer (7/3), P. Brondtke (2), T. Schmidt (3), M. Schian (2), C. Walther (4/1), M. Schmiedel, L. Spreer (1), R. Meinert(6)

MV: D. Eckelt

 

Frauen

SG CPSV /Stahl Chemnitz I : BSC Motor Rochlitz  22:18 (18:13)

Zum 9. Spieltag machten wir uns auf den Weg nach Chemnitz zur 1. Mannschaft des CPSV. Anspannung lag in der Luft, da wir uns mit der 2. Mannschaft zum letzten Spieltag bereits schwer getan haben. Die ersten 10 Minuten bei tropischen Bedingungen in der Halle verschliefen wir und lagen prompt mit 4 Toren zurück. Die vorgezogene Abwehr bereitete uns Schwierigkeiten und auch dem schnellen Wechselverhalten unserer Gegnerinnen im Angriff konnten wir anfänglich nichts entgegen setzen. Doch der Kampfgeist wurde nach einer Auszeit unseres Trainers wieder geweckt und nach 15 Minuten konnte man bis auf 2 Tore aufschließen. Die Partie war jetzt ausgeglichen und beide Seiten konnten mit ansehnlichen Toren überzeugen. Jedoch mussten wir durch viel zu häufig unplatzierte Torschüsse (insgesamt 22 verworfene Torchancen) mit einem 5 Tore Rückstand in die Halbzeit. Trainer Frank zitierte uns in die Kabine. Die Devise hieß nun: ja nicht die Köpfe hängen lassen, es ist nichts verloren. In die 2. Hälfte starteten wir besser. Wir standen sicher in der Abwehr und dank unserer Torfrau Sabrina konnten viele Chancen vereitelt werden. Der Abstand konnte verringert werden und man zeigte gute Spielkombinationen. Durch individuelle technische Fehler und einem Schiedsrichtergespann, das schnell an der Pfeife war, liefen wir den Chemnitzerinnen aber weiter hinterher. 
Die letzten Spielminuten konnten wir durch unbedingten Kampfeswillen noch bis auf ein Tor aufschließen (19 zu 18), doch die Zeit war zu knapp, um die verschlafenen ersten Minuten des Spiels wett zu machen. Durch den Zeitdruck kamen weitere unnötige Fehlpässe dazu und so mussten wir uns am Ende mit 22 zu 18 geschlagen geben. 
Wir verabschieden uns somit leider mit einer Niederlage in die Winterpause. Jedoch sind wir stolz, das wir als „Neue Mannschaft“ bisher so viel Siege feiern konnten und uns aktuell auf Tabellenplatz 3 befinden. Vor der Saison hätte niemand mit diesem Ergebnis gerechnet!

Wir bedanken uns nochmal für den unglaublichen Rückhalt durch unsere Fans, Sponsoren und Sympathisanten. Wir hoffen, dass wir mit Euch nächstes Jahr viele weitere Siege feiern können und wünschen Euch eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Für den BSC spielten: Sabrina und Isabel im Tor, Kerstin (4/1), Bula (2), Fleur, Nadine (1), Kristin (4/2), Sandy, Sylvia (2/1), Alex (1)

Männer

VFL Waldheim III : HSG Rochlitz/Geringswalde  24:20 (13:11)

Bei der HSG Rochlitz/Geringswalde herrscht derzeit Katerstimmung. Nach der unnötigen Punkteteilung in der Vorwoche, kam die Spielgemeinschaft diese Woche mit leeren Händen aus Waldheim wieder. Gerade von diese Partie hatten sich die Gäste erhofft, die nötigen Punkte auf die Tabellenspitze wieder aufzuholen. Doch diese Rechnung wurde wohl ohne den Wirt gemacht, welcher an diesem Samstag die 3. Vertretung des VfL Waldheim war. Anfangs gestaltete sich das Spiel noch nach dem Geschmack der HSG. Diese ging durch gute Deckungsarbeit und präzise Konterläufe nach 10 Minuten 3:4 in Front. In der Folge dominierten die Abwehrreihen beider Teams das Geschehen. Demnach stand nach 20 Minuten ein müdes 9:9 auf der Anzeigetafel. Den Gästen fiel ab diesem Zeitpunkt nicht mehr viel ein. Und wenn sie dann einmal ihr spielerisches Können zeigten, wurden die teilweise schön heraus gespielten Chancen jämmerlich vergeben. Bis zur Pause konnte sich somit der Gastgeber ein kleines Polster von 13:11 heraus spielen.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild oder teilweise noch schlimmer. Es war, als hätten die Spieler der HSG ihren Mut in der Kabine oder gar zuhause gelassen.  Bis zur 40. Minute gelang den Gästen nicht ein Treffer. Stattdessen setzte sich Waldheim bis auf 16:11 ab. Nach einigen Umstellungen und guten Torwartparaden, kämpfte sich die Eckelt Truppe bis auf 17:16 (50. Minute) heran. Doch auch jetzt konnte der unbändige Wille zum Sieg nicht geweckt werden. Es reihten sich eher noch technische Fehler und der VfL entschied diese Partie mit 24:20 für sich. Nach dieser Leistung hat sich die HSG Rochlitz/Geringswalde wohl vorerst komplett aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet. Mit einer Fehlwurfquote von über 50% kann kein Spiel gewonnen werden. Es kommen nicht nur meteorologisch kalte Tage auf die Spielgemeinschaft zu. Am 3. Advent steht im Pokal beim TSV Lichtentanne (11.12., 13:30 Uhr) das letzte Spiel des Jahres für die HSG an. Da gilt es zu überzeugen, um einen positiven Ausklang in einem unterm Strich positiven Jahr zu erzielen.

Statistik: T. Helm, F. Bunge, A. Goy (1), M. Pollmer (7/2), P. Brondtke, T. Schmidt (2), M. Schian, C. Walther (2), R. Roder (1), C. Johne (1/3), M. Schmiedel, L. Spreer (1), R. Meinert

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : VFB Blau Gelb Flöha  25:25 (9:11)

Nach einer über fast 60 Minuten sehr schwachen Leistung kam die HSG gegen den Tabellenletzten aus Flöha nicht über ein 25:25 hinaus. Zwar konnte man zu Beginn des Spieles in Führung gehen doch zeigte sich schon hier dass man besonders im Angriff große Probleme hatte. Von der spielerischen Leichtigkeit des letzten Spieles war nichts mehr zu sehen. Mehrfach verlor man durch Fehlabspiele den Ball. Und wenn man sich doch irgendwie einmal freispielen konnte vergab man freistehend leichtfertig die Chance zum Torerfolg. Auch in der Abwehr fehlte der nötige Biss und der Gast kam zu relativ einfachen Toren. So drehte Flöha die Partie und ging mit einer 9:11 Führung in die Pause. Nach einer Standpauke des Trainers in der Halbzeitpause lief es dann etwas besser. Endlich wurde zugepackt und der Gegner hatte wenige Chancen. Auch im Angriffsspiel agierte die Spielgemeinschaft etwas überlegter, jedoch überzeugend war es immer noch nicht. Aber anscheinend war nun der Kampfgeist geweckt. Dadurch konnte man wieder ausgleichen. In der folgenden Zeit konnte sich keine Mannschaft absetzen und es blieb ausgeglichen. Leider verfiel man dann wieder in das alte Muster aus Hälfte 1 und Flöha zog sogar auf 3 Tore zum 21:24 davon. Aber aufgeben wollten sich die Gastgeber trotzdem nicht und man versuchte nochmal alles und kämpfte sich wieder heran. Nun griffen die bis dahin souveränen Schiedsrichter mit etwas fragwürdigen Entscheidungen ins Spielgeschehen ein. In Unterzahl gelang der HSG kurz vor Schluss sogar noch die 25:24 Führung. Doch nach weiteren 2 Hinausstellungen standen nur noch 3 Spieler auf dem Spielfeld. Man kassierte noch den Ausgleich und rettete aber wenigstens noch das Unentschieden über die Zeit. Trotzdem muss man von einem verlorenem Punkt sprechen denn der Gegner war alles andere als stark. Gegen stärkere Teams holt man mit so einer Leistung und Einstellung keine Punkte mehr.

für die HSG spielten: F.Bunge, T.Helm, M.Pollmer(6/1), P.Brondtke (5), T.Schmidt(1), M.Schian, P.Rudolph, C.Walther (7), R.Roder (2), C.Johne, M.Schmiedel (2), L.Spreer (1), R.Meiner

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : SG CPSV/Stahl Chemnitz II  24:22 (12:8)

Hätte im April dieses Jahres jemand den Rochlitzer Handballfrauen gesagt, dass sie nach 8 Spieltagen punktgleich mit dem Spitzenreiter auf Platz 2 stehen würden, wäre nur Kopfschütteln die Folge gewesen. Und doch ist es so gekommen.

Am Samstag empfing man im vorletzten Spiel der Hinserie die 2. Mannschaft des SG CPSV Stahl Chemnitz. Mit Julia Mandelt und Kerstin Eckelt fehlten zwei wichtige Spielerinnen, die ersetzt werden mussten.

Die Rochlitzerinnen begannen konzentriert und setzten sich trotz einiger Fehlwürfe bis zur 12. Minute mit 8 : 3 leicht ab. Ballgewinne in der Abwehr ermöglichten einfache Tore durch Konter. Die folgerichtige Auszeit des Chemnitzer Trainers brachte keinen Erfolg, so dass die Motor-Frauen ihren Vorsprung vorerst verwalten konnten.

Nach und nach schlichen sich jedoch sowohl in der Abwehr als auch im Angriff Unkonzentriertheiten ein, was der Gegner mit dem Anschlusstreffer zum 9 : 8 bestrafte. Nach einem Kopftreffer musste die Rochlitzer Torhüterin Isabell Tautorus vom Platz und wurde durch Sabrina Filehr ersetzt, die gleich im Anschluss durch zwei gehaltene Bälle Akzente setzen konnte.

Durch drei Tore in Folge ging man mit einem 12 : 8 in die Pause.

Nach einem etwas verschlafenen Wiederbeginn zeigte Rochlitz wirklich ansehnlichen Angriffshandball und stand auch in der Deckung wie eine Mauer. Bälle, die doch einmal durchkamen, wurden meist Beute der sicheren Torfrau. So konnte man sich zwischenzeitlich mit acht Toren absetzen. Wer nun dachte, der Drops wäre gelutscht, sah sich getäuscht.

Nach dem 20 : 14 in der 45. Minute hörte der Gastgeber auf, Handball zu spielen. Technische Fehler, überhastete Abschlüsse und Lücken in der Abwehr brachten Chemnitz ins Spiel zurück und nach 55 Minuten mit dem 22 : 20 wieder auf Schlagdistanz heran.  Beim 23 : 22 eine Minute vor Schluss und mit Ballbesitz von Chemnitz drohte das Spiel gänzlich zu kippen.

Mit großem Kampfgeist konnte der Angriff abgewehrt und im Gegenzug das erlösende Siegtor erzielt werden. Zum Schlusspfiff war klar: Rochlitz war mit einem blauen Auge davongekommen.

Nun gilt es am 04.12. in Chemnitz gegen die erste Vertretung von CPSV die Hinrunde erfolgreich abzuschließen.

Die Rochlitzer Handballerinnen bedanken sich bei den zahlreichen Fans für die lautstarke Unterstützung.

Rochlitz spielte mit: Heike Drawert, Anna Hofmann, Cindy Landsmann, Nadine Vollhardt (3), Luise Jolie (10), Kristin Ott (4), Sandy Schmiedel, Sina Juneck (1), Sylvia Eichler (5) und Alexandra Schwartz (2) sowie Isabell Tautorus und Sabrina Filehr im Tor

 

Geringswalder HV : BSC Motor Rochlitz 15:19 (HZ 4:9)

Am Sonntag, den 14.11.2016 spielten wir gegen den Geringswalder HV

Schon von Anfang an war klar, dass wir das Derby gewinnen – und die Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Allerdings starteten wir alle ein wenig angespannt ins Spiel. Wir lagen nach 15 Minuten mit 0:3 Toren vorn. Doch dass wir uns nicht darauf ausruhen sollten, zeigten uns die Gegnerinnen, welche nach 25 Spielminuten nun auch einen Gegentreffer in unserem Tor landen konnten. Das Signal zur Halbzeit ertönte. Wir hatten noch einen Freiwurf, den Kerstin ausführte und überraschend auch verwandelte. In die Halbzeit gingen wir mit einem Stand von 4:9.

In der Kabine war es ruhig. Von unserem Trainer Frank kam eine klare und deutliche Ansage. Auch ohne Ball laufen, Positionen wechseln und das Spiel schnell machen.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit wollten wir uns mehr Vorsprung verschaffen, sodass auch die Spielerinnen auf der Bank zum Einsatz kommen können. Doch die Frauen vom Geringswalder HV e.V. hatten sich in der Kabine natürlich auch nochmal gesammelt und wollten die 2 Punkte nicht an uns abgeben. Das Spiel verlief schleppend. Wir hatten Schwierigkeiten zum Abschluss zu kommen und versuchten durch Anspiele an den Kreis Tore zu erzielen. Kerstin konnte dementsprechend auch ein paar 7 Meter heraus holen, wovon drei von vier verwandelt wurden. Leider gelang es uns nicht, einen größeren Vorsprung zu erzielen, wodurch die Spieleraufstellung so blieb wie bisher und nur minimale Veränderungen stattfanden. Durch eine 5-1 Abwehr konnten wir die Gegnerinnen etwas bremsen und Konter durch Fehlpässe erzielen.

Von der Bank aus wurden die letzten 30 Sekunden ins Spielfeld gerufen. „Kein Tor mehr in unseren Kasten!.“ Schlusspfiff und SIEG! Mit einem Endstand von 15:19 feierten wir den Sieg in auswärtiger Halle lautstark. Auch wenn es an sich kein schönes Spiel war, haben wir doch wieder bewiesen, dass wir als Mannschaft zusammenhalten und nicht aufgeben!

Natürlich möchten wir uns auch wieder bei unseren Fans bedanken, die uns kräftig unterstützt und mitgejubelt haben!

Eure Mädel's vom BSC :D

Für den BSC spielten: Sabrina im Tor, Kerstin (1/2), Bula (5/1), Nadine (2), Luise (3), Kristin (3), Sylvi (1), Alexandra (1), Sina, Heike, Anna, Annika, Cindy, Sandy und Isabel

Männer

HSG Muldental : HSG Rochlitz/Geringswalde 23:32 (10:15)

Mit einer überzeugenden Vorstellung gewannen die Handballer der HSG Rochlitz/Geringswalde bei der HSG Muldental 03. Nach der unnötigen Heimspielpleite gegen den TSV Penig, wollten es die HSG ler diesmal wieder besser machen. Das gelang ihnen von der ersten Minute an. Trotz einer physischen Überlegenheit der Gastgeber aus Roßwein, bestimmte unsere HSG das Spiel. Aus einer sehr guten Abwehr heraus wurden sehr sehenswerte Treffer erspielt. Teilweise wurde die Abwehr des Gegners regelrecht schwindelig gespielt. Es war zu sehen, dass es hier galt etwas wieder gut zu machen und den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Nach 10 Minuten führte die HSG bereits mit 3:6. Durch die sichere Abwehrarbeit und gute Torwartleistung ergaben sich in regelmäßigen Abständen gute Kontermöglichkeiten, welche die HSG zu nutzen wusste. Mit einer Halbzeitführung von 10:15 begab sich die Truppe in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste weiterhin ihr Spiel durch. Auf die Umstellung in der Abwehr der Gastgeber, reagierten die Männer souverän. Generell tat keine Umstellung dem flüssigen Spiel einen Abbruch. Trainer D. Eckelt ließ mit Goy und Schmidt auf der Mitte im Wechsel agieren. Dadurch konnte die HSG verschiedene Akzente setzen, welche in diesem Spiel sehr gut griffen. Einzig Mitte der zweiten Halbzeit gönnten sich die Jungs eine kleine Pause. Doch in dieser Phase kamen sie über gute individuelle Aktionen weiterhin zu Treffern. Am Ende stand ein sicherer 23:32 Auswärtssieg zu Buche und die beste Saisonleistung der HSG. Sollten die Männer daran in 2 Wochen vor heimischer Kulisse gegen VfB Flöha anknüpfen können, steht den nächsten 2 Punkten nichts im Weg.

Statistik: F. Bunge, M. Dathe (2), A. Goy (2), M. Pollmer (9/1), P. Brondtke (3), T. Schmidt (5), M. Schian, C. Walther (5/2), R. Roder (3), M. Schmiedel

Trainer: D. Eckelt

Frauen

BSC Motor Rochlitz : TSV Einheit Claußnitz 1864 18:17 (11:11)

Voller Erleichterung und mit einem breiten Lächeln im Gesicht konnten wir uns am vergangenen Samstag nach 60 gespielten Minuten in die Arme fallen. Es war nicht irgendein Heimsieg, den wir uns im Spitzenspiel gegen die Frauenmannschaft des TSV Einheit Claußnitz 1864 erarbeitet haben. Im bis dato wichtigsten Spiel gegen die Tabellenführerinnen der Kreisliga Mittelsachsen konnten wir am 05.11.2016 in heimischer Halle wieder einmal unter Beweis stellen, dass unser Kämpferherz am richtigen Fleck sitzt und wir sowohl auf dem Spielfeld als auch der Auswechselbank ein Team bilden, dass zusammenhält und füreinander alles gibt. Dass es genau diese Eigenschaften sein würden, die uns letztendlich die zwei Punkte bescheren, wurde im Spielverlauf schnell klar.

Nach anfänglicher Nervosität und einem Ballverlust im ersten Angriff, fanden wir nach fünf gespielten Minuten schließlich in die Partie und konnten unsere Rückraumspielerinnen gut in Szene setzen. Dennoch schlichen sich zunächst viele technische Fehler und Fehlwürfe ein, sodass wir immer wieder nach vergebenen Großchancen unser gutes Abwehrverhalten unter Beweis stellen mussten. Unser schnelles Rückzugsverhalten ermöglichte es uns dabei zwar, dass die Abwehr gut sortiert dem gegnerischen Angriff entgegentrat, doch hatten wir zunächst vor allem der individuellen Stärke der rechten Rückraumspielerin, als auch der konsequent abschließenden Spielmacherin auf der Mittelposition wenig entgegenzusetzen. Vor allem die für unsere Torfrau Sabrina nicht zu sehenden Hüftwürfe aus dem gegnerischen Rückraum konnten wir anfänglich nicht unterbinden. Hinzu kamen platzierte Freiwürfe der Gegnerinnen, die zu einfachen Toren für die Claußnitzerinnen führten. Nach 15 gespielten Minuten stand es zwar immer noch 7:6 für uns, doch bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es das erwartet schwierige Spiel wird, in welchem wir der einstigen Bezirksklassemannschaft jedoch auf Augenhöhe begegnen konnten. Bis zur Halbzeit gelang es uns nicht uns von der gegnerischen Mannschaft abzusetzen, sodass auf einen erfolgreichen Torabschluss unsererseits im Gegenangriff prompt das Gegentor fiel. Nach 30 gespielten Minuten und einem Halbzeitstand von 11:11 verließen wir deshalb mit gemischten Gefühlen die Spielfläche, doch war in unseren Gesichtern klar abzulesen, dass wir uns in diesem Spiel mit einem Remis nicht zufrieden geben werden und vor allem all unseren lautstarken Fans auf der Tribüne eine tolle zweite Halbzeit geboten werden sollte.

Die Kabinenansprache unseres Trainers war eindeutig – vier klare Ansagen galt es in Halbzeit zwei umzusetzen. Im Fokus stand dabei das Unterbinden der Anspiele auf die Spielmacherin im rechten Rückraum, das schnelle Umschalten auf den Tempogegenstoß über die linke Angriffsseite sowie mehr Aktivität der Außenspielerinnen und ebenso platziertere Torabschlüsse aus dem Rückraum. In der Folge konnten zu Beginn der zweiten Halbzeit gute Torchancen herausgespielt werden, durch welche wir einfache Treffer erzielten. Die Gäste ließen in der gesamten Partie unsere Kreisläuferin nur schwer zum Torabschluss kommen, doch holte Kerstin insgesamt fünf Strafwürfe heraus, die wir allesamt im gegnerischen Tornetz versenkten. Im Gegenzug wehrte Sabrina zwei der drei gegnerischen Siebenmeter ab und setzte mit tollen Paraden immer wieder wichtige Motivationsimpulse. Nach 45 Spielminuten konnten beide Mannschaften zwar 14 Tore auf ihrem Konto verbuchen, doch stand spätestens zu diesem Zeitpunkt fest, dass die zwei Siegpunkte unsere Halle an diesem Tag erneut nicht verlassen sollen. Motiviert gingen wir in die letzten 15 Spielminuten und konnten durch die konsequente Manndeckung der gegnerischen Spielmacherin, einem starken Zusammenstehen unserer Abwehr sowie entscheidenden Paraden von Sabrina verhindern, dass Claußnitz unseren Vorsprung von einem Tor wettmacht. Als noch 40 Sekunden zu spielen waren und der letzte gegnerische Angriff torlos endete, stand fest, dass wir den Damen des TSV Einheit Claußnitz die ersten zwei Punkte in der Saison abnehmen konnten. Dieser Erfolg ist jedoch nicht nur unserer tollen Mannschaftsleistung zu verdanken, sondern vor allem auch den zahlreichen Zuschauern, die uns mit Anfeuerungen motiviert haben. Danke für eure Unterstützung – Fans, wie ihr es seid, sind einmalig! 👏

Dennoch wollen wir uns auf diesem Sieg nicht ausruhen und weiter an unsere spielerischen Schwächen arbeiten, denn schon am kommenden Sonntag (13.11.2016) sind wir 17:00 Uhr zu Gast beim Tabellensechsten Geringswalder HV. Auch dieses Lokalderby verspricht eine spannende Partie zu werden. Mit welcher Einstellung wir in Hausdorf das Spielfeld betreten werden, steht spätestens nach diesem Spiel fest!

Für den BSC Motor Rochlitz haben gespielt: Sabrina und Isabel (Tor), Alex, Kerstin (1), Buli, Kristin (5/2), Sina, Sylvia (3), Nadine (1) und Luise (4/2)

 

TSV Zschopau : BSC Motor Rochlitz  14:18 (9:8)

Am Samstag, dem 29.10.2016 reisten wir mit nur zwei Auswechselspielerinnen zu dem bisher noch unbekannten Gegner aus Zschopau. Leichte Nervosität stieg an.
Nach einem Trikotwechsel und 10 Minuten Verspätung wurde das Spiel dann endlich angepfiffen.
Das Spiel begann auf beiden Seiten eher verhalten. Isabel konnte im Tor ihre Abwehr durch lautstarke Unterstützung pushen. Schnell zogen wir mit 1:6 ( nach 8 Min.) davon. Von dem Vorsprung erstaunt, schlichen sich Unkonzentriertheiten in das Spiel der Rochlitzer ein. Die Abspiele wurden immer unsicherer und auch im Abschluss konnte kein Erfolg verbucht werden, entweder wurde am Tor vorbei geschossen oder die Torfrau von Zschopau stand im Weg. Zschopau kam durch drei 7-Meter auf 4:6 (nach 15 Min.) heran. Erst nach sage und schreibe weiteren 13 Min. wurde von Seiten der Rochlitzer wieder getroffen. Leider konnte der Vorsprung bis zur Halbzeit nicht ausgebaut werden und so gingen wir mit einem 9:8 Halbzeitstand in die Kabine. Unser Trainer gab uns ruhige und präzise Anweisungen für die 2. Halbzeit. Mit unbedingten Siegeswillen gingen wir aus der Kabine um das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Im Angriff wurde konzentrierter agiert wodurch sich die Abspielfehler auf ein Minimum reduzierten. Schon verlorene Bälle wurden wieder zurück erkämpft. Die Abwehr der Rochlitzerinnen wurde noch stärker und wurde durch Sabrina im Tor hervorragend unterstützt (15 gehaltene Bälle). Viele schöne Bälle konnten durch die gute Deckungsarbeit erobert werden und in den ein oder anderen Konter verwandelt werden. So stand es nach 14 Minuten der zweiten Halbzeit 12:14. Unsere Kerstin am Kreis wurde durch gute Stellungsarbeit und durch ihre Mitspielerinnen oft sehr gut in Szene gesetzt und konnte wichtige Tore erzielen bzw. 7-Meter herausholen. Leider konnten drei von diesen Strafwürfen nicht verwandelt werden. Es folgten wieder ein paar torlose Minuten auf beiden Seiten. Nach 23 Minuten stand es 13:15 und Trainer Frank nahm eine Auszeit. Wir sollen in der Abwehr weiter so gut stehen, konzentriert abschließen und vorne sicher und ruhig spielen um unnötige Abspielfehler zu vermeiden. Jeder wusste, die 2 Punkte müssen mit nach Hause genommen werden. Sieben Minuten standen noch auf der Uhr. Alle Mädels gaben nochmal alles und kämpften bis zur letzten Sekunde um den Sieg. Sylvi konnte 10 Sekunden vor Schluss mit einem sehr schönen Tor zum 14 zu 18 erhöhen. Danach ertönte die Schlusssirene. Die Freude war unbeschreiblich groß. So zeigt sich wieder, mit dem richtigem Kampfgeist und gutem Zusammenhalt ist alles möglich.

Vielen Dank an unsere mitgereisten Fan's. Ihr seid die Besten!

Jetzt konzentrieren wir uns auf unser nächstes Heimspiel gegen die bisher ungeschlagenen Mädels von Claußnitz.
Das Spiel findet am 05.11.2016 um 15:00 Uhr in der Regenbogen Turnhalle in Rochlitz statt. Wir freuen uns auf Eure Unterstützung.

Eure Mädel's vom BSC :)

Es haben gespielt:
Isabel (Tor), Sabrina (Tor), Kerstin (5/1), Buli (3), Nadine, Kristin (4), Sina, Sylvi (4/1), Alex

 

BSC Motor Rochlitz : TSV Oelsnitz  25:22 (12:12)

Am 22.10.2016 empfingen wir den TSV Oelsnitz, welchen wir doch sehr stark einzuschätzen wussten.
Wir waren alle durch die Bank weg sehr nervös, da wir bei unserer Spielvorbereitung doch sehr, sehr viele Pfosten- und Lattentreffer aufwiesen, welche uns sehr schmunzeln liesen. 
Nach dem wir uns mit einem kleinem Präsent bei unseren Sponsoren Dr. med. Chris König sowie bei den Vertretern für IT Service Schmidt und WERBUNG.Weimann für ihre Unterstützung bedankten, folgte die Ansprache von Trainer Frank Roland in der Kabine: „wir sollen platziert werfen, die Torfrau beobachten, geübte Wechsel auch in die Praxis umsetzten…“
Natürlich wollten wir auch erst einmal sehen wie der Gast so spielt und erhielten das erste Gegentor in den ersten zwei Spielminuten, welches wir aber doch sehr rasch ausgleichen konnten. Der Gegner spielte sehr rasch und bekam sehr viele Lücken, da wir uns doch sehr schwer in das Spiel hinein finden konnten. Es gab leider zu viele Unstimmigkeiten in der Deckung, welche dann viele Lücken für die Kreisläuferin liesen. Es ging immer hin und her, die gegnerische Mannschaft konnte sich nicht wirklich von uns Absetzten, das meiste waren 2 Tore. Wir wollten das Spiel für uns entscheiden, das war von Anfang an klar und stand auch nicht zur Debatte mit einer Niederlage die Halle zu verlassen- also setzten wir nach gut zwanzig Minuten endlich den Hebel in Bewegung um ins Spiel zukommen. Mit einigen Einzelgängen und endlich gut stehender Abwehr konnten wir mit einem 12:12 in die Halbzeit gehen. Trainer Frank sprach uns Mut zu und gab uns hier und da noch einige Hinweise welches zu verbessern wäre. Sprach aber auch das Abwehrverhalten der letzten zehn Minuten an, welche sich sehr verbessert hatte. Wir gaben uns gegenseitig Mut und Zuversicht das diese Punkte zuhause bleiben und nicht mit nach Oelsnitz fahren. 
In die zweite Halbzeit fanden wir sehr gut und konnten uns mit einigen Toren Vorsprung absetzen. Unsere Torfrau die liebe Sabrina, hatte dann auch den Dreh heraus wie der Gegner wirft und hielt einige schwierige Bälle. Die Abwehr stand weiterhin Tadellos und ohne jegliche Zweiminutenstrafe. Im Angriff konnten wir noch viele einfache Tore erzielen, mit einfachen Würfen aus dem Rückraum oder einfachen Eins- zu Eins- Situationen. Stellenweise hatten wir einen Vorsprung von bis zu 8 Toren, welchen wir aber leider nicht halten konnten, da sich hier und dort wieder kleine Unstimmigkeiten einschlichen, die wir aber rasch unter Kontrolle hatten. So war doch in der zweite Halbzeit schnell eindeutig wo die zwei Punkte hingehören- nämlich zu uns nach Rochlitz. Also kniffen wir unsere …. noch einmal zusammen und kämpften bis zum Schluss für diese zwei Punkte.
Bedanken möchten wir uns natürlich auch bei den zahlreich erschiehenen Zuschauern 
und hoffen, euch auch weiterhin Spaß beim Zuschauen bereiten zu können.

Für den BSC spielten:
Sabrina und Isa im Tor, Sina, Kerstin (4), Sylvi (4), Alex (2), Bula (3), Nadine (1), Kristin (9), Cindy, Sandy, Luise (2

 

Männer

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Penig  20:25 (10:13)

Ratlos waren die Handballer der HSG Rochlitz/Gerigswalde am Samstag nach der 20:25 Derby Niederlage gegen den TSV Penig. Richtungsweisend sollte dieses Spiel werden. Das war es auch. Im Rennen um die Meisterschaft spielt die HSG somit lediglich noch eine untergeordnete Rolle. Zahlreich heraus gespielte Chancen blieben wieder einmal ungenutzt. Schon von Beginn an konnten die HSG ler sich der guten Abwehrarbeit nicht belohnen. Penig wusste dies auszunutzen und führte nach 10 Minuten 3:5. Auch in der Folge blieb das Spiel der HSG von technischen Fehlern und vergebenen Chancen geprägt. Dadurch viel es den Gästen nicht schwer nach 20 Minuten bereits 6:9 und zur Halbzeit mit 10:13 in Führung zu liegen. Auch die zweite Hälfte wurde seitens der Gastgeber nicht besser. Sie rannten dem Rückstand ständig hinterher und kaum wurde sich auf zwei Tore heran gekämpft, schon kam der nächste Fehlwurf oder technische Fehler. Im großen und ganzen lief nicht wirklich viel zusammen. Zudem häuften sich Fehler in der eigenen Abwehr, welche es dem Gast ermöglichten zu einfachen Toren zu kommen. Diese zogen über die Stationen 15:18 (40. Minute) und 19:23 (50. Minute) davon. Zum Ende stand ein enttäuschendes 20:25 auf der Anzeigetafel. Die HSG verlor letztendlich gegen sich selbst. Bei 21 Fehlwürfen und technischen Fehlern, kann ein Spiel nur schwer gewonnen werden. Es bleibt eine völlig unnötige Niederlage gegen einen Gegner, dem selbst nicht viel einfiel, der jedoch die Fehler der HSG nutzte und somit verdient gewonnen hat. Nun steht der HSG eine Pause von 4 Wochen bevor, ehe es am 12.11. um 18 Uhr zur HSG Muldental geht. Diese gilt es zu nutzen, will man sich nicht vollends aus dem Meisterschaftskampf verabschieden.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, F. Bunge, A. Goy (2), M. Pollmer (1), P. Brondtke (5), T. Schmidt (1), M. Schian, C. Walther (4), R. Roder (3), M. Schmiedel, L. Spreer, A. Schramm (1/3), R. Meinert

MV: D. Eckelt, R. Richter

 

Kreispokal

SV Grün Weiß Niederwiesa : HSG Rochlitz/Geringswalde  26:40 (13:18)

Ohne den Gegner zuvor gesehen zu haben , ging es für die Handballer der HSG Rochlitz/Geringswalde am vergangenen Samstag im Kreispokal, um den Einzug in die nächste Runde. Mit der Verletzung Tony Schmidts, hatte die HSG einen Wermutstropfen aus der vorangegangenen Partie gegen Mittweida mit nehmen müssen. Trotzdem fuhren sie mit breiter Brust nach Flöha, wo es gegen die zweite Vertretung des SV Niederwiesa ging. In der Anfangsphase lief, im Gegensatz zum letzten Spiel, nicht viel zusammen. Zwar konnten im Angriff sich schnell Lücken erspielt werden, jedoch blieben diese oft ungenutzt. Dadurch und durch eine erneut schlechte Abwehrleistung kam es, dass die HSG nicht davon ziehen konnte. Nach 10 Minuten lagen die Jungs mit 5:6 und nach 20 Minuten mit 10:12 Toren in Front. Es gelang der Spielgemeinschaft trotzdem bis zur Pause auf 13:18 davon zu ziehen. Doch der Spielstand konnte nicht über die Fehler in den eigenen Reihen hinwegtäuschen. Die mangelnde Konzentration, sichtbar durch viele technische Fehler, war deutlich zu spüren. Nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste keinen Zweifel mehr aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen wird. Dafür war der Gegner zu unterlegen. Deshalb konnte die HSG mit einfachen Mitteln den Vorsprung auf 17:27 (40. Minute) und 24:35 (50. Minute) ausbauen. Es ist auch deutlich geworden, dass die Alternativen im Rückraum, aufgrund  der Verletzungen von T. Schmidt und C. Johne fehlen. Zwar konnte sich Roy Meinert auf Anhieb ins Spiel integrieren und auch sofort zum Erfolg beitragen, doch eingespielt sieht anders aus. Trotz der Mängel bleibt festzuhalten, dass 40 Tore erst einmal geworfen werden müssen. Und das trotz vieler liegengelassener Chancen. Da muss auch einiges funktioniert haben. Zum Beispiel konnte die HSG durch individuelle Klasse punkten und ihr Stellungsspiel im Angriff war zeitweise auch nicht schlecht. Bleibt zu erwarten wie sich die HSG im nächsten Heimspiel am 15.10. gegen den TSV Penig schlägt. Auf jeden Fall ist sie immer für eine Steigerung gut und nicht wirklich auszurechnen.

Statistik: T. Helm, F. Bunge, A. Goy (1), M. Pollmer (11/2), P. Brondtke, M. Schian, C. Walther (6/3), R. Roder (5), R. Meinert (8), L. Spreer (3), A. Schramm (1)

Trainer: D. Eckelt, R. Richter

 

TSV Fortschritt Mittweida II : HSG Rochlitz/Geringswalde  39:30 (19:14)

Mit einer gehörigen Portion Frust im Gepäck traten die Handballer der HSG Rochlitz/Geringswalde am Sonntag Abend die Heimreise an. Was war passiert? Zu Gast beim Serienmeister TSV Fortschritt Mittweida II, kam die HSG recht ordentlich ins Spiel. Durch viel Bewegung im Angriffsspiel überraschten die HSG Männer ihre Gegenüber sichtlich und konnten in der Anfangsphase das Spiel bestimmen. Nach 10 Minuten lag die HSG mit 5:6 vorn. Gegen Mitte der 1. Halbzeit stellten die Jungs auf der Platte jedoch das Handballspielen ein und sie agierten zunehmend unsicher. Vor allem wurde es dem Gastgeber viel zu leicht gemacht die HSG Abwehr zu überwinden. Somit konnte der Favorit erstmals nach 20 Minuten mit 10:9 in Führung gehen. Scheinbar war dadurch der Wille zu gewinnen bereits gebrochen. Anders ist es nicht zu erklären, dass der TSV sich bis zur Pause mit 19:14 absetzen konnte. Auch die Hinweise des Trainers auf die mangelnde Aggression in der Deckungsarbeit blieben ohne Wirkung. Die HSG kam so müde aus der Kabine, wie sie hineingegangen war. Mittweida konnte viel zu leicht und teilweise ohne Bedrängnis abschließen und die HSG musste sich ihre Tore weiter hart erkämpfen. Auch der verletzungsbedingte Ausfall Tony Schmidts war sicherlich nicht förderlich. Nach 40 Minuten stand es 24:18 und nun kamen auch noch Unzulänglichkeiten im Abschluss hinzu. Allein 3 Siebenmeter blieben in der Partie ungenutzt. Zehn Minuten vor Ende war die Messe gelesen. Da lag die HSG mit 10 Toren Differenz 33:23 zurück. In der Schlussphase konnte die HSG noch etwas Ergebniskorrektur betreiben. Doch auch die Chance mit "nur" sieben Toren zu verlieren wurde nicht genutzt und stattdessen konnten die Gastgeber mit dem Schlusspfiff einen Konter zum 39:30 Endstand verwandeln. Hinter diese Partie ist ein großer Haken zu machen und es bleibt zu hoffen, dass diese desolate Abwehrleistung ein Ausrutscher war und bleibt. Ansonsten wird es auch gegen andere Truppen sehr schwer werden. Eigentlich sollten 30 Auswärtstore doch auch reichen, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Also aufarbeiten und nächste Woche im Kreispokal in Flöha (16:30) gegen den SV Niederwiesa II neu angreifen und weiter kommen.

Statistik: T. Helm, F. Bunge, A. Goy (2), M. Pollmer (4/1), P. Brondtke (3), T. Schmidt (3), M. Schian, P. Rudolph, C. Walther (8), R. Roder (4), L. Spreer (2), A. Schramm (3)

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : SG Rotation Borstendorf  28:19 (14:9)

Es waren lauter freudige Gesichter, welche die Turnhalle am Regenbogen Samstag verließen. Die HSG Rochlitz/Geringswalde gewann ihr erstes Punktspiel der Saison vor heimischer Kulisse souverän mit 28:19 (14:9) gegen die SG Rotation Borstendorf. Erstmals spielten die HSG Männer in ihren neuen Trikots mit dem Hauptsponsor Werit auf der Brust. War anfangs noch etwas Nervosität im Spiel, konnte sich die HSG erst nach 20 Minuten langsam absetzen. Zuvor lag die HSG nach 10 Minuten lediglich mit 4:3 und nach 20 Minuten mit 8:7 in Front. Jetzt griffen aber zunehmend einige Spielzüge und die HSG konnte sich durch individuelle Klasse bis zur Halbzeit auf 14:9 absetzen. Der unbekannte Gegner wurde in der Halbzeitpause nochmals analysiert und auf Schwachstellen hingewiesen. In der Folge drehte die HSG nochmals an der Stellschraube und erspielte sich nach 40 Minute eine 18:12 Führung. Die Abwehr glich Phasenweise einem unüberwindbaren Bollwerk. Leider schlichen sich in dieser Phase des Spiels zu viel technische Fehler ein, welche gegen einen stärkeren Gegner problematisch werden könnten. Es ist Tino Helm im Tor zu verdanken gewesen, dass die Gäste zu dieser Zeit nicht näher heran kommen konnten. Außerdem konnte ein gut aufgelegter  Carsten Walther durch gezielte Einzelaktionen brillieren. Somit stand nach 50 Minuten ein 24:16 auf der Anzeigetafel. Die restlichen Spielminuten waren vor einer gut gefüllten Halle zum genießen. Zum Ende stand ein 28:19 zu Buche und damit ein sehr guter Start in die neue Saison. Doch schon nächste Woche gilt es noch eine Schippe drauf zu legen. Da muss die HSG zum Meister nach Mittweida (Sonntag 18:15 Uhr). Im Übrigen wurden am Samstag die ehemaligen Spieler Andre Dietze und Rico Japtok offiziell verabschiedet.

Statistik: T. Helm, F. Bunge, M. Dathe (2), A. Goy (2), M. Pollmer (2/4), P. Brondtke (3), T. Schmidt (2), M. Schian (2), P. Rudolph, C. Walther (6), R. Roder (2), M. Schmiedel, L. Spreer (3)

Frauen

„VORSICHT BISSIG! Mit Biss- und Kratzwunden zum Sieg“

HV Grüna : BSC Motor Rochlitz 20:23 (HZ 8:12)

Am Sonntag, den 25.09.2016 spielten wir gegen den HV Grüna in der auswärtigen Sporthalle Oberlungwitz. Wir kamen in die kleine Halle mit gemischten Gefühlen, doch hatten alle den gleichen Gedanken: „Die Buden müssen heute rein!“ Unsere Gegner nahmen uns die Entscheidung an der Mittellinie der kleinen Halle ab und entschieden sich für den Anwurf. Nachdem wir uns begrüßten folgte eine Ansage von unserem Trainer Frank. Wir sollen zeigen was wir können und bis zum Schluss kämpfen. Mit diesen Worten im Hinterkopf starteten wir in die ersten Minuten des Spiels. Schnell war klar, dass auch die Gegner kämpfen werden. Dass die Mädels vom HV Grüna jedoch wortwörtlich um den Sieg kämpfen werden, wurde uns nach 20 Minuten Spielzeit klar. Unsere Bula startete eine Aktion aus dem Rückraum und wurde von einer der gegnerischen Spielerinnen frontal umgerannt indem diese unsere Schützin am Hals auf den Boden riss. Mit blutigem Hals durch Kratzspuren ging das Spiel nach einem Freiwurf weiter. Wir fanden nicht sofort ins Spiel und hatten Schwierigkeiten eine Lücke in der Abwehr zu finden, durch diese ein Wurf auf das Tor erfolgen konnte.  Unsere zwei Spielerinnen auf der halben Position kamen oft gar nicht zum Wurf, da die Gegnerinnen sie direkt fest machten. Es war schwierig, eine Aktion zu starten. Es folgte eine Auszeit, in der unser Trainer uns sagte, wir sollen aus dem Rückraum werfen und es muss ohne Ball gelaufen werden. Eine Minute später wollten wir dies umsetzen. Doch erstmal gab es in unserer Abwehr eine kleine Auseinandersetzung zwischen unserer Kreisläuferin Kerstin und der Kreisläuferin vom HV Grüna, welche meinte, Kerstin mal in den Rücken beißen zu müssen. Wir überlegen immer noch, ob die Spielerin kein Mittagessen bekommen hatte? Aber dies sollte uns im Spiel nicht lange beschäftigen, denn wir mussten die Buden rein machen. Durch „Laufen ohne Ball“ entstanden Lücken, die unsere Schützen aus dem Rückraum nutzten und in Tore verwandelten. In die Halbzeit gingen wir mit einem Stand von 12:8 wobei wir uns im Klaren waren, dass dies kein sicherer Spielstand ist um sich in den ersten Minuten nach der Halbzeit auszuruhen. Nach der Halbzeit waren wir unsicher. Machten Fehler und fanden anfangs wieder nicht so richtig ins Spiel. Dadurch sammelten wir leider einige Gegentore. Nachdem wir von der Bank aus gesagt bekamen, dass wir Ruhe ins Spiel bringen sollen, sammelten wir uns langsam wieder und konnten im Angriff unsere Chancen nutzen. Unsere Abwehr stand gut. Wir hatten die Kreisläuferin im Griff und der Wechsel von Außen und Halb konnte ebenso souverän abgeblockt werden. Unsere Isabel im Tor war in Bestform und ließ viele der gegnerischen Bällen nicht in den Kasten. Auch die Versuche der Grünaer von Außen ein Tor zu erzielen konnte unsere Torfrau mit geschlossenen Beinen halten. Die Buden wurden vorn von uns rein gemacht. Wir fanden zurück ins Spiel. Die Frauen auf der anderen Seite jedoch merkten, dass es fair nicht mehr klappt und nach einer Auszeit war ihr Motto: „Wir spielen auf 2-Minuten“. Gesagt, getan. Nach insgesamt 40 Minuten Spielzeit standen die Gegner mit nur noch 4 statt 6 Feldsielern da. Wir wollten unsere Überzahl natürlich ausnutzen und starteten Konter. Jedoch viel zu hektisch. Die Unterzahl der Gegner konnte von uns nicht genutzt werden um Tore zu erzielen. Jedoch stand unsere Abwehr souverän und es konnte in den 4 Minuten kein Gegentor erzielt werden. Wir motivierten uns in der Abwehr nochmal kräftig und kämpften bis zum Schluss. Die letzten Sekunden liefen an der Anzeigetafel: 5, 4, 3, 2, 1... AUSWÄRTSSIEG!  Jawoll! Mit Biss- und Kratzwunden holten wir uns die wichtigen Punkte. Auch wenn das Spiel nicht so reibungslos lief wie es sollte, können wir doch von uns sagen: Wir kämpfen mit Herz – und geben nie auf!

Für den BSC haben gespielt:
Sabrina und Isa im Tor, Sina, Kerstin (4), Nadine (2), Sylvi (4), Anni, Bula (6), Kristin (5), Alex (2)

PS.: Für das Rückspiel besorgen wir uns wohl besser noch eine Impfung gegen Tollwut.

 

BSC Motor Rochlitz vs. HSG Langenhessen / Crimmitschau II 16:20 (HZ 8:9)

“Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!“ Berthold Brecht

Gestern mussten wir eine bittere Niederlage hinnehmen, die uns immernoch schwer im Magen liegt :-(

Wir spielten gegen die junge Mannschaft der HSG Langenhessen/Crimmitschau II in heimischer Halle. Ecki vertrat unseren Trainer Frank, da dieser seinen Geburtstag in der Heimat feierte. Umso mehr war uns natürlich daran gelegen, ihm ein hübsches Geschenk in Form von 2 Punkten zu bereiten. Die zahlreichen Zuschauer, die den Weg an diesem verregneten Samstagnachmittag in unsere “Homebase“ fanden, konnten uns die Nervosität sicherlich vom Gesicht ablesen. Dennoch starteten wir souverän, profitierten von den vielen Abspielfehlern der Gegnerinnen und gingen mit 6:1 in Führung. Nach 12 gespielten Minuten wurde das erste Team-Time-Out gezückt. Zu besprechen gab es nicht viel, denn bis dato lief es ja bombe. Aber da man ja bekanntlich nicht den Morgen vor dem Abend loben soll, kam postwendend die Antwort der Gegnerinnen. Wir wurden zu hektisch, schlossen zu schnell ab und vergaben somit zu viele Chancen. Ein paar Konter der flinken Gegnerinnen konnten abgewehrt werden, dennoch stand es nach 18 gespielten Minuten plötzlich unentschieden (6:6). Die nächsten 12 Minuten liefen nur noch recht schleppend und mit wenig “Buden“ runter. Mit einem Halbzeitstand von 8:9 ging es in die Kabine zur Besprechung. Ecki appelierte an uns, dass wir nicht so schnell abschließen sollen. Das Umschalten muss schneller kommen und in der Abwehr sollte besser zu gepackt werden. Einig waren wir uns darüber, dass wir um die 2 Punkte definitiv kämpfen werden. Aber auch die Gegnerinnen hatten Zeit zur Besprechung und fuhren ab Halbzeit 2 die Variante , Buli auf der Mitte Mann zu decken. Das war natürlich erstmal schwierig für uns zu händeln, aber auch damit musste umgegangen werden. Auch wir versuchten der starken Rückraumspielerin auf der linken Seite das Spiel schwerer zu machen und nahmen sie gegen Ende der Partie auch komplett raus.  Ich denke jeder Zuschauer kann bestätigen, dass wir uns in keiner Minute aufgegeben haben, und glaubt uns, der heutige Muskelkater zeugt davon, dass wir gerannt sind, als wären wir alle noch Anfang 20! Aber das alles nützte uns nichts und wir mussten uns mit 16:20 nach 60 Spielminuten geschlagen geben. Insgesamt erhielten wir 4 Zeitstrafen, wobei unser Rüpel Sylvi in der 55.Minute mit Rot (3 x 2 Minuten) vom Feld flog, was aber keine Konsequenzen für die kommenden Spiele haben wird. Sicherlich hätte mehr drin sein können, aber vor allem aus Niederlagen kann viel gelernt werden und daraus ziehen wir die Motivation, um das kommende Spiel gegen den HV Grüna zu bestreiten. Wer übrigens den kleinen “Ausraster“ in Form von Turnschuhe werfen gegen Ende des Spiels von unserer Nadine beobachtet hat: sie hat sich wieder beruhigt und war einfach nur über die bevorstehende Niederlage verärgert :-D Liebe Nadine, du darfst gern noch mehr in der Abwehr “ausrasten“, aber lass die Schuhe bitte an ;-) An dieser Stelle bedanken wir uns für das Erscheinen der zahlreichen Zuschauer! Auch wenn wir uns wegen des Frusts nicht fürs Kommen bedankt haben, nahmen wir euch durchaus wahr und waren völlig überwältigt! Danke danke danke für die Unterstützung und das ihr euch für den Handballsport begeistert. Beglückwünschen möchten wir unsere Männer, die mit 28:19 den ersten Heimsieg gegen die SG Rotation Borstendorf eingefahren haben, weiter so Jungs!

Für den BSC Motor Rochlitz haben gespielt: Sabrina (im Tor...klasse Konterparade von dir!!!), Sina, Kerstin (2), Heike, Cindy, Kristin (7), Buli (1), Nadine (2), Alex (2), Sylvi (2), Ecki und Sophie auf der Bank

 

HSG Rottluff/Lok Chemnitz II : BSC Motor Rochlitz  18:24 (8:12)

 Voller Nervosität und Anspannung reisten wir zu unserem allerersten Spiel der Saison 2016/17. Die Gastgeber HSG Rottluff/Lok Chemnitz II erwartete uns als Außenseiter vor heimischem Publikum. Kurz vor Spielbeginn wurden noch die einheitlichen Mannschaftssocken verteilt und die letzten druckfrischen Spielerpässe mit Foto und Unterschrift versehen. Dann konnte es los gehen…. Die Ansprache von Trainer Frank war kurz und direkt: „Mädels ihr habt nix zu verlieren! Konzentriert und voller Energie spielen. Zeigt was ihr könnt.“ Im Hinterkopf waren bei allen natürlich die zwei Testspiele gegen den TSV Fortschritt Mittweida und die Stahl Chemnitz, welche beide erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Was uns aber beim Gastgeber erwartete war ungewiss. Die Nervosität war so groß, dass wir Anfangs nur schwer ins Spiel fanden. Einfache Torchancen wollten nicht gelingen und die Abwehr musste einige erfolgreiche Angriffe der HSG einstecken. Trotzdem konnten wir von Anfang an in Führung gehen und diese auch das ganze Spiel beibehalten.  Nach zähen 15 Minuten stand es 3:5 für uns und der Trainer rief zu einer ersten Auszeit. Frank forderte uns zu mehr Lockerheit und Abgeklärtheit auf. Aber auch der leichte Vorsprung konnte bei einigen die gewünschte Coolness nicht raus kitzeln, sodass noch zu viele Fehlwürfe auf unserer Seite registriert wurden. Bei einem Halbzeitstand von  8:12 wurden die Seiten gewechselt. Die Torchancen wurden in Halbzeit zwei von beiden Seiten intensiver genutzt. Aber auch unsere Abwehr stand nun besser und der starke gegnerische Kreisläufer konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser unter Kontrolle gebracht werden.  Die Angriffe nutzen wir mit einfachen Spielzügen und erfolgreichen Abschlüssen.  Den zwischenzeitlichen Vorsprung von 8 Toren konnte allerdings nicht beibehalten werden.  Beim Stand von 18:24 beendeten die zwei Unparteiischen aus Grüna das Spiel und die Anspannung fiel regelrecht von uns ab. Es war eine tolle Mannschaftsleistung mit viel Potenzial für die anstehenden Spiele. Wir freuen uns auf das bevorstehende Heimspiel am kommenden Samstag gegen die HSG Langenhessen /Crimmitschau II. Anpfiff ist 15.00 Uhr in der Regenbogen Turnhalle in Rochlitz.

Über Eure Unterstützung freuen wir uns sehr.

 Bis dahin, Eure Mädels vom Rochlitzer Handball

Es spielten: Isabel und Sabrina (im Tor), Kerstin, Julia (4), Nadine, Luise (4), Kristin (8), Sandy, Sina, Sylvia (7), Alexandra (1). Trainer Frank und Heike

 

Saison 2015/2016

 

SV Leisnig II : HSG Rochlitz/Geringswalde  20:28 (10:11)

Für die HSG Rochlitz/Geringswalde ging am Samstag eine erfolgreiche Saison zu Ende. Erreichte die Spielgemeinschaft im Vorjahr lediglich den 5. Tabellenplatz, konnte sie sich dieses Jahr souverän den 2. Rang, und damit die Berechtigung zum Aufstieg, sichern. Zum Abschluss musste die HSG beim SV Leisnig II antreten. Der Gastgeber ging als Schlusslicht in die Partie und hatte ebenfalls nichts mehr zu verlieren. Der HSG Coach forderte vor Anpfiff der Partie eine souveräne Vorstellung seiner Männer, welcher diese lediglich zu Beginn der Partie Folge leisteten. Nach 10 Minuten hieß es 3:6 für die Gäste. Danach brach das Spiel der HSG vollkommen ein und Leisnig kam zu einfachen Toren. Der HSG gelang nichts mehr. Anstatt mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenzweiten auf dem Parkett zu agieren, wurden die Köpfe hängen gelassen. Vielleicht hatte man sich mental bereits verabschiedet oder andere Vorstellungen vom Verlauf der Partie. Jedenfalls kam der Gastgeber auf 7:8 und bis zur Pause auf 10:11 heran. Nach einigen Umstellungen und einer ordentlichen Pausenansprache, kamen die HSG Mannen besser in Fahrt. Bis zur 40. Minute konnten sie sich auf 13:17 absetzen. Durch eine gute viertel Stunde wurde der Vorsprung noch weiter ausgebaut. Zehn Minuten vor Schluss musste der gegnerische Torhüter mit einer roten Karte das Feld verlassen, womit der Gastgeber in Unterzahl weiter spielen musste. Doch anstatt nun ein ruhiges souveränes Spiel aufzuziehen, wirkte die HSG kopflos. Nichtsdestotrotz erspielte sie sich einen klaren 20:28 Auswärtserfolg und unterstrich den verdienten 2. Platz in der Liga. Ein weiterer Grund für die durchwachsene Leistung an diesem Tag, könnte auch der Fakt gewesen sein, 18 Minuten in Unterzahl spielen zu müssen, da die beiden Unparteiischen sehr schnell mit der Vergabe der Zeitstrafen waren. Unterm Strich endete eine erfolgreiche Saison mit der Berechtigung zu den Aufstiegsspielen. Jedoch wolle man als Zweiter diese nicht wahrnehmen. Alles Gute im Namen der ganzen Spielgemeinschaft für den in den Trainerstab scheidenden Frank Roland, welcher sein letztes Spiel für die HSG spielte. Danke für sein jahrelanges Engagement.

Statistik: T. Helm, F. Bunge, M. Pollmer (6), A. Goy (2), C. Johne (3), C. Walther (4/3), T. Schmidt (3), R. Roder (1), A. Schramm (2), P. Brondtke (1), L. Spreer (2), M. Schmiedel, F. Roland (1)

MV: D. Eckelt

 

 

SV Turbine Frankenberg : HSG Rochlitz/Geringswalde  16:33 (10:14)

Sie hatten sich viel vorgenommen, die Männer der HSG Rochlitz/Geringswalde, für das Derby gegen Turbine Frankenberg. Gegen den Tabellensechsten wollten sie von Anfang an Gas geben, doch wieder kam der Motor nur schwer in Fahrt. Die Anfangsphase der Partie wurde von vielen kleinen Fehlern geprägt. Dadurch kamen die Gastgeber zu einfachen Toren und die HSG verwarf ihre gut herausgespielten Chancen. Somit stand es nach 10 Minuten gerade einmal 4:4. Folglich fing die HSG an sich zu konzentrieren und konnte sich bis zur 20. Minute mit 6:9 absetzen und beim Stand von  10:14 in die Kabine gehen. Dort wurden die Fehler analysiert und besprochen. Der Gast wollte nunmehr den Hausherren seinen Stempel aufdrücken. Dies gelang zu Beginn der zweiten Hälfte sehr gut. Die HSG ließ nichts mehr anbrennen und baute die Führung zur 40. Minute auf 12:18 aus. Eigentlich nichts Besonderes, wäre da nicht ein Kuriosum gewesen, was allen, außer den zwei Schiedsrichtern, ein Fragezeichen ins Gesicht warf. Beim Stand von 11:16 gingen die beiden aus heiterem Himmel zum Zeitnehmer Pult und erhöhten die Anzahl der Frankenberger auf 12 Tore. Jeder der Spieler und Offiziellen bestätigte den beiden Unparteiischen aus Mittweida, dass dies nicht korrekt wäre, doch diese blieben bei ihrem fiktiven Treffer. Manchmal schon verrückt in der Handball Kreisliga. Doch die Gäste ließen sich auch dadurch nicht aus der Bahn werfen und spielten in dieser Phase die Turbine an die Wand. Nach 50 Minuten hieß es 12:26. In der Schlussphase des Spiels wechselten die Gäste nochmal munter durch und jeder kam auf seine Spielanteile. Zum Ende gewann die HSG Rochlitz/Geringswalde ihr Auswärtsspiel in Frankenberg souverän mit 16:33 und bleibt auf Vizemeisterkurs. Ein Fragezeichen steht noch hinter der Roten Karte gegen Torhüter Felix Bunge. Dieser bekam den roten Karton in der Anfangsphase aufgrund eines Foulspiels außerhalb seines Torraumes gezeigt. Er hatte den herankommenden gegnerischen Spieler beim Konter gefoult und wurde daraufhin sofort vom Felde verwiesen. Leider wussten die Schiedsrichter auch hier nicht was zu tun ist und behielten den Spielerpass des jungen Torhüters ein. Die HSG hofft auf baldige Klärung dieses Vorgehens seitens der Spielkreisleitung.

Statistik: T. Helm, F. Bunge, M. Pollmer (7/1), A. Goy (4), C. Johne (1), C. Walther (2), T. Schmidt (5), R. Roder (4), P. Brondtke (5), L. Spreer, M. Schmiedel (1), F. Roland (1/2)

MV: D. Eckelt, R. Richter

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Penig  30:28 (10:12)

Die HSG Rochlitz/Geringswalde konnte sich am Wochenende den zweiten Tabellenplatz zurück erkämpfen. Auch im zweiten Derby gegen den Widersacher aus Penig gelang es den Hausherren die Oberhand zu behalten. Im Vorhinein stand Penig lediglich durch eine Entscheidung am grünen Tisch auf Tabellenplatz Zwei. Die HSG Mannen wollten und sollten sich diesen Platz auf der Platte wieder zurückholen. Doch zunächst sah nichts danach aus. Der HSG fehlte in der Anfangsphase der Partie alles was zum Handballspielen benötigt wird. Konzentration, Wille und Cleverness ließen zu wünschen übrig. Es schien, als hätten sie diese in der Kabine vergessen. So stand es nach 15 Minuten erst 3:6 für die Gäste aus Penig. Langsam kam Fahrt in die Partie und der HSG Abwehr gelang es nun auch die einfachen Varianten der Gäste in den Griff zu bekommen. Doch die Konzentration im Abschluss fehlte noch immer. Deshalb lagen die Gastgeber zur Pause mit 10:12 hinten. Mit breiter Brust und dem Willen zum Sieg kam die HSG aus der Kabine. Jetzt wurde den zahlreichen Zuschauern ein richtig gutes Derby geboten. Nach 35 Minuten konnte die HSG ausgleichen und bis 5 Minuten vor Schluss war die Partie ein offener Schlagabtausch mit viel Kampf und nicht so viel Klasse. Auf Seiten der Hausherren konnte die Wende im Spiel durch einen sehr gut aufgelegten Carsten Walther eingeleitet werden. Dieser nahm sich nunmehr ein Herz und andere zogen nach. Trotz vieler vergebener Chancen und einfachen Fehlern in der Deckung, welche die Gäste immer wieder zum Abschluss kommen ließen, hatten die HSG Männer den längeren Atem und konnten mit 27:26 in Front gehen. Diese Führung ließen sie sich nicht mehr nehmen. Die HSG Rochlitz/Geringswalde gewann durch starke kämpferische Leistung im Derby das zweite Mal gegen den TSV Penig mit 30:28 und konnte sich den verdienten zweiten Tabellenplatz zurück erobern. Damit haben sie 6 der 7 Heimspiele für sich entscheiden können. Nun folgen lediglich zwei Auswärtsspiele bis Saisonende (19.3. in Frankenberg und 9.4. in Leisnig). Einen Wehmutstropfen gab es doch. Frank Roland bestritt sein letztes Heimspiel für die HSG. Er wird seine lange Laufbahn nach dieser Saison beenden. Damit hört eine zuverlässige Stütze der HSG auf und man wird sich immer mit großem Dank an ihn erinnern.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, M. Pollmer (4), A. Goy, C. Johne (4/2), C. Walther (9), T. Schmidt (2/1), R. Roder (3), A. Schramm, P. Brondtke (3), L. Spreer (1), M. Schmiedel (1), M. Dathe, F. Roland

MV: D. Eckelt

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : VFL Waldheim III  31:22 (16:10)

Nach zuletzt 2 Niederlagen infolge wollte die Spielgemeinschaft unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dementsprechend motiviert ging man in die Begegnung und legte auch gleich los wie die Feuerwehr. Durch sehr gute Abwehrarbeit eroberte man sich einen Ball nach dem anderen und konnte auch im Angriffsspiel mit spielerischen Mitteln überzeugen. Nach 10 Minuten hatte der Gast nur 1 Treffer erzielt die HSG hingegen schon 9. Im Gefühl der sicheren Führung ließ dann etwas die Konzentration nach und man verlor durch einige technische Fehler unnötig den Ball. Auch fand der Gegner ab und zu eine Lücke in der Deckung der Gastgeber und konnte etwas verkürzen. Trotzdem ging man mit einem beruhigendem 6 Torevorsprung in die Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft. Die Abwehr stand weiterhin sicher und im Tor zeigte Andre Zenker eine tolle Leistung und entschärfte mehrere gute Chancen des Gegners. In einer kurzen Schwächephase konnte Waldheim dann nochmal auf 4 Tore verkürzen doch die HSG blieb ruhig und ließ sich nicht verunsichern. Beim Gast schwanden nun auch etwas die Kräfte und die Spielgemeinschaft konnte durch gut herausgespielte Tore den Vorsprung wieder ausbauen und gewann am Ende völlig verdient mit 31:22.

für die HSG spielten: Zenker,Helm,Bunge,Pollmer(7),Johne(7),Walther(5),Schmidt(3),Roder(3),Schramm,Spreer(5),Dathe(1),Roland

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : VFB Blau Gelb Flöha  30:21 (15:8)

Das neue Jahr ist für die Handballer der HSG Rochlitz/Geringswalde richtig gut los gegangen. Im ersten Spiel des Jahres empfing die HSG den ehemaligen Verbandsligisten VfB Flöha. Hatten die Gastgeber im Hinspiel noch Mühe zu gewinnen, so konnten sie vor den eigenen Anhängern von Anfang an dominieren. In den ersten Minuten wurde die Gastmannschaft regelrecht überrannt. Nach 5 Minuten stand es bereits 6:1 für die Hausherren. Die HSG erspielte sich sehenswerte Treffer aus einer sicheren Abwehr heraus. Da sie das Spiel anfänglich stark dominierten, schalteten die Männer bis zur Pause einen Gang zurück und kassierten dadurch unnötige Treffer seitens der Flöhaer. Zur Halbzeit hieß es 15:08 für die HSG. Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel weiter an Fahrt an und Rochlitz/Geringswalde konnte auf 20:11 (40. Minute) davon ziehen. In der folgenden Phase des Spiels lag es jedoch nicht an der Klasse der Mannschaft, dass der Vorsprung nicht schmolz, sondern einzig am hervorragend agierenden Tino Helm im Tor der HSG. Er brachte den Gegner reihenweise zur Verzweiflung und erreichte eine super Quote von 65 Prozent gehaltener Bälle. Die HSG wechselte nun munter in den eigenen Reihen durch und somit kam der Spielfluss etwas ins stocken. Trotzdem hieß es nach 55 Minuten 29:19 und zum Schluss 30:21 für die HSG. Es waren noch immer Baustellen im Spiel der HSG zu erkennen, jedoch werden diese im Vorjahresvergleich weniger und der Spielfluss besser. Am kommenden Wochenende kommt es zum Spitzenspiel der Handball Kreisliga in Mittweida zwischen der dortigen Vertretung des TSV Fortschritt und unserer HSG. Los geht es 14 Uhr. Vielleicht gelingt es aus Mittweida 2 Punkte zu stehlen und somit die Spannung in der Liga hochzuhalten.

Statistik: T. Helm, A. Zenker, F. Bunge, L. Spreer (0/2), A. Goy (2), M. Pollmer (10), P. Brondtke (2), T. Schmidt (1), C. Walther (3), R. Roder (1), C. Johne (3), M. Schmiedel (2), A. Schramm (4)

Trainer: D. Eckelt, F. Roland

 

VFB Blau Gelb Flöha : HSG Rochlitz/Geringswalde  26:27 (09:12)

Am vergangenen Sonntag konnte die HSG Rochlitz/Geringswalde ihren Status als erster Verfolger des Spitzenreiters aus Mittweida bestätigen. Beim überraschenden Tabellenvorletzten aus Flöha hieß es erst einmal zu bestehen. Denn der Gastgeber gilt als spielstarke Mannschaft und der HSG gelang es im Vorjahr nicht die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Die Anfangsphase war durch beide Abwehrreihen geprägt und beide Teams agierten sehr konzentriert. Somit stand es nach 15 Minuten erst 6:6. In der Folge konnte die HSG, durch ein sehr gutes Abwehrspiel, den Gastgeber zu Verzweiflung bringen. Jedoch waren die Eckelt Männer nicht in der Lage vier hochkarätige Chancen zu nutzen und hielten die Partie spannend. Erst das 6:7 brachte die Treffsicherheit zurück. In dieser Phase begann das Spiel etwas ruppiger zu werden und beide Schiedsrichter hatten damit zu tun die Gemüter abzukühlen. Die HSG konnte den Hebel schneller wieder umlegen und bestrafte die Flöhaer mit souveränen Treffern aus dem Spiel heraus. Dadurch konnten sie sich bis zur Pause ein 9:12 herausspielen. Die zweite Hälfte begann wie die erste aufhörte. Die HSG bestimmte das Geschehen, wobei sich zunehmend Mängel im Abschluss einschlichen. Trotzdem führten die HSG Mannen nach 45 Minuten mit 15:20. Warum auch immer lies die Konzentration zunehmend nach und Flöha kam zu einfachen Toren. Die Hausherren kämpften sich Tor um Tor heran, was die HSG unsicher agieren lies. Die souveräne Abwehrarbeit wies Löcher auf und im Angriff verlor man den spielerischen Faden. Der sichere Sieg geriet ins schwanken. Nach 52 Minuten stand es 22:24 und nach 55 Minuten konnte der Gastgeber ausgleichen. Als sie sogar 25:24 in Führung gingen musste der Trainer der HSG die Spieler zu einer Auszeit heran holen und die Truppe nochmals aufeinander einschwören. Das Spiel schien gekippt, als Flöha mit 26:24 in Front ging. Doch nun zeigten die Gäste ihren neu gestärkten Kampfgeist und konnten eine Minute vor Ende den Ausgleich erzielen. Fortuna wollte es an diesem Abend, dass der folgende Angriff der Flöhaer in der HSG Abwehr stecken blieb und diese den letzten Angriff des Spiels fuhren. Dieser wurde, anders als in vergangen Jahren, spielerisch stark vorgetragen und nach super Passfolge von Walther und Schmidt auf Pollmer, welcher regelwidrig am Wurf gehindert wurde, kam der Pfiff. Siebenmeter für die HSG. Im Verlauf des Spiels hatte die HSG 4 von 6 Siebenmeter Würfen verworfen. Nun trat Carsten Walther, welcher eine sehr gute Partie spielte, zum alles entscheidenden Wurf an. Anpfiff und Toooooor. Die gesamte Last der Auswechselbank, Trainer und anderen Spieler entlud sich in riesiger Freude und alle stürmten auf das Feld. Ein so spannender Auswärtssieg ist ein tolles Gefühl und ein Ausrufezeichen nach Mittweida. So gehen alle entspannt in die Weihnachtszeit. Am 09.01. empfängt die HSG die Flöhaer schon wieder als Gast auf der heimischen Platte und möchte dort vor den eigenen Fans an die gute Hinrunde anknüpfen.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, M. Pollmer (10), A. Goy, C. Johne (2/1), C. Walther (5/2), T. Schmidt (4), R. Roder (2), A. Schramm, P. Brondtke (1), L. Spreer, M. Schmiedel, R. Bamesreiter, F. Roland

MV: D. Eckelt, R. Richter

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : SV Turbine Frankenberg 35:26 (14:7)

Nach einer über weite Strecken sehr guten Leistung konnte die HSG einen deutlichen Heimsieg feiern. Anders als in den letzten Spielen begann die Spielgemeinschaft von Beginn an konzentriert und druckvoll. Die Abwehr stand sicher und man konnte schnell mit 2:0 in Führung gehen. Auch in der Folgezeit blieb man spielbestimmend. Über gut vorgetragene Spielzüge wurden sich Torchancen erarbeiten und auch genutzt. Auch die Abwehr zeigte die nötige Aggressivität mit einem starken Tino Helm im Tor der mehrere Würfe und 2 Siebenmeter des Gastes parieren konnte. Nur 7 Gegentore ließ man in der ersten Hälfte zu. Der Vorsprung wurde immer weiter ausgebaut und es ging mit einer beruhigenden  7 Toreführung  zum 14:7 in die Pause. Auch nach der Halbzeit ließen die HSGler nicht nach und konnten sofort wieder die ersten 2 Tore erzielen. Durch gute Angriff und Abwehrarbeit wuchs der Vorsprung dann zeitweise bis auf 11 Tore an. Aufgrund der sicheren Führung ließ dann etwas die Konzentration nach und der Gegner kam nun öfters zu einfachen Toren, trotzdem konnten sie den Rückstand nicht entscheidend verkürzen. Mit 35:26 steht am Ende ein völlig verdienter Heimsieg zu Buche. Nun gilt es am 6.12. im letzten Punktspiel in diesem Jahr, auswärts in Flöha, diese Leistung erneut abzurufen damit man das Jahr erfolgreich abschließen kann.

für die HSG spielten: Helm, Zenker, Pollmer(5), Johne(7/2), Walther(10), Schmidt(2), Roder(3), Brondtke(2), Spreer(1/1), Schmiedel(2), Bamesreiter, Dathe, Roland

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : SV Leisnig II  29:16 (10:8)

Zum Geburtstag des HSG Spielers Carsten Walther wollten seine Teamkollegen ihm und den zahlreich erschienenen Zuschauern einen satten Heimsieg schenken. Doch diese mussten sich lange gedulden, um endlich ein Tor ihrer HSG beklatschen zu können. Ganze 5 Minuten und 2 Gegentore ließen sich die Hausherren für ihr erstes Tor Zeit. Generell war die erste Halbzeit der HSG Rochlitz/Geringswalde gegen die zweite Vertretung des SV Leisnig eine schwere Kost. Die HSG spielte gut und kreierte Chancen, welche jedoch kläglich vergeben wurden. Somit kam der Gast zu einfachen Toren und führte nach 20 Minuten noch immer mit 6:7. Hätte Felix Bunge im Tor der HSG, wie auch die beiden anderen in der Folge, nicht seinen Mann gestanden, wäre der Abstand zum Gast zu diesem Zeitpunkt größer gewesen. Doch mit dem nötigen Rückenwind und besser genutzter Gelegenheiten, konnte sich die HSG zur Halbzeit einen 10:8 Vorsprung erarbeiten. In der Kabine schien der Trainer die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn die HSG legte, gegen jede Gewohnheit, los wie die Feuerwehr. Es kam einen so vor, als wöllte sie endlich zeigen wer Herr im Hause sei. Auf die immer schwächer werdende Leisniger Abwehr rollte ein guter Angriff nach dem andren zu. Das Geburtstagskind drehte, wie auch die Außenspieler, nochmal an der Stellschraube und nach 46 Minuten führte die HSG mit 22:11. Nach 53 Minuten hieß es bereits mit 26:12. Die letzten Minuten brachten keine Überraschungen. Die HSG verwaltete ihre Führung, wobei durch eine konzentriertere Spielweise ein noch höherer Sieg hätte herausspringen können. Letztendlich gelang der HSG im direkten Duell beider Tabellennachbarn ein 29:16 Sieg, der für reichlich gute Stimmung im Lager der HSG ler und ihren Fans sorgte. In 14 Tagen empfängt die HSG die Turbine aus Frankenberg. Hoffentlich können die Zuschauer da ebenfalls mit einem breiten Grinsen die Turnhalle "Am Regenbogen" verlassen.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, F. Bunge, M. Pollmer (5), A. Goy (2), C. Johne (4/1), C. Walther (6/1), T. Schmidt (4), R. Roder (1), P. Brondtke (1), L. Spreer (5), M. Schmiedel, M. Dathe, S. Richter, 
MV: D. Eckelt, F. Roland

 

TSV Penig : HSG Rochlitz/Geringswalde  21:22 (12:9)

Nach der Niederlage in  der Vorwoche wollten es die Handballer der HSG diesmal besser machen und gleich von Beginn an mit der richtigen Einstellung in die Partie gehen. Leider konnten sie dies nicht umsetzen und Anfang des Spiels verlief genau wie beim letzten. Im Angriff spielte man viel zu statisch und ohne Bewegung und man leistete sich wieder zu viele Fehlwürfe. Auch in der Abwehr fehlte es an der nötigen Aggressivität und der Gegner konnte dies öfters ausnutzen. Penig erspielte sich zwischenzeitlich einen 5 Torevorsprung zum 10:5. Bis zur Pause konnte man diesen noch auf 3 Tore verkürzen sodass die Seiten beim Stand von 12:9 gewechselt wurden. Den Beginn der 2ten Hälfte präsentierte sich das Team dann wie ausgewechselt. Zwar konnte der Gastgeber das 13:9 erzielen doch dies sollte für die nächsten 10 Minuten der einzige Treffer bleiben. Die HSG hingegen spielte nun endlich mit mehr Bewegung im Angriff und nutzte die Torchancen besser. Auch der Kampfgeist stimmte nun und der Rückstand wurde in eine 13:14 Führung umgewandelt. Von nun an entwickelte sich eine spannende Partie in dem die Führung mehrere Male wechselte. Doch keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen, denn auch Penig konnte seine Chancen nicht mehr so nutzen wie in Halbzeit 1 und scheiterte oft am Torhüter der HSG. Die Spielgemeinschaft mobilisierte zum Schluss nochmal die letzten Kraftreserven und erzielte 30 Sekunden vor Schluss den Treffer zum 21:22 und damit zum Sieg. Die Mannschaft muss es nun schaffen die Leistung und Einstellung wie zu Beginn der 2ten Halbzeit mal über eine gesamte Partie zu zeigen dann sind auf alle Fälle weitere gute Ergebnisse möglich.

für die HSG spielten: Zenker,Helm,Spreer(3),Pollmer(9),Johne(1),Walther(3),Schmidt,Roder(1),Brondtke(5),Schmiedel,Roland

 

VFL Waldheim III : HSG Rochlitz/Geringswalde  29:26 (13:10)

Mit einem großen Fragezeichen im Gesicht verließen die Handaller der HSG Rochlitz/Geringswalde am Samstag die Waldheimer Turnhalle. Es gab viele Gründe für diese unnötige Niederlage. Zu Beginn der Partie schien alles nach Plan zu laufen. Die HSG ging schnell 0:2 in Führung. Danach verwarfen die Gäste 2 Strafwürfe und versiebten zahlreiche Großchancen. Die Folge war ein 13:10 für den VfL Waldheim III. Obwohl die fehlende Aggressivität und das mangelnde Selbstbewusstsein vom Trainer während der Pause deutlich angesprochen wurden, kamen diese Attribute in Hälfte Zwei nur kurz zum tragen. Einzig die beiden Torhüter und Marcus Pollmer fanden an diesem Vormittag ihre Form. In den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit konnte sich der VfL deutlich absetzen und zog 18:12 davon. Die HSG Männer stellten ihr System um und kamen auf ein 22:20 in Schlagdistanz. Doch erneut wurden klarste Chancen liegen gelassen und der Gegner konnte diese Fehler zu seinen Gunsten nutzen. Zum Ende reichte es für die Eckelt Truppe nur zu einer 29:26 Auswärtsniederlage, welche völlig unnötig war und eindeutige psychische Mängel aufwarten lies. In den kommenden Partien in Penig (7.11.) und zu Hause gegen Leisnig (14.11.) muss das umgestellt werden. Ansonsten wird die HSG wohl jetzt schon aus dem Rennen, um die vordersten Plätze sein.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, M. Pollmer (10/1), L. Spreer (1), A. Goy, F. Roland, T. Schmidt (2/1), C. Johne (5), C. Walther (3), R. Roder (1), M. Schmiedel (2)

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : HSG Muldental 03  31:20 (13:7)

Zufriedene Gesichter waren am Samstag bei den Handballern der HSG Rochlitz/Geringswalde zu sehen. Grund dafür war der klare Heimsieg gegen die HSG Muldental mit 31:20. In einer durch die Hausherren dominant geführten Partie, kam in keiner Phase derer ein Zweifel am späteren Sieger auf. Die Gastgeber begannen konzentriert und aggressiv. Dadurch kamen die Gäste nur schwer zum Abschluss. Außerdem spielte die Truppe saubere Angriffe, welche oft zum Torabschluss führten. Auch trotz einer kleinen Schaffenspause seitens der HSG ler kamen die Gäste zur Halbzeit nicht über ein 13:07 hinaus. Nach dem Pausentee legte die HSG Rochlitz/Geringswalde noch eine Schippe drauf und erspielte sich ein Polster von teilweise 12 Toren. Auch hier folgte eine kleine schöpferische Pause, in der im Angriff nichts zusammenlief und in der Abwehr geschlafen wurde. Doch dies konnte an diesem Tag der Eckelt-Truppe nichts anhaben. Kämpften sie doch bravourös bis zum Schluss um jeden Ball. Trotz, dass dieses Spiel nicht überbewertet werden sollte, tat dieser klare Sieg den Männern gut und lässt sie vorerst beruhigt in die Zukunft blicken. Eines ist klar, nicht jeder Gegner lässt sich so gut spielen. Dann wird sich zeigen, was für Kämpfer in ihnen stecken.  

Statistik: A. Zenker, T. Helm, M. Pollmer (10), A. Goy (1), C. Johne (3), C. Walther (5/5), T. Schmidt (4), R. Roder (1), L. Spreer (2), M. Schmiedel

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Fortschritt Mittweida II 19:26 (9:14)

Die Spielgemeinschaft startet mit einer Niederlage in die Saison. Nach einer über weite Teile enttäuschender Leistung verlor man gegen den Favorit aus Mittweida mit 19:26. Der Beginn der Partie verlief noch vielversprechend und man spielte die ersten 10 bis 15 Minuten auf Augenhöhe. Doch mit fortlaufender Spielzeit schlichen sich immer mehr Fehler in das Spiel der HSG ein. Im Angriff wurden einfach zu viele Bälle verschenkt. Auch spielerisch fiel der Mannschaft gegen die kompakt stehende Abwehr der Gäste nicht viel ein. Mittweida nutze seine Chancen clever und erspielte sich so einen komfortablen Vorsprung. Mit einem 5 Torerückstand ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel gab es nochmal ein kurzes Aufbäumen und es konnte wieder auf 3 Tore verkürzt werden aber die Fehlerquote blieb trotzdem zu hoch. Besonders im technischen Bereich was Fang-und Abspielfehler angeht zeigten die Spieler ungewohnt viele Schwächen. Der Gegner spielte sein Spiel routiniert weiter, baute den Vorsprung wieder aus und verwaltete diesen bis zum Schluss ohne dass die HSG nochmal gefährlich werden konnte. Der neue Trainer Daniel Eckelt hatte sich den Start sicher anders vorgestellt aber er hat gesehen woran es noch hapert und man in Training arbeiten muss. Und auch die Mannschaft steht nun in der Pflicht sich den Fans besser zu präsentieren denn auch im kämpferischen Bereich konnte man noch nicht überzeugen.

Für die HSG spielten: Zenker,Helm,Bunge,Pollmer(6),Walther(6),Schmidt(2),Roder(2),Schramm,Brondtke(1),Spreer(1),Schmiedel,Roland,Dietze(1)

 

Saison 2014/2015

Pokalfinale

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Fortschritt Mittweida  19:24 (7:10)

Zeitweise lag ein Hauch von Sensation in der Luft, als am vergangenen Sonntag die HSG Rochlitz/Geringswalde den TSV Fortschritt Mittweida II  zum Kreispokalfinale in eigener Halle empfing. Die HSG machte es dem klaren Favoriten aus Mittweida von Beginn an schwer. Durch eine konzentrierte Abwehrarbeit seitens der HSG, kam Fortschritt nicht richtig zum Zug. Deshalb verlief die 1. Hälfte der Partie ausgeglichen, kampfbetont und sehr sehenswert. Genau diesen Pokalfight hatten sich die ca. 150 Zuschauer gewünscht.  Zur Pause stand es 7:10 auf der Anzeigetafel. Nach dem Wiederanpfiff kamen die Hausherren nur schlecht wieder ins Spiel. Es schien als hätten sie den Kopf nicht mehr frei. Durch unzulängliche Angriffe der HSG kam Mittweida zu einfachen Toren. Allein Torhüter Andre Zenker und Tino Helm hielten die Sportgemeinschaft im Spiel. Nach einer Auszeit und der Ansprache vom Interimscoach Alexander Goy, legte die HSG eine Schippe drauf. Sie kamen auf ein 12:14 an den frisch gebackenen Kreismeister heran. Danach setzte sich allerdings die Klasse des Gastes durch und Rochlitz/Geringswalde hatte keine Mittel mehr in der Hand, um dem etwas entgegen zu setzen. Trotzdem war dieses Kreispokalfinale oft spannend, immer sehenswert und eine gute Werbung für den Handballsport. Am Ende gewann Mittweida mit 19:24 und konnte das Double der Kreisliga feiern. Die Stimmung in der Halle und auf dem Parkett war aller Ehren wert und locker Bezirksligareif!

Statistik: spielte keine Rolle ...

 

TSV Penig : HSG Rochlitz/Geringswalde  28:23 (13:11)

Mit leeren Händen und geknickter Stimmung kamen die HSG Handballer am Samstag aus Penig zurück. Konnte die HSG Rochlitz/Geringswalde in der vergangenen Woche noch durch großen Kampfgeist und eine grandiose Teamleistung glänzen, war die Mannschaft diesmal wie ausgewechselt. Ohne beide etatmäßigen Torhüter, aber ansonsten gut besetzt kam die HSG schlecht ins Spiel. Nach 10 Minuten stand es 4:5 für die Gastgeber aus Penig. Diese zeigten an diesem Tag eindeutig mehr Wille das Spiel für sich entscheiden zu wollen. Obwohl die HSG mit einem größeren Kader aufwartete, kamen sie nicht dazu das Spiel schnell zu gestalten, um Druck auf Penig auszuüben. Die HSG konnte kurz die Führung (5:6) übernehmen. Durch unkonzentriertes Abwehrspiel und viele verworfene Konter, setzte sich der Gastgeber bis zur Halbzeit mit 13:11 ab. Nach einer deftigen Halbzeitansprache sollte sich nun alles ändern. Tat es aber nicht. Es zeigte sich das gleiche Bild. Die HSG kam einfach nicht in Fahrt, machte viele technische Fehler und verwarf selbst hundertprozentige Chancen. Folglich konnte Penig seine Führung bis zur 50. Minute (22:20) halten und danach sogar ausbauen. Nach einer schlechten Leistung seitens der HSG verlor diese in Penig verdient 28:23. Nach einer für Kreiligaverhältnisse langen Saison wirkten die Spieler auch Kraft- und Lustlos. Hoffentlich kann der Geist des Pokalfinals die müden Köpfe wieder wach rütteln, um in diesem ein viel besseres Spiel zu zeigen.

Statistik: R. Bamesreiter (2), P. Brondtke, A. Goy (1), M. Pollmer (7), R. Roder (1), C. Johne (1/1), C. Walther (3/3), F. Roland, T. Schmidt (4), L. Spreer, M. Schmiedel

 

Kreispokal

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Zschopau II  26:17 (13:10)

Im bis jetzt wichtigsten Spiel der jungen Vereinsgeschichte der Spielgemeinschaft zeigten die Handballer aus Rochlitz und Geringswalde eine starke Mannschaftsleistung, und ziehen nach einem deutlichen 26:17 Sieg ins Finale um den Kreispokal ein. Von Beginn an präsentierte sich die HSG konzentriert und hochmotiviert. Man versuchte im Angriff wieder spielerisch zum Erfolg zu kommen was auch gut gelang. Man konnte sofort in Führung gehen, und diese schnell bis auf 3 Tore ausbauen. Leider ließ man in der Folgezeit dann mehrere sehr gute Möglichkeiten aus und ließ den Gegner wieder herankommen. Trotzdem konnte man zu jedem Zeitpunkt die Führung behaupten. Bis zum Halbzeitpfiff wurde diese dann auch wieder auf 3 Tore zum 13:10 ausgebaut. Nach dem Seitenwechsel legte die HSG dann noch eine Schippe drauf.  Die Abwehr stand nun felsenfest und auch im Angriffsspiel lief es rund. Bis auf 19:11 konnte man enteilen und zeigte dabei mehrere sehr gute Spielzüge. Doch wie schon in der ersten Hälfte kam dann etwas der Schlendrian rein und es wurden wieder einige gute Möglichkeiten zum Torerfolg vergeben. Der Gast aus Zschopau konnte etwas verkürzen, doch mehr als 5 Tore kamen sie nicht mehr heran. Das lag auch am starken Torhüter der HSG Andre Zenker der wieder eine super Leistung zeigte und den Gast mit seinen Paraden oft zur Verzweiflung brachte. Bei Zschopau schwanden nun auch mehr die Kräfte und im Angriff fiel ihnen nicht mehr viel ein. Die HSG dagegen konzentrierte sich dagegen wieder auf ihr Spiel und zog dieses auch bis zum Schluss durch. Die sehr zahlreich erschienenen Zuschauer erlebten eine der stärksten Leistungen dieser Saison und einen absolut verdienten Sieg. Im Finale trifft die Spielgemeinschaft nun entweder auf Borstendorf oder die 2te Mannschaft des TSV Fortschritt Mittweida.

Für die HSG spielten: A.Zenker,T.Helm,M.Dathe,M.Pollmer(7),T.Schmidt(4),C.Johne(6) R.Roder(1),L.Spreer(2),P.Brondtke(3),C.Walther(3),M.Schmiedel

 

SG HSC Chemnitz II : HSG Rochlitz/Geringswalde 23:26 (10:12)

Eine Woche vor dem Halbfinale im Kreispokal gegen den TSV Zschopau II mussten sich die Männer der HSG Rochlitz/Geringswalde im Punktspiel gegen die SG HSC Chemnitz II behaupten. Dies gelang der Truppe nur mit Mühe. Konnte die Mannschaft in der vergangenen Woche gegen Mittweida noch spielerisch glänzen, kam der Motor am Sonntag nur schwer in Gang. Es lief einfach nicht rund und dem Gegner wurde das Torewerfen leicht gemacht. Nach 15 Minuten hieß es gegen den Tabellenletzten nur 7:7. Auch in der Folge kamen die HSGler nicht wirklich in Fahrt. Einfache Ballverluste und schlechtes Abwehrverhalten führten zu einem 10:12 Halbzeitstand zu Gunsten der HSG. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die HSG kam einfach nicht ins Spiel und wurde zudem durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen immer wieder reduziert. Trotzdem konnte sich die Mannschaft durch individuelle Aktionen erneut absetzen. Besonders Ralph Roder und Carsten Walther harmonierten gut im Zusammenspiel. Dadurch konnte Roder sich am Kreis oft gut in Szene setzen. Hektisch wurde es, als der Gastgeber zum 21:21 aufschloss. In dieser Phase halfen die Paraden des HSG Torhüters Tino Helm, um nochmal den Gegner zu attackieren. Durch kontrollierte Angriffe setzte die HSG einen Pflichterfolg mit 23:26 in des Gegners Halle fest. Doch das wohl interessanteste Spiel der Saison findet am 02.05. in Rochlitz statt. Dort empfängt die HSG die zweite Vertretung aus Zschopau. Das wird ein richtiger Kracher und jeder Sportbegeisterte der Gegend sollte sich den Gang in die Halle nicht ersparen. Gegen den Gast wird die HSG hochmotiviert ins Geschehen starten und im Falle eines Finaleinzugs wartet entweder ein Derby gegen Mittweida oder ein Aufeinandertreffen gegen alte Bekannte aus Borstendorf. Also gilt die ganze Konzentration dem Pokalspiel gegen Zschopau und Rochlitz/ Geringswalde fiebert hoffentlich mit, um der Region einen Saisonhöhepunkt zu bieten. Auf in die Turnhalle am Regenbogen!!!

Statistik: T. Helm, R. Bamesreiter (1), P. Brondtke (1), A. Goy, M. Pollmer (6/2), R. Roder (5), C. Johne (0/2), A. Schramm (4), C. Walther (0/1), F. Roland, T. Schmidt (3), L. Spreer, M. Schmiedel (1)

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Fortschritt Mittweida II 21:28 (9:11)

Im Derby der Kreisliga Mittelsachsen konnte sich am Samstag der favorisierte Gast aus Mittweida in Rochlitz gegen die HSG Rochlitz/Geringswalde durchsetzen. Dabei wurde den zahlreichen Zuschauern in der Regenbogenturnhalle ein gutes Spiel beider Teams geboten. Die Partie begann mit zwei Ballverlusten der Gastgeber, welche der TSV sofort nutzte. Doch die HSG kam ins Spiel und konnte ausgleichen. In der Folge bestimmten beide Abwehrreihen das Spiel. Nach 20 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein 6:7. Die HSG kam durch Spielzüge zum Torerfolg. Vor der Halbzeit schlich sich jedoch der Schlendrian ein und Mittweida konnte sich bis zur Halbzeit mit 9:11 absetzen. Bis dato hatten sich die HSG ler nichts vorzuwerfen. War doch die Mittweidaer Truppe, gespickt mit jungen, technisch guten, und erfahrenen ehemaligen Bezirksliga Spielern, angereist. Deshalb sollte die Mannschaft einfach weiter konzentriert in der Deckung stehen und vorn weiter Nadelstiche setzen. Doch beim Stand von 10:12 vergaben die Hausherren zwei Kontergegenstöße und lagen nach 34 Minuten 10:14 hinten. Nun lief erstmal nichts mehr und Mittweida konnte nach belieben durch die HSG Abwehr spazieren. Nach einer Auszeit und der dortigen Ansprache krempelten die Gastgeber die Ärmel hoch und machten nochmals Druck auf das gegnerische Tor. Nachdem der TSV kurzeitig auf 11:18 enteilt war, konnten sich die HSG ler nach 22 Minuten auf 18:22 herankämpfen. Der Gast war jedoch zu jeder Zeit in der Lage die nötigen Mittel von der Bank ins Spiel zu bringen, um den Abstand wieder herzustellen. Nach 60 Minuten und einer ansehnlichen Partie hieß es, vielleicht etwas zu deutlich, 21:28 für die Gäste aus Mittweida. Nach Betrachtung des Spielverlaufs wäre ein 4-5 Tore Abstand gerechter gewesen, aber die Luft war in den letzten 3 Minuten des Spiels bei der HSG einfach raus. Nächsten Sonntag geht es für die HSG zu SG HSC Chemnitz II (Anwurf 15:45). Das ist das vorletzte Saisonspiel und die Punkte sollen diesmal der HSG gehören.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, P. Brondtke (3), A. Goy (3), R. Roder, C. Johne (2), C. Walther (6/1), F. Roland, T. Schmidt (3), L. Spreer (2), M. Schmiedel (1)

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : VFL Waldheim III 29:22 (14:10)

Mit dem Selbstvertrauen der letzten beiden Partien im Rücken und einem vollen Kader, konnte die HSG Rochlitz/Geringswalde am Samstag erneut ein Ausrufezeichen setzen. Im Duell gegen den direkten Tabellennachbarn aus Waldheim setzte sich die HSG klar mit 29:22 durch. Von Beginn an wusste der Gastgeber was zu tun war. Aus einer sicheren Abwehr heraus sollte ein schnelles Spiel eröffnet werden. Dies gelang vorerst gut. Die HSG führte nach 10 Minuten mit 7:4. Danach fehlten im Angriff die Ideen und der Gast kam auf 9:7 heran. Die HSG ließ sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiter ihre Angriffe souverän aus. Zum Pausenpfiff war ein beachtliches 14:10 auf der Anzeigetafel zu lesen. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiter in den Händen der Hausherren. Die HSG spielte sich gute Torchancen heraus, welche zumeist durch Brondtke, Walther und Schmidt verwandelt wurden. Somit stand es nach 40 Minuten 20:15. In der Folge ließ die HSG nichts mehr anbrennen. Egal wer auf der Platte stand, jeder war zu 100% konzentriert und stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Lediglich zum Ende hin konnten die Zuschauer wieder das Problem der HSG beäugen. Der Gast stellte auf eine offensivere Deckung um und die HSG bekam Probleme. In dieser Spielphase war es auch der guten Torhüterleistung zu verdanken, dass der Gast weiter auf Distanz gehalten werden konnte. Letztlich ist der Motor der HSG endlich auf Betriebstemperatur und der Tabellenzweite aus Mittweida wird am 18.4. schon heiß erwartet. Denn da wird die HSG im Derby um jeden Zentimeter Hallenboden kämpfen, um die unnötige Niederlage in Mittweida wett zu machen.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, R. Bamesreiter, P. Brondtke (6), A. Goy (1), M. Pollmer (4), R. Roder (2), C. Walther (5), M. Dathe(1), L. Spreer (1), M. Schmiedel, T. Schmidt (5/1), A. Schramm, C. Johne (3)

 

Kreispokal

HSG Rochlitz/Geringswalde : ZHC Grubenlampe III  25:23 (13:10)

Im Kreispokal, welcher in diesem Jahr erstmals kreisübergreifend stattfindet, konnte die HSG Rochlitz/Geringswalde den Einzug ins Halbfinale feiern. Wieder wurde den Zuschauern eine spannende Partie geboten. Der Gegner war der ZHC Grubenlampe III aus Zwickau. Dieser ist momentan 4. der dortigen Kreisliga. Vor Beginn der Partie wusste keiner der beiden Teams was für eine Truppe auf einen trifft. Die Physis der Gäste war auf den ersten Blick beträchtlich. Die HSG begann erneut sehr konzentriert. Der Mannschaftsverantwortliche A. Goy stellte die Mannschaft auf einigen Positionen um und dies schien zu fruchten. In der Anfangsphase tasteten sich beide Mannschaften zuerst ab. Nach 10 Minuten lag die HSG 4:6 hinten, konnte jedoch nach 20 Minuten schon wieder ausgleichen. In der Folge konnte der Gastgeber jedoch aufdrehen. Durch gut ausgespielte Varianten und einen hervorragenden A. Zenker im Tor (55% gehaltene Bälle), konnte sich die HSG bis zur Pause mit 13:10 absetzen. Die gesamte 1. Halbzeit spielte die HSG sehr konzentriert und leidenschaftlich Handball. In der Kabine bedurfte es nochmals klarer taktischer Anweisungen und einen Apell weiter konzentriert zu bleiben. Die 2. Hälfte wurde zunehmend spannender. Aufgrund einiger Schiedsrichterentscheidungen wurde die Partie hitzig. Dadurch kam die HSG in Überzahlsituationen, welche sie nutzte. Nach 45 Minuten führten die Hausherren mit 20:15 und nach 20 Minuten 21:17. Folglich konnten die Gäste nochmal aufschließen und kamen bis auf zwei Tore heran. Doch die Abwehr blieb standhaft. Auch T. Helm konnte in der Schlußphase wichtige Tore des Gegners vereiteln und somit den Sieg in den Händen halten. Nach einem super Handballspiel gegen einen starken Gegner siegten die HSG mit 25:23 in eigener Halle. Die Freude war nach so einer Teamleistung riesig. Im Halbfinale treffen die HSGler auf den TSV Zschopau II. Man darf gespannt sein ob die Erfolgsgeschichte Kreispokal für die HSG weiter geht. Doch in der Liga trifft die HSG nächste Woche zuhause auf den VfL Waldheim III und hofft auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

Statistik. A. Zenker, T. Helm, R. Bamesreiter, P. Brondtke (2), A. Goy, M. Pollmer (9), R. Roder (3), C. Walther (3/1), M. Dathe (1), L. Spreer (3), M. Schmiedel, T. Schmidt (3)

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : SG 1899 Striegistal  24:24 (12:11)

Die HSG Rochlitz/Geringswalde hat am Samstag einen Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Striegistal nur knapp verpasst. Von Beginn an setzte die HSG den Gegner unter Druck. Auch ohne die verletzten Rüchraumspieler Johne, Thiele und Schmidt konnte die HSG das Spiel in der Anfangsphase dominieren. Nach 16 Minuten führten die Hausherren bereits mit 8:4. Den Gästen wurde es sehr schwer gemacht zum Abschluss zu kommen. Die HSG stand in der Deckung gut und variierte im Angriff ihr Spiel zur Freude der Zuschauer. Durch einige Unachtsamkeiten und leicht vergebene Bälle machten die Männer den Gast wieder stark. Dieser konnte bis zur 25. Minute auf 9:8 aufschließen. In die Kabine gingen die beiden Teams beim Stand von 12:11. Im Spiel der Gastgeber war einzig der fehlende Druck aus dem Rückraum zu bemänglen. Dies wollten die HSG ler in Hälfte Zwei besser machen. Doch zunächst kam es anders. Striegistal konnte die eklatanten Fehler der HSG im Angriff durch Konter ihrerseits ausnutzen und ausgleichen. In der Folge wurde das Spiel durch Spannung geprägt. Keiner wollte mehr Fehler machen und damit das Spiel verlieren. Nachdem die Gäste Mitte der zweiten Halbzeit in Führung gehen konnten, dachten viele der Zuschauer das sei es gewesen. Doch die HSG kam über spielerische Mittel und Kampf zurück ins Spiel. Wobei Marcus Pollmer der beste Mann auf dem Feld war. Kurz vor Ende der Partie führten die Hausherren mit 24:22. Nun öffnete der Gegner seine Abwehrreihen zur offensiven Deckung. Diese konnte die HSG nicht clever ausnutzen. Zudem wurde sie durch ein sehr fragwürdiges Zeitspiel seitens des Schiedsrichters überrascht. Den fälligen Konter nutzten die Gäste mit Kusshand. Letztlich gelang Striegistal 5 Sekunden vor Schluß der Ausgleich zum 24:24. Die HSG hätte sicherlich mehr verdient gehabt, doch ein Unentschieden geht hinsichtlich des Spielverlaufs in Ordnung. Leider mussten die beiden Vereine erneut selbst die Schiedsrichter stellen, da die Spielkreisleitung nicht genug Personal zur Verfügung hat, um die Spiele in den unteren Klassen zu sichern. Dies ist zunehmend ein Zustand, welcher jeden Verein und auch die Spieler selbst zum Nachdenken veranlassen sollte. Nächste Woche trifft die HSG vor heimischer Kulisse im Kreispokal Viertelfinale auf den ZHC Grubenlampe Zwickau III. Darauf darf jeder Zuschauer gespannt sein. Ist es doch ein Kreisübergreifendes Spiel und der Gegner gänzlich unbekannt.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, R. Bamesreiter (1), P. Brondtke (3), A. Goy (1), M. Pollmer (9/3), R. Roder (4), A. Schramm, C. Walther (2), F. Roland, L. Spreer, M. Schmiedel

 

SV Turbine Frankenberg : HSG Rochlitz/Geringswalde 29:25 (17:8)

Nach einer, besonders in der 1ten Halbzeit, ganz schwachen Vorstellung unterlag die HSG in Frankenberg mit 29:25. Zu Beginn lief es noch recht ausgeglichen und bis zum 3:3 konnte die Spielgemeinschaft mithalten. Doch es schlichen sich dann immer mehr Fehler in das konzeptlose Angriffsspiel. Reihenweise wurde vorne durch technische Fehler und Fehlwürfe die Bälle weggeworfen, und so der Gegner zum kontern eingeladen. Auch die Abwehr schien noch im Tiefschlaf und wurde mehrfach mit einfachsten Mitteln ausgespielt. Frankenberg schraubte den Vorsprung immer weiter nach oben und auf Seiten der HSG lief so gut wie gar nichts zusammen. Zur Halbzeit lag man deswegen bereits mit 9 Toren hinten. Nach einer deftigen Halbzeitansprache wollte man es dann unbedingt besser machen. Und auf einmal lief es auch, die Abwehr packte endlich mal energisch zu und auch im Angriff wurde schneller gespielt und überlegter geworfen. Den Gastgebern gelang in dieser Phase lediglich 1 Treffer vom 7 Meterpunkt, der HSG im Gegenzug 6. So war man wieder bis auf 4 Tore herangekommen. Leider ließen dann jedoch etwas die Kräfte nach und Frankenberg kam wieder zu einfachen Treffern. Die Spielgemeinschaft versuchte nochmal zu kämpfen aber man konnte den Rückstand nicht weiter verkürzen. Eine unnötige Niederlage, denn hätte man die 1te Halbzeit nicht so komplett verschlafen wäre hier sicher mehr drin gewesen.

für die HSG spielten: A.Zenker,T.Helm,M.Pollmer,C.Johne,T.Schmidt C.Walther,R.Roder,P.Brondtke,L.Spreer

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Penig  31:29 (18:17)

Ohne die verhinderten Zenker, Bamesreiter, Goy, Walther und Schmiedel konnte die HSG Rochlitz/Geringswalde am Samstagabend einen Heimsieg feiern. Nach einem spannenden Derby gegen den Nachbarn aus Penig konnten die Zuschauer und Spieler gleichermaßen durchatmen. Die Partie fing vielversprechend an und die Gastgeber gingen gleich 4:2 in Front. Durch gut vorgetragene Angriffe und einen gut aufgelegten Tony Schmidt, konnte die HSG nach einer viertel Stunde bereits mit 14:9 führen. In der Folge schlichen sich zunehmend eklatante Fehler in die Abwehr der Hausherren, sodass Penig bis zur Halbzeit auf 18:17 verkürzen konnte. Mit der Absicht die Abwehr durch höhere Konzentration zu stabilisieren gingen die Männer zurück auf die Platte. Leider konnte dieses Ziel nur kurz umgesetzt werden. Nach 40 Minuten führte die HSG trotzdem mit 23:21. Durch die wieder schlechte Deckungsleistung konnte Penig jedoch nach 50 Minute ausgleichen und hatte sogar die Führung in der Hand. Zum Glück der Gastgeber blieben die Peniger Angiffe auch oft ohne Erfolg und deren Abwehr war ebenso schlecht, wie die der Hausherren. Die HSG kam auch kaum noch durch spielerische Mittel zum Torerfolg. In dieser Phase nahm sich Ralph Roder ein Herz und konnte durch seine Tore maßgeblich zum 31:29 Sieg der HSG beitragen. Das war der zweite Sieg in Folge und die HSG bleibt dadurch in Schlagdistanz zum Tabellennachbarn Frankenberg. Dieser wartet nächste Woche auf die HSG und diese möchte mit einem Sieg im nächsten Derby die Lücke in der Tabelle schließen.

Statistik: T. Helm, M. Thiele, P. Brondtke (1), M. Pollmer (1), R. Roder (7), C. Johne (6/1), A. Schramm (3), F. Roland (1), L. Spreer (1), T. Schmidt (8/2)

 

VFL Waldheim III : HSG Rochlitz/Geringswalde 24:28 (12:13)

Endlich wurde die HSG für eine gute Leistung belohnt, und konnte mit dem 24:28 in Waldheim den ersten Auswärtserfolg der Saison feiern. Von Beginn an agierte die Spielgemeinschaft konzentriert. Die Abwehr stand recht sicher und Torhüter Andre Zenker konnte gleich die ersten Schüsse des Gastgebers abwehren. So konnte man schnelle Gegenstöße laufen und nutze seine Chancen auch konsequent. Dadurch erspielte man sich eine Führung und baute diese bis auf 6:12 aus. Danach lief es jedoch nicht mehr so gut. Die gegnerische Abwehr stellte sich nun besser auf die Angriffe der HSG ein und zwang sie so zu mehreren Fehlern. Bis zur Halbzeit konnte Waldheim den Rückstand bis auf 1 Tor zum 12:13 verkürzen. Die HSG nahm sich vor in der 2ten Halbzeit ruhig ihr Spiel durchzuziehen, und dies gelang nun endlich mal auch über fast die gesamte Zeit. Die Angriffe wurden lange ausgespielt bis sich eine gute Chance zum Erfolg gab und diese dann auch genutzt. Man konnte den Gastgeber immer auf Distanz halten und behauptete seine Führung. Auch zum Ende hin wurde man, nicht wie in manch andere Partie zuvor, hektisch und behielt die Nerven. Es war ein verdienter Sieg nach einer guten Mannschaftsleistung, die für die Zukunft hoffen lässt.

für die HSG spielten: Zenker, Pollmer, Johne, Roder, Walther, Spreer, Schmidt, Schmiedel, R.Richter

 

VFB Blau Gelb Flöha II : HSG Rochlitz/Geringswalde  35:34 (14:13)

Trotz einer sehr guten Mannschaftsleistung konnten die Männer der HSG Rochlitz/Geringswalde wieder keine Punkte aus der Fremde mitnehmen. Im dritten Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison, wusste jeder was für ein Spiel zu erwarten sein würde. Zum einen die Gastgeber aus Flöha, welche mit einer blutjungen, schnellen und technisch starken Mannschaft antraten und zum anderen die Gäste, mit ihren erfahrenen, noch in ihrer Findungsphase befindlichen älteren Semestern. Das Spiel begann erwartungsgemäß schnell und Flöha ging rasch in Führung. Doch die HSG ließ sich nicht einschüchtern und schlug mit gutem Zusammenspiel zurück. Zudem konnte man dem technischen Spiel der Gastgeber durch eine gute Abwehrarbeit Einhalt gebieten und sogar 11:12 in Front gehen. Durch kleine Konzentrationsfehler seitens der Gäste kam Flöha doch noch mit einem 14:13 in die Pause. In Hälfte Zwei ging es anfangs wieder hin und her. Keiner konnte sich absetzten. Die Gäste hatten jedoch zusehends Probleme mit der sehr offensiv agierenden Deckung der Hausherren und ließen sich zu Fehlern hinreißen. Dadurch konnte der Gegner wieder 3 Tore in Front gehen. Doch der Kampfgeist der HSG ler schien ungebrochen und sie holten Tor um Tor wieder auf. Sodass sie in Minute 55 sogar mit 32:33 in Führung gehen konnten. Das war in hohem Maß auch verdient. Doch die Mannschaft konnte den Vorteil nicht zum Ausbau der Führung nutzen und kam nicht dazu den Ball sicher im gegnerischen Tor unterzubringen. Dann wären die Flöhaer zerbrochen. Und somit kam es zu einem Konter der Gastgeber mit Torerfolg und dem Ausgleich der Gäste durch den an diesem Tag sehr gut agierenden Alexander Schramm 10 Sekunden vor Ende. Durch  eine Fragwürdige Aktion am Zeitnehmerpult blieben den Hausherren wie aus dem Nichts auf einmal wieder 6 Sekunden auf der Anzeigetafel, welche vorher beim Anwurf nur noch 3 anzeigte. Dadurch mussten die Gäste, welche nun nur noch zu viert auf der Platte standen, den Treffer zum 35:34 hinnehmen und verloren eine sehr gute Partie. Diese hätte keinen Sieger verdient gehabt und Flöha freute sich an diesem Tag zu unrecht über diese 2 Punkte.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, R. Bamesreiter, P. Brondtke (2), A. Goy (3), M. Pollmer (11/1), R. Roder (1), C. Johne (1), A. Schramm (7), C. Walther (2/3), F. Roland, L. Spreer (3)

 

SG 1899 Striegistal - HSG Rochlitz/Geringswalde  26:20 (15:11)

Als nach der Partie SG Striegistal gegen die HSG Rochlitz/Geringswalde  fleißig diskutiert wurde, fanden die Gäste einige Gründe für ihre Niederlage. Doch der Sieger hieß verdient Striegistal. Die Partie fing mit vielen technischen Fehlern seitens der Gäste an. Trotz teilweise gut herausgespielter Chancen konnten die HSG ler den Ball nicht im Netz unterbringen und ließen einfache Gegentore zu. Deshalb konnte die Heimmannschaft nach 10 Minuten in Führung gehen. Beide Teams versuchten ihre Angriffe spielerisch zu spielen. Dies gelang den Hausherren eindeutig besser. Ihnen war Routine in ihrem Zusammenspiel anzusehen, welche der HSG leider noch fehlt. Beim Stand von 15:11 wurden die Seiten gewechselt. Danach konnte die HSG etwas mehr Druck aufbauen und kämpfte sich auf 2 Tore heran. Leider konnte die Truppe eine zweifache Überzahl nicht nutzen um gleichzuziehen. Dies schien der Knackpunkt im Spiel, denn danach wurde kaum ein Angriff gut zu Ende gespielt. Zudem musste Alexander Schramm nach 3 Zeitstrafen das Feld verlassen und mit ihm ging die Stabilität in der Abwehr. Danach kam Striegistal noch leichter mit Varianten zum einfachen Torabschluß. Die Luft war einfach raus. Die HSG verlor ein gutes Spiel mit 26:20, wobei eine alternative im Angriff versucht wurde, welche die Mannschaft breiter aufstellt und in Zukunft schwerer berechenbar machen sollte. Nächsten Sonntag reisen die Männer nach Flöha. Das verspricht ein gutes Spiel zu werden.

Statistik: T. Helm, M. Thiele, R. Bamesreiter (1), P. Brondtke (3), A. Goy. M. Pollmer (3/2), R. Roder, C. Johne (4/1), A. Schramm (1), C. Walther (3), L. Spreer (1), M. Schmiedel (1)

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : VFB Blau Gelb Flöha II 24:29 (8:16)

Der spielerische Aufwärtstrend der HSG Rochlitz/Geringswalde konnte, wie schon vergangene Woche beim Spitzenreiter Mittweida, erneut nicht in zählbare Punkte verwandelt werden. Letzte Woche hatten die Männer den Gegner 59 Minuten im Griff  und verloren vollkommen unverdient in letzter Minute. Gegen den Gast aus Flöha wollten es die Männer vergangenes Wochenende wieder besser machen. Wie gewohnt reiste der Gegner mit einer spielstarken, jungen Truppe an. Doch die Hausherren kamen besser aus den Startlöchern und führten nach 5 Minute mit 3:0. Beide Teams agierten schnell und aggressiv. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich im Spiel der HSG vermehrt technische Fehler ein und Flöha konnte diese mit schnellen Konter Gegenstößen bestrafen. Zusätzlich wurden die sichersten Würfe nicht verwandelt und somit stand ein mageres 8:16 zur Halbzeit auf der Anzeigetafel. Mit klaren Ansagen in der Kabine, wollte die Mannschaft das Ruder noch einmal herum reißen. Der Gegner wurde früh gestört und eigene Konter gelaufen. Nach wenigen Minuten konnte sich die HSG auf 14:18 heran kämpfen. Leider schlichen sich in der Folge erneut diese kleinen Fehler ein und Flöha konnte wieder zu einfachen Toren gelangen. Nach einer guten Leistung gegen einen starken Gegner verlor die HSG ihr letztes Spiel des Jahres mit 24:29. Der Blick auf die Tabelle erscheint momentan nicht schön, jedoch spiegelt diese nicht die Leistungsstärke der Mannschaft wieder. Wenn im kommenden Jahr noch häufiger Fortuna mit auf der Bank sitzt, dann wird die HSG mit Sicherheit den einen oder anderen Coup landen können. Wir dürfen gespannt sein.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, M. Thiele, R. Bamesreiter, P. Brondtke (3), A. Goy (1), M. Pollmer (6), C. Johne (3/5), A. Schramm (3), F. Roland (1), L. Spreer (1), M. Schmiedel (1)

 

HSG Rochlitz/Geringswalde - SV Turbine Frankenberg  23:17 (10:5)

Und schon wieder verließen die Zuschauer in der Rochlitzer Regenbogenturnhalle diese mit einem Lächeln im Gesicht. Vorangegangen war ein nicht sehr schönes, aber souveränes Handballspiel der HSG Rochlitz/Geringswalde gegen die Turbine aus Frankenberg. Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams gingen die Frankenberger als Sieger vom Feld. Das wollte die HSG am Samstag mit allen Mitteln verhindern. Die Hausherren begannen konzentriert und ließen dem Gegner kaum freien Raum. Nach 18 Minuten führte die HSG mit 5:1. Trotz dieser sicheren Führung verstrickten sich die HSG ler Zusehens in Einzelaktionen und scheiterten damit. Dadurch kam Frankenberg auf 8:5 unnötig nah heran. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit gelang es einen 5 Tore Vorsprung auf 10:5 mit in die Pause zu nehmen. Mit dem nötigen Willen die Punkte zu behalten, kamen die Hausherren aus der Kabine. Die zweite Hälfte gestaltete sich allerdings ausgeglichener und die HSG beging in der Abwehr zu viele einfache Fehler. Dadurch gelang es den Gästen den Abstand nicht größer werden zu lassen. So stand es in der 45. Minute 16:11, 50. Minute 19:13 und 5 Minuten vor Schluß 21:16. Auch war es wieder Andre Zenker im Tor, welcher erneut den Gegner durch seine Paraden zum verzweifeln brachte. Er parierte alle 7m Würfe der Gäste. Zum Ende siegte Rochlitz/Geringswalde ungefährdet mit 23:17. Zusammenfassend zu sagen ist, dass die HSG einige Schwächephasen im Spiel hatte, wobei immer im nötigen Moment der Hebel wieder umgelegt werden konnte. In vielen Aktionen fehlte die nötige Schnelligkeit, um den Gegner noch mehr in Schwierigkeiten bringen zu können. Jedoch ist die Handschrift des Trainers immer stärker zu erkennen und es gelingt der Truppe auch mit spielerischen Mitteln sich aus schwächeren Phasen heraus zu manövrieren. Zum Nikolaustag geht es zum souveränen Tabellenführer nach Mittweida, wo wahrscheinlich keine Geschenke zu erwarten sind.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, M. Thiele (1), R. Bamesreiter, P. Brondtke (3), A. Goy (2), M. Pollmer (4), R. Roder (3), C. Johne (7/2), F. Roland, M. Dathe (1), L. Spreer, M. Schmiedel

 

HSG Rochlitz/Geringswald : TSV Penig  41:28 (22:14)

Ein kräftiger Beifall folgte am Samstagabend auf den Abpfiff des Kreisderbys zwischen der HSG Rochlitz/Geringswalde und dem TSV Penig. Die zahlreich erschienenen Zuschauer wurden von den Hausherren mit gutem Handballspiel belohnt. Die HSG legte gleich gut los und führte schnell mit 3:1. Anfangs konnte Penig durch eine schlechte Chancenverwertung der HSG ler noch dran bleiben, doch die Weber Truppe erspielte sich bis zur Halbzeit Tor um Tor durch gut gespielte Angriffe. Der Halbzeitstand von 22:14 war schon Ausrufezeichen und zeigte was der Gastgeber heute vor hatte. Die Mannschaft wusste aus vergangenen Partien was sie zu machen hatte, um endlich den verdienten Sieg zu holen. Einfach über die gesamte Spiellänge Handball spielen ohne zu verkrampfen. Dies gelang an diesem Samstag fast 60 Minuten hindurch. Auch in Hälfte Zwei zeigten die HSG ler wo der Hase lang läuft. Allen voran Christopher Johne, der seine sehr gute Leistung mit 15 Treffern selbst krönte. Der Gegner kam, wenn überhaupt, nur über seinen Kreisspieler zum Erfolg. Doch viele dessen Würfe parierte Andre Zenker souverän und kaltschnäuzig. Seine Quote betrug 60% gehaltene Bälle an diesem Tag. Wer dachte der große Einbruch kommt bestimmt, wie so oft in der Vergangenheit, wurde überrascht. Die Männer zogen ihr Spiel mit einer starken spielerischen Leistung bis zum Schluss durch. Auch beide Jugendspieler, Lukas Spreer und Max Schmiedel, fielen durch eine sehr gute Leistung auf. Am Ende einer Super Handballpartie seitens der HSG, mussten sich die Zuschauer in Rochlitz beim Endstand von 41:28 die Augen reiben. So ein hoher Sieg wurde schon lang nicht mehr gefeiert. Kann die HSG in den kommenden Spielen auf den ganzen Kader zurückgreifen, ist es in jedem Fall möglich den Gegner zu besiegen. Vielleicht geht der Aufwärtstrend nächste Woche in Waldheim weiter. Das wäre super.

Statistik: A. Zenker, P. Brondtke (3), A. Goy (3), M. Pollmer (6), R. Roder (4), C. Johne (13/2), A. Schramm (5), M. Dahte (1), L. Spreer (2), M. Schmiedel (2), C.Walther, R. Richter, Trainer: T. Weber

 

HSG Rochlitz/Geringswalde - SG 1899 Striegistal 21:22 (14:12)

Die Köpfe der HSG Handballer hingen am Samstag Abend nach unten. Hatten sie sich kurz zuvor einen durchaus möglichen Sieg nehmen lassen. Dabei begann der Nachmittag sehr gut. Die HSG Rochlitz/Geringswalde begann die Partie gegen die Gäste aus Striegistal konzentriert und so gestaltete sich die Anfangsphase ausgeglichen. Dabei war der Hausherr leicht überlegen und ging bis 7:6 in Führung. Danach folgte eine kurze Schwächephase und die Gäste gingen 7:8 in Front. Durch eine gute spielerische Leistung konnten die HSG ler mit einer 14:12 in die Kabine gehen. Beide Teams kämpften von Beginn der 2. Hälfte an um jeden Ball und das Spiel wurde durch ein gutes Abwehrverhalten beider Mannschaften geprägt. Dabei hatte Striegistal, trotz einer sehr guten Leistung der beiden HSG Torhüter, mehr Glück im Angriff und kam wieder in Führung. Bis zum Schluss folgte ein offener Schlagabtausch mit dem für die HSG bitteren Ende von 21:22. Ein Unentschieden wäre mehr als verdient gewesen in einem ausgeglichen und fairen Spiel beider Teams. Leider mussten die Mannschaften nach erneutem Fernbleiben der Schiedsrichter diese aus den eigenen Reihen stellen. Für die HSG folgt am kommenden Wochenende ein Derby im Heimspiel gegen den TSV Penig.

Statistik: A. Zenker, T. Helm, M. Thiele, R. Bamesreiter, P. Brondtke (2), A. Goy, M. Pollmer (4), R. Roder (3), F. Roland, A. Schramm (2), C. Walther (4/2), C. Johne (3/1), L. Spreer

 

Pokal

TSV 1865 Burkhardtsdorf : HSG Rochlitz/Geringswalde 26:27 (13:11)

Die HSG konnte nach der knappen Niederlage in der Liga eine Woche zuvor ein Erfolgserlebnis verbuchen, und siegte im Kreispokal in Burkardtsdorf mit 26:27. Diesmal verschlief man die Anfangsphase nicht und zeigte sich gleich konzentriert. Mit gut vorgetragenen Angriffen spielte man sich eine Führung heraus und hielt diese immer auf 2 bis 3 Tore. Mitte der 1.Halbzeit verlor die HSG dann aber etwas die Linie. Im Angriff leistete man sich nun zu viele Fehler und ermöglichte dem Gegner so schnelle Tore. So konnte Burkhardtsdorf die Führung an sich reißen und ging mit einem 13:11 in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel verlief es zunächst wie Ende der 1.Halbzeit. Der Gastgeber behauptete seine Führung, jedoch ließ sich die HSG nicht abschütteln und blieb dran. Nach und nach übernahm man dann wieder das Kommando. Die Angriffe wurden überlegt zu Ende gespielt bis sich die Lücke bot um zum Erfolg zu kommen, und dadurch konnte die Führung zurückerobert werden. Dass man diese nicht ausbauen konnte lag an der an diesem Tag nicht sicheren Abwehr. Einige Abstimmungsfehler ermöglichtem dem Gegner ein ums andere Mal einfache Treffer. Doch im Angriff konnte man immer einen vorlegen und zeigte sich auch endlich mal zum Ende der Partie hin clever. Am Ende steht ein knapper aber verdienter Sieg zu Buche, und man ist eine Runde weiter.

für die HSG spielten: A.Zenker,M.Pollmer(8),C.Johne(6),A.Schramm(2),R.Roder(4),C.Walther(7),R.Bamesreiter,R.Richter

 

SV Turbine Frankenberg : HSG Rochlitz/Geringswalde  28:27 (16:13)

Was war da los in Frankenberg, als die HSG Rochlitz/Geringswalde am Samstag zu Gast war? Vergebens warteten beide Teams auf die Schiedsrichter. Nachdem sich niemand in der gut gefüllten Frankenberger Halle fand, um das Spiel zu leiten und auch die Gastgeber nicht bereit waren beide Referees zu stellen, einigten sich die Teams auf jeweils einen Schiedsrichter aus jedem Lager. Leider wurde die HSG dadurch maßgeblich geschwächt. Mit einer halben Stunde Verspätung ging die Partie los. Jedenfalls für die Turbine. Die HSG verschlief die Anfangsphase vollkommen und  lag nach 10 Minuten mit 10:2 hinten. Keiner fand nur annähernd seine Form. Nachdem die Muldestädter langsam in Fahrt kamen, konnten sie sich heran kämpfen. In der Folge gelang Frankenberg nicht viel und der Halbzeitstand lautete 16:13. Auch nach der Pause versuchte die HSG dran zu bleiben. Doch vorerst konnte der Gastgeber wieder durch gute Aktionen das Spiel bestimmen und einen 4 Tore Vorsprung herausspielen. Mit viel Kraft und gut vorgetragenen Angriffen konnte die HSG jedoch Tor um Tor aufholen und schaffte kurz vor Ende sogar den Führungsterffer zum 25:26 und 26: 27. Leider konnten die Männer erneut die Führung nicht behaupten und begingen unnötige Fehler im Angriffsspiel. Dadurch kam der Gastgeber wieder in Front und gewann in letzter Minute mit 28:27. Ein Unentschieden wäre auch gerecht gewesen und neutrale Schiedsrichter hätten dem Spiel gut getan. Leider musste die HSG an diesem Tag eine bittere Niederlage einstecken und hofft nun im Pokal gegen Burckhardtsdorf auf  Wiedergutmachung.

HSG: Tino Helm, Alexander Goy (2), Marcus Pollmer (7/2), Sebastian Richter, Frank Roland (1),  Alexander Schramm (2), Carsten Walther (4/2), Max Schmiedel, Christopher Johne (7)

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : SG HSC Chemnitz II  26:19 (16:10)

Nur wenige Zeugen waren an diesem herrlichen Wochende dabei, als  Handballgeschichte geschrieben wurde. Die neu gegründete HSG Rochlitz/Geringswalde sicherte sich gegen die SG HSC Chemnitz II die ersten Punkte ihrer Historie. Alle anwesenden waren nach Abpfiff sehr erleichtert.  Die HSG kam gleich gut aus den Startlöchern und zeigte wer der Chef im Ring ist. Tony Weber konnte bis auf wenige Ausnahmen aus dem Vollen schöpfen. Auch die Jugendspieler Lukas Spreer und Max Schmiedel wurden ins Team integriert. Chemnitz wurde von Anfang an auf Abstand gehalten. So stand es schnell 6:2 und 14:6 für die Hausherren. Der Gegner machte es der Truppe oft einfach, indem er seine Angriffe leicht verspielte oder an Torhüter Tino Helm scheiterte. So stand es zur Pause 16:10. Leider gelang es der HSG in der Folge nicht, ihr Spiel weiter konzentriert zu führen. Im Gegenteil, die Mannschaft machte zunehmend Fehler in Abwehr und Angriff. Es fehlte den Männern  in Halbzeit Zwei komplett an Aggressivität und Engagement. Vielleicht fühlte man sich dem Gegner zu überlegen und wollte das Handball spielen vorübergehend einstellen. Trotzdem ließen sich die HSG ler die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und siegten vor einer traurigen Kulisse mit 26:19. Auch aufgrund der Treffsicherheit von Marcus Pollmer war dieser Sieg vollkommen verdient und zu keiner Zeit in Gefahr. Einziger Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Tony Weber, welcher sich an der Hand verletzte und sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen lassen musste.

Nächstes Wochenende sind die Mannen in Frankenberg zu Gast. Dort wird die Truppe jedoch besser auftreten müssen, um die Punkte an die Mulde zu holen.

HSG Statistik: Tino Helm, Marcus Thiele (2), Marcus Pollmer (11), Sebastian Richter, Frank Roland, Ralph Roder, Alexander Schramm (1), Carsten Walther (7), Tony Weber (2), Max Schmiedel, Lukas Spreer, Christopher Johne (3)

 

VFB Blau Gelb Flöha II : HSG Rochlitz/Geringswalde 37:30 (19:15)

Mit leeren Händen kamen die HSG Handballer am Sonntag aus Flöha wieder. Der Gastgeber konnte wieder auf alle seine Spieler zurückgreifen. Waren letzte Woche noch einige Spieler für deren Erste Mannschaft unterwegs, saß die Bank der Flöhaer voller junger Spieler. Rochlitz/Geringswalde hatte sich weiter vorgenommen im Spiel weiter zueinander zu finden und sich nicht wie in der Vorsaison von Flöhaer Kontern überrennen zu lassen. Doch diese legten los wie die Feuerwehr. So stand es nach 2 Minuten bereits 3:0. Die HSG schüttelte sich und kam durch den Kampf ins Spiel. Man attackierte den Gegner aggressiver und erspielte sich im Angriff Lücken. Nach 20 Minute führten die Gäste mit 12:10. Als hätten sie Angst vorm Gewinnen, schlichen sich nun die bekannten Fehler ein. In der Deckung zu langsam und im Angriff ohne Ideen. Also hieß es zur Pause 19:15 für die Hausherren. Nach der Pause konnte sich die HSG wieder mit Mühe auf 2 Tore Rückstand heran kämpfen. Leider verpasste diese trotz einer sehr guten Leistung des Torhüters Tino Helm, immer wieder die Chance zum Ausgleich. Gegen Ende der Partie kamen zunehmend individuelle Fehler dazu und der Gastgeber kam durch einfache Konter zum Torerfolg. Somit lautete das Endergebnis 37:30. Trotz dieser Niederlage bleibt man zuversichtlich. Waren doch gute Ansätze zu erkennen und eine Verbesserung zum vorigen Spiel klar sichtbar. Eigentlich reichen 30 Tore in der Fremde, um ein Spiel zu gewinnen, nur reichte die Kraft gegen eine so schnelle Truppe nicht für ein 60 minütiges gutes Abwehrspiel. Nun gilt es die Baustellen zu beheben und kommendes Wochenende in Rochlitz gegen die SG HSC Chemnitz II die ersten Punkte einzufahren.

Für die HSG spielten: T. Helm, R. Bamesreiter, C. Walther, A. Goy, Ch. Johne, M. Pollmer, F. Roland, R. Richter, R. Roder, P. Brondtke, T. Weber

 

HSG Rochlitz/Geringswalde : TSV Fortschritt Mittweida II  25:32(11:16)

Zum ersten Punktspiel musste die neue Spielgemeinschaft von Rochlitz/Geringswalde gleich eine Heimniederlage einstecken, und verlor gegen die zweite Vertretung des TSV Fortschritt Mittweida mit 25:32. Von Beginn an merkte man dass die Vorbereitung alles andere als optimal verlief. Das Zusammenspiel im Angriff klappte noch überhaupt nicht und man verlor zu viele Bälle. Auch in der der Abwehr fehlte die Zuordnung und der Gast kam zu vielen einfachen Toren. Zwischenzeitlich baute dieser seine Führung bis auf 2:10 aus. Mit Einzelaktionen kam die HSG dann doch zu Toren und konnte bis zur Pause zumindest etwas verkürzen. Nach dem Seitenwechsel zeigte man dann eine starke Phase. Hinten konnte des Öfteren ein Ball erobert werden und auch im Angriff nutze man seine Chancen, wenn auch meist wieder durch Einzelaktion, besser. Der Kampfgeist stimmte und man kam so bis auf 21:22 heran. Leider konnte man dieses Niveau nicht halten. 3 leichtfertige Ballverluste infolge verhinderten den Ausgleich. Mittweida konnte im Gegenzug einnetzen und so den Vorsprung wieder ausbauen. Die HSG versuchte nochmal alles aber konnte leider keine entscheidenden Akzente mehr setzen, und musste sich am Ende geschlagen geben. Man hat deutlich gesehen dass die Mannschaft sich erst noch finden muss, dann sind auch bessere Ergebnisse möglich. Dies wird sicher noch eine Weile dauern, aber die Mannschaft darf sich durch dieses Ergebnis nicht entmutigen lassen und muss nach vorne schauen.

die HSG spielte mit: Helm,Brondtke(4),Johne,Schramm(2),Walther(3)Pollmer(11),Oberländer,Spreer(1),Roder(1),Dathe (2)

_____________________________________________________________________________________________

Saison 2013/2014

VFL Waldheim II : BSC Motor Rochlitz  32:14 (16:9)

Zum vorletzten Saisonspiel, indem es praktisch um nichts mehr ging, reisten die Rochlitzer Handballer nach Waldheim. Wieder mussten die Muldestädter im Vorfeld viele Absagen aus den eigenen Reihen hinnehmen und wussten, dass es sehr schwer werden würde an diesem Samstag Abend. Rochlitz kam trotzdem gut ins Spiel und konnte den Angriffen der Hausherren Paroli bieten. Doch im Angriffsspiel tat sich die Truppe wieder schwer. Es ist zu erkennen, dass es den BSC Herren an Gefahr aus dem Rückraum fehlt und dies wird auch das Kernproblem in Zukunft bleiben. So gab es nur selten ein Durchkommen für Rochlitz. Durch spielerische Mittel kam Rochlitz zu wenig zum Torerfolg und die Muldestädter agierten in ihren Aktionen zu langsam. Somit konnte Waldheim bereits zur Halbzeit mit 16:9 davon ziehen. Auch in Hälfte 2 bot sich den zahlreichen Zuschauern das gleiche Bild. Nur die ersten 10 Minuten konnte Rochlitz Gegenwehr leisten. In diesen trugen sie gute Angriffe vor und ließen in der Deckung wenig anbrennen. Ein kleiner Funken Hoffnung keimte bei einem Stand von 17:12 auf. Doch die Weber-Truppe war nicht in der Lage dies bis zum Schluss durchzuziehen. Im Gegenteil. Die Angriffe wurden ungefährlicher denn je gespielt und der VfL konnte nach Belieben kontern. Bezeichnend für die Ungefährlichkeit der Mannschaft ist die Tatsache, dass lediglich Marcus Pollmer und Alexander Goy das gegnerische Tor trafen. Der Endstand von 32:14 war selbst den erfahreneren Spielern ein Tiefpunkt. Hoffentlich passiert schnell etwas in der Muldestadt, ansonsten sieht die Zukunft des Rochlitzer Handballs schwärzer aus als jemals zuvor. Zum letzten Punktspiel dieser Saison müssen die Rochlitzer ausgerechnet zum souveränen Tabellenführer aus Weißenborn. Danach wird sich zeigen wie es in Rochlitz weiter geht.

Statistik: A. Zenker, M. Schian, M. Thiele, A. Goy (4), R. Bamesreiter, F. Roland, M. Jope, C. Walther, M. Pollmer (5/5)

 

BSC Motor Rochlitz : VFB Blau Gelb Flöha II  23:37 (11:22)

Am vergangenen Samstag trafen die Handballer des BSC vor heimischer Kulisse auf die Mannschaft aus Flöha. Schon im Voraus war klar, dass es bei dieser Partie schwer werden würde, zwei Punkte in Rochlitz zu halten. Zunächst begann das Spiel sehr ausgeglichen. Die Muldenstädter konnten den ersten Angriff gleich für sich verbuchen und die Gäste legten sofort nach. Leider verletzte sich der Rochlitzer Spielführer T. Weber bereits nach fünf Minuten am Brustkorb, wonach für ihn ein Weiterspielen nicht mehr möglich gewesen ist. Schnell galt es nun, den Angriff umzustellen und der nach längerer Verletzungspause zurückgekehrte M. Jope übernahm die Position auf RM. Nach einer Viertelstunde gaben die Gäste bereits das Tempo vor, das die Rochlitzer Mannschaft nicht mehr mitgehen konnte. So konnte das Team aus Flöha bis zur Halbzeit bereits mit 22:11 in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit setzten die Gäste mit hohem Tempo das Spiel fort. Bereits zu diesem Zeitpunkt war deutlich erkennbar, dass die Punkte für den BSC nicht mehr zu holen sind. In der zweiten Halbzeit verletzte sich dann auch noch P. Brondtke, der daraufhin ebenfalls nicht weiterspielen konnte. Personell stark geschwächt zeigten die Rochlitzer Handballer dennoch, dass sie sich nicht geschlagen geben wollen, indem sie bis zur letzten Minute kämpften.

Für den BSC spielten:  Schian, Zenker, Walther, Jope, Weber, Brondtke, Pollmer, Bamesreiter, Roder, Roland, Thiele

 

BSC Motor Rochlitz : SG HSC Chemnitz II 28:24 (14:13)

Erleichterung machte sich nach dem Abpfiff bei den Rochlitzer Handballern und deren Zuschauern am Samstag breit. Konnten die Muldestädter doch endlich wieder einen Sieg verbuchen. Dank günstiger Umstände war die Rochlitzer Bank im Heimspiel gegen die SG HSC Chemnitz II gut besetzt. Musste in den letzten Wochen auf einige Spieler verzichtet werden, hatte Trainer T. Weber dieses Mal die Qual der Wahl. Die Partie begann mit einem offenen Schlagabtausch. Beide Abwehrreihen hatten Mühe sich dem Gegner anzupassen. Rochlitz versuchte sich Chancen zu erspielen, wobei kein richtiger Spielfluss entstand. Im Gegenzug kam der Gast aus der Stadt der Moderne viel zu einfach zum Torerfolg. Trotz vieler Umstellungen konnte der BSC sich bis zur Pause eine Führung von 14:13 erspielen. Für Hälfte 2 hatte sich Rochlitz viel vorgenommen. Wieder kam es zu einem Bruch in der Anfangsphase der 2. Hälfte. Sodass Chemnitz sogar mit 3 Toren  in Führung gehen konnte. Doch die Mannschaft und die Fans gaben nicht auf. Durch individuelle Aktionen konnte sich der BSC absetzen. Sowohl beide Torhüter, als auch M. Pollmer verhalfen der Mannschaft auf die Siegerstraße. Im Fazit gewinnt Rochlitz deutlich mit 28:24 und hochverdient, jedoch ohne spielerische Eleganz. Dies gilt es nächste Woche in Zschopau gegen Borstendorf zu wiederholen. Leider kann T. Weber dann schon wieder nicht auf den ganzen Kader zurück greifen.

Statistik: M. Schian, A. Zenker, M. Thiele, R. Bamesreiter, P. Brondtke (3), M. Dathe, A. Goy (2), D. Heine (2), M. Pollmer (12), R. Roder (3/1), A. Schramm (4), C. Walther, T. Weber (1)

 

BSC Motor Rochlitz : TSV Penig 26:30 (14:16)

Eine erneute Niederlage im Derby gegen den TSV Penig ließ die Köpfe der Rochlitzer Handballer am vergangenen Wochenende nieder hängen. Wussten die Herren, dass es nicht einfach wird den favorisierten Gästen die Suppe zu versalzen, konnten sie lediglich mit Kampfgeist aufwarten. Penig kam gleich gut ins Spiel und machte es der Rochlitzer Abwehrreihe schwer. Sie trugen ihre Angriffe spielerisch durchdacht nach vorn und agierten in der Deckung stark. Somit musste der BSC sich Angriff für Angriff seine Tore erkämpfen. Penig konnte zu dieser Zeit den Rochlitzer Angriff oft nur durch Fouls mit der Folge 7m – Wurf stoppen. Der verletzte R. Roder verwandelte diese souverän. Dadurch lag Rochlitz zur Pause lediglich mit 2 Toren, bei einem Stand von 14:16, hinten. Nach dem Seitenwechsel nahmen sich die Hausherren vor, ihre Angriffe ruhig zu Ende zu spielen. Dies gelang leider nur bis zum Ausgleichstreffer zum 18:18 in der 41. Spielminute. Danach waren die BSC Mannen völlig kopflos. Für die Gäste war es mit ihren jungen, schnellen Spielern nun nur noch Formsache die Schwäche auszunutzen und souverän ihre Kontergegenstöße zu spielen. Innerhalb von 10 Minuten stand ein erschreckendes 18:25 auf der Anzeigetafel. Nun ging es nur noch darum die Fassung zu behalten und die Partie anständig zu Ende zu bringen. Einzig M. Pollmer und A. Zenker konnten mit Normalform Akzente setzen. Vom Ergebnis enttäuscht, aber mit dem Willen der Truppe zufrieden gingen die zahlreichen Zuschauer nach Hause. Bei dem Spielermaterial welches Tony Weber derzeitig zur Verfügung steht wird es spielerisch so schnell nicht besser werden, leider. Gegen die SG HSC Chemnitz II am kommenden Wochenende (Anwurf 16:45 in Rochlitz) wollen die Rochlitzer allerdings die Punkte nicht wieder hergeben. Man darf gespannt sein auf ein interessantes Match.

Statistik: A. Zenker, M. Schian, M. Thiele (2), P. Brondtke (1), A. Goy (2), M. Pollmer (13),  R. Richter, F. Roland, A. Schramm (2), R. Roder (0/6)

 

VFB Blau Gelb Flöha II : BSC Motor Rochlitz 37:23 (18:12)

Konnten die BSC Handballer noch vergangene Woche im Pokalspiel gegen den VfB Blau Gelb Flöha II das Spiel spannend gestalten, so war die Punktspielpartie am Sonntag Abend eine klare Sache. Das wegen personeller Probleme verschobene Spiel, konnte Rochlitz erneut nur mit Improvisation bestreiten. Nachdem 9 Spieler für dieses Spiel absagten, wusste Trainer T. Weber, dass er schon wieder die Schuhe schnüren muss um der Truppe zu helfen. Außerdem war Rochlitz gezwungen einen Torhüter als Feldspieler auf die Platte zu schicken, um überhaupt die volle Anzahl an Spielern stellen zu können. Trotz der personellen Notlage zeigten die anwesenden BSC ler eine passable Leistung. Bis zur 10 Minute führten die Muldestädter konstant mit einem Tor. Doch schon jetzt mussten sie dafür viel arbeiten und die Reservebank der Flöhaer saß voll mit jungen hungrigen Spielern, welche einen technisch guten Handball gegen die BSC Truppe zeigten. Bis zur Halbzeit konnte Rochlitz trotzdem gut mithalten und der Halbzeitstand von 18:12 für den Gastgeber aus Flöha war auch der immer wiederkehrenden Abschlussschwäche der Rochlitzer zuzuschreiben. Die zweite Hälfte begann mit einer Druckphase der Hausherren, welche Rochlitz sehr viel Kraft kostete. Seit Ende der ersten Halbzeit wurde wieder Alexander Goy und Marcus Pollmer in Manndeckung genommen und somit der BSC zu einem noch Kräfteraubenden Spiel gezwungen. Dabei schlichen sich vermehrt Fehler im Spielaufbau ein. So konnte Flöha Mitte der zweiten Hälfte bereits mit 31:20 davon ziehen, da sie nunmehr oft über Konter zum sicheren Abschluß kamen. Zunehmend verließen die BSC Herren die letzten Kräfte und man verlor die Partie deutlich mit 37:23. Zusammenfassend zu erwähnen ist der starke Wille und die mannschaftliche Geschlossenheit, mit welcher Rochlitz sich das ganze Spiel über präsentierte. Trotzdem muss man sich langsam ernsthaft fragen wie lange eine Handvoll williger Rochlitzer Handballbegeisterter diese Fahne noch hochhalten kann, ohne dabei ihr Gesicht zu verlieren. Vielleicht werden die Absagen zum Punktspiel weniger oder an der Mulde in Rochlitz finden sich in naher Zukunft neue Sportfreunde, die Lust am Handball haben.

Für den BSC spielten: M. Schian, A. Zenker (3), A. Schramm (2), R. Richter (1), F. Roland (2), A. Goy(4), M. Pollmer (5), T. Weber (6)

 

BSC Motor Rochlitz : VFB Blau Gelb Flöha II 30:34 n.V. (27:27, 17:13)

Hätte man vor dem Viertelfinalspiel des Kreispokals BSC Motor Rochlitz gegen VfB Flöha II die Experten befragt, wären wahrscheinlich alle von einem eindeutigen Sieg der Gäste ausgegangen. Doch jeder Zuschauer in der Halle wurde von den Hausherren überrascht. Rochlitz, nur mit einem Wechselspieler angetreten, begann die Partie sehr konzentriert. Hieß die Taktik von Trainer T. Weber doch eindeutig das Angriffsspiel lang auszuspielen und in der Deckung aggressiv zu Werke zu gehen, wurde das über die ganze Spielzeit von der Truppe umgesetzt. Der jungen spielstarken Flöhaer Truppe wurde von Beginn an richtig eingeheizt. Nach 10 Minuten führte Rochlitz bereits mit 8:3 und lieferte den Fans eine sehr gute 1. Halbzeit. Der BSC hatte die gesamte Partie im Griff und folglich hieß es zur Pause 17:13 für die Muldestädter. Jeder fragte sich ob die Kraft für so ein intensives Spiel bis zuletzt reichen wird. Nachdem Rochlitz in den letzten Begegnungen Anfang der 2. Halbzeit eine längere Durststrecke hinlegte, wollten sie es diesmal besser machen. Zwar kam Flöha schnell auf 17:15 heran, doch der BSC konnte den Hebel wieder umlegen und bis in die Schlussphase den Gegner auf 3 Tore fernhalten. Leider verletzte sich Ralph Roder in dieser Phase und Trainer Tony Weber musste bis zum Schluss mitwirken. Zudem zeigte sich bei dem Rest der Truppe nun zunehmend der Kräfteverschleiß. Der Gast agierte nun mit einer offensiveren Deckung und nahm Alexander Goy in Manndeckung. Diese Variante sollte das Spiel kippen. So schaffte es Flöha Rochlitz zu einfachen Fehlern zu zwingen und kam 30 Sekunden vor Schlusspfiff zum 27:27. Der BSC hatte kurz zuvor noch einen 7m vergeben und kam im letzten Angriff noch einmal zum Abschluss. Nur leider wurde dieser verworfen und es hieß Verlängerung. Jeder in der Halle wusste, dass es jetzt richtig schwer werden würde. Zur Erinnerung, die Gäste hatten eine volle Reservebank und Rochlitz seit der 50 Minute keinen Wechselspieler. In den ersten 5 Minuten der Verlängerung konnten die Muldestädter noch mithalten und lagen beim erneuten Seitenwechsel nur 29:30 hinten. Doch in den letzten 5 Minuten schlichen sich in Folge des kräfteraubenden Spiels zu viele Fehler ein und Flöha konnte die Partie mit 30:34 für sich entscheiden. An diesem Samstag lag die Sensation im Pokal in Rochlitz in der Luft. Die Zuschauer sahen ein beherztes und leidenschaftliches Handballspiel beider Mannschaften. Nur Fortuna hatte diesmal keine Lust auf Sensation.

Schon nächste Woche treffen beide Teams in Flöha zum Punktspiel wieder aufeinander. Unterschätzen wird den BSC dort wohl niemand mehr.

Für den BSC spielten: Andre Zenker, Marcel Jope, Carsten Walther, Alexander Goy, Patrick Brondtke, Ralph Roder, Marcus Pollmer, Tony Weber

 

USG Chemnitz III : BSC Motor Rochlitz 22:24 (14:13)

Momentan scheint der Motor der Rochlitzer Handballer auf Betriebstemperatur angekommen zu sein. Jedenfalls konnten die BSC Herren am vergangenen Wochenende ihre Siegesserie fortsetzen. Als Gast bei der USG Chemnitz III begann die Partie vielversprechend. Rochlitz konnte mit dem wiedergenesenen Carsten Walther, vorerst auf der Bank,  gleich vorlegen und bestimmte die ersten Minuten durch individuelle Klasse. Jedoch agierte die Weber Truppe in der Abwehr zu behäbig und somit kam Chemnitz zu einfachen Toren. Die schlechte Abwehrleistung lies die Muldestädter zunehmend verkrampfen. Dadurch gelang der USG die Wende im Spiel und Rochlitz rannte einem 2 Tore Rückstand hinterher. Trotz einer schlechten ersten Halbzeit gelang es den Gästen bis zur Halbzeit mit nur einem Tor hinten zu liegen. Also ging der BSC mit 14:13 in die Pause. Wie in der Vorwoche hatten sich die Männer in der Kabine einiges zu erzählen. Rochlitz legte sofort einen Zahn zu und lies den Gegnern nur wenig Spielraum. Vor allem die Abwehrreihe stand jetzt sicher. Daraus konnten die Gäste gleich zu Beginn von Hälfte Zwei profitieren und führten nach wenigen Minuten mit 15:14. Diesen Vorsprung gaben sie nicht mehr aus der Hand. Das Spiel war nur noch knapp bis zuletzt, weil Rochlitz seine Überlegenheit nicht in Tore umsetzen konnte. Kurz vor Spielende konnte der eingewechselte Matti Schian im Tor noch einen wichtigen 7m vereiteln. Der BSC agierte in der Schlussphase clever und mit der nötigen Gelassenheit eines 2-3 Tore Vorsprungs. Trotzdem wurde es ganz zum Schluss nochmal spannend. Rochlitz verwarf zwei Konter infolge und Chemnitz kam bis auf einen Treffer heran. Erst Sekunden vor ertönen der Schlusssirene erlöste Alexander Goy die Muldestädter mit seinem 4. Treffer der Partie zum Endstand von 22:24. Für Rochlitz war dies ein wichtiger Sieg im Rennen auf die vorderen Ränge. Das macht Hoffnung. Vor allem weil Rochlitz zur Zeit auch fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann.

Für den BSc spielten: A. Zenker, M. Schian, M. Thiele, R. Bamesreiter, P. Brondtke (3), A. Goy (4), K. Oberländer (1), M. Pollmer (7/1), R. Roder (2), A. Schramm (1), C. Walther (4/1)

 

BSC Motor Rochlitz : VFL Waldheim III  24:20 (8:10)

Für die Zuschauer der Handballpartie BSC Motor Rochlitz vs. VfL Waldheim III hat sich der Weg in die Turnhalle Am Regenbogen vergangenes Wochenende gelohnt. Hatten sie in der ersten Hälfte des Spiels noch wenig Sehenswertes von den Hausherren zu sehen bekommen, sollte sich das nach der Pause ändern. Die Gäste waren mit einer physiologisch gut gestellten Truppe in Rochlitz angereist und hatten sich vorgenommen die Punkte aus der Stadt zu stehlen. Daraus wurde nichts. Die BSC Männer begannen zunächst konzentriert und konnten zu Beginn gleich in Führung gehen. Mit zunehmender Spieldauer verlor die Truppe den Faden. Trugen die Gäste ihre Angriffe schnell und aggressiv vor, so kam Rochlitz immer weniger in Schwung. Schnelle Ballverluste und wenig spielerische Akzente ließen die Zuschauer sich die Haare raufen. Rochlitz konnte in dieser Phase des Spiels glücklich über einen hervorragend agierenden Andre Zenker im Tor und eine gute Abwehrarbeit sein. Dadurch kam der Gast nie weiter, als zwei Treffer in Front. Mit dem Halbzeitpfiff konnte der Hexer Zenker noch einen 7m Wurf vereiteln. Die heftige Halbzeitansprache Weber`s schien die Jungs wach gerüttelt zu haben. Denn es kam eine andere Truppe auf die Platte, als sie in der Kabine verschwand. Mit breiter Brust und dem nötigen Willen zum Sieg begannen sie die Aufholjagd. Zunächst schlichen sich noch kleine Fehler ein und Waldheim kam zu einfachen Toren. Doch beim Stand von 10:13 drehten die Rochlitzer den Hahn auf. Andre Zenker brachte die gegnerischen Werfer zum verzweifeln und schickte Marcus Pollmer drei Mal in Folge zum Konter auf das Waldheimer Tor. Innerhalb von 8 Minuten drehte der BSC die Partie zu einem 14:13. Nun sprang der Funke auch auf die Zuschauer über und sie trieben ihre Mannschaft nur noch nach vorn. Endlich wurden einfache Treffer durch P. Brondtke, D. Heine und R. Roder aus dem Rückraum erzielt. Auch durch die Rochlitzer Deckung war kein durchkommen mehr. Den gefährlichsten Waldheimer hielt M. Thiele in Schach und im Tor stand ja noch dieser Zenker. Somit siegte der BSC vor heimischer Kulisse mit 24:20 gegen einen starken Gegner. Dieser Sieg war ein super Start ins Jahr und ging runter wie Öl. Das jubeln der Zuschauer war Balsam für die Rochlitzer Handballseele. So darf es weiter gehen.

Für den BSC spielten: Andre Zenker, Matti Schian, Marcus Thiele (1/1), Patrick Brondtke (3), Alexander Goy (2), Daniel Heine (3), Kay Oberländer, Marcus Pollmer (9), Sebastian Richter, Frank Roland (1), Ralph Roder (3), Alexander Schramm (1), Trainer: Tony Weber

 

SV Turbine Frankenberg : BSC Motor Rochlitz 16:20 (7:11)

Derbytime. Der BSC Motor Rochlitz musste am Wochenende beim Lokalrivalen aus Frankenberg die Hallenschuhe schnüren. Nach zuletzt weniger glücklichen Auftritten musste der Motor endlich mal wieder zünden. Das tat er auch und zwar zu Beginn gleich richtig. Rochlitz ließ in der Anfangsphase nichts anbrennen und überrollte die Turbine bis zum Stand von 1:5. Die Variante B des Trainers mit Patrick Brondtke im Rückraum Mitte und Marcus Pollmer im Rückraum links ging vorerst auf. In der Folge schlichen sich leider im Angriff einfache Fehler ein, welche den Gegner, unterstützt von einem schlechten Rückzugsverhalten, zu leichten Toren verhalfen. Nach einer Auszeit stellten die Rochlitzer um. Alexander Goy sollte auf der Mittelposition für mehr spielerische Akzente sorgen. Zunehmend wurde Kreisspieler Ralph Roder in Szene gesetzt, welcher oft nur durch ein überhartes Agieren der Hausherren gestoppt werden konnte. Leider fehlten den beiden Schiedsrichtern in solchen Situationen oft der Überblick und eine konsequente Linie. Bei einem Halbzeitstand von 7:11 wurden die Seiten gewechselt. In der Kabine musste Trainer Weber erneut die mangelnde Chancenverwertung und zeitweise inkonsequente Deckung besprechen. Letzteres wurde nun besser umgesetzt. Die Muldestädter spielten konzentrierter und durch einen glänzend aufgelegten Andre Zenker im Tor fand sie auch die nötige Sicherheit im Spiel. Rochlitz zog auf 10:17 davon. Der Gegner hatte nicht mehr viel zu entgegnen. Leider fühlten sich die BSC Herren schon zu sicher und hörten auf Handball zu spielen. Stattdessen ließen sie durch Nachlässigkeiten in Abwehr und Angriff den Gegner wieder ins Spiel kommen. Rochlitz kam trotzdem durch individuelle Aktionen zum Torerfolg und siegte endlich in fremder Halle mit 16:20. Zusammenfassend ein nicht sehr attraktives Spiel, in welchem jedoch einiges ausprobiert werden konnte um in Zukunft breiter aufgestellt zu sein. Letztlich begeht Rochlitz den Jahreswechsel mit einem Sieg in den Händen und freut sich auf 2014.

Für den BSC spielten: Ander Zenker, Marcus Thiele (0/3), Marcus Pollmer (8), Frank Roland, Ralph Roder (2), Ronny Bamesreiter, Alexander Goy (1), Patrick Brondtke (6), Tony Weber

 

BSC Motor Rochlitz : SG Rotation Borstendorf 18:24 (10:11)

Die Rochlitzer Handballer konnten am Wochenende endlich mal wieder auf eine gut gefüllte Reservebank zurück greifen. Nach 2 Spielen in Folge mit reduzierter Truppe hatten sich die Muldestädter gegen den Tabellenzweiten aus dem Erzgebirge viel vorgenommen. Neben Alexander Goy rückte auch Daniel Heine und Neuzugang Andre Zenker in die Startformation. Der BSC begann jedoch nervös und lud die Gäste zu einfachen Toren ein. So stand es nach 10 min. 1:4. Danach folgte ein offener Schlagabtausch. Leider verlor Rochlitz kurz vor Ende der ersten Halbzeit Daniel Heine, welcher sich eine unnötige Rote Karte einhandelte. Rochlitz versuchte nun die gegnerische Abwehr mit schnellem Spiel zu überwinden. Dies gelang zunehmend besser und so hieß es zur Halbzeit 10:11. Nach dem Pausentee wollte man den treuen Anhängern zeigen, dass Rochlitz nicht in die untere Tabellenhälfte gehört. Die Muldestädter spielten sich ihre Lücken gut heraus. Doch die BSC Mannen vergaben  in der Folge zu viele Hochkaräter, sodass der Gast durch Konter zum einfachen Torerfolg kam. Rochlitz war das bessere, nicht das souveränereTeam und muss sich über die vielen liegen gelassenen Chancen ärgern. Hinzu kamen gegen Ende der Partie Verunsicherung und Konzentrationsmangel. Zum Schluss  verlor die Weber Truppe mit 18:24 und weiß woran es an diesem Tag gegen einen robusteren, jedoch nicht stärkeren Gegner aus Borstendorf gelegen hat.

Für den BSC spielten: Andre Zenker, Marcus Thiele (0/4), Ronny Bamesreiter, Pattrick Brondtke (1), Alexander Goy (2), Daniel Heine (2), Marcus Pollmer (4/2), Sebastian Richter, Frank Roland, Ralph Roder (3)

 

BSC Motor Rochlitz : SG 1899 Striegistal  23:38 (11:16)

Mit einer Niederlage von (23:38) wurde die starke personale Unterbesetzung der Handballer des BSC bestraft.

Am vergangenen Samstag trafen die Rochlitzer Handballer auf die Mannschaft aus Striegistal. Von Anfang an war klar, dass ein Sieg sehr schwierig werden würde, denn während die Gäste mit mehreren Auswechselspielern antraten, gab es auf der BSC-Seite nur einen Ersatzspieler. Darüber hinaus fehlten bis auf Patrick Brondtke alle Rückraumspieler. Die gegnerische Mannschaft startete sehr konzentriert und mit hohem Tempo in das Spiel, sodass die Rochlitzer Männer gleich in der Abwehr gefordert waren. Da es jedoch nicht gelang, die immer wieder werfenden Rückraumspieler der Gastmannschaft unter Kontrolle zu bekommen, erarbeitete sich diese Stück für Stück eine größere Führung. Trotz der starken personalen Unterbesetzung, schafften es die Rochlitzer, bis zur Halbzeit einigermaßen dran zu bleiben und gingen mit 5 Toren Rückstand in die Pause. In der Kabine war bereits erkennbar, dass die erste Halbzeit ihre Spuren bei denen hinterlassen hat, die bis dahin durchgespielt hatten. Alle atmeten tief durch und versuchten die Anweisungen des Trainers konzentriert aufzunehmen. Da ein 5 Tore-Rückstand zur Halbzeit im Handball wenig zu sagen hat, gingen die Rochlitzer hoch motiviert in die zweite Spielhälfte, um ihre Aufholjagd zu beginnen.Dies gelang ihnen zunächst auch und nach zwei Angriffen waren es nur noch 3 Tore Unterschied. Nun schien alles zu funktionieren und die Fans auf der Tribune unterstützten ihre Mannschaft mit Beifall. Leider waren an dieser Stelle die Kräfte der BSC-Herren aufgebraucht und so wurde im Angriff unkonzentriert und überhastet abgeschlossen, ohne dabei einen Torerfolg zu erzielen. Die Striegistaler sahen sofort die Chance zum erneuten Führungsausbau, welche sie konsequent mit Tempogegenstößen und schnellen Treffern aus der 2.Welle nutzten. Innerhalb von 10min konnten sich die Gäste auf mehr als 10 Tore absetzen und entschieden damit die Partie vorzeitig für sich. Bei den Rochlitzern ließen während der letzten 15min die Kräfte weiter nach und demzufolge sah das Ergebnis zum Schluss der Partie auch deutlich zu Gunsten der besser aufgestellten Mannschaft aus.

Das nächste Spiel bestreiten die Rochlitzer Männer am kommenden Samstag beim Absteiger aus der Bezirksklasse in Penig. Dort sollen die nächsten Punkte geholt werden. (TW)

Es spielten: M. Schian, M. Thiele, P. Brondtke, M.  Pollmer, R. Richter, F. Roland, S. Richter, R. Bamesreiter

 

BSC Motor Rochlitz : SV Turbine Frankenberg  33:17 (17:8)

Die Handballer des BSC Motor Rochlitz hatten sich am Samstag für das Derby gegen Turbine Frankenberg einiges vorgenommen. Man wollte die beiden Niederlagen der letzten Saison egalisieren. Somit spielte Rochlitz von Beginn an konzentriert. Auch die Deckung stand bis auf wenige Ausnahmen  konsequent ihren Mann. Dadurch machte der BSC es den Frankenbergern schwierig zum Abschluss zu kommen. Diese waren gezwungen ihre Angriffe lang zu spielen, wobei der Torerfolg oft ausblieb. Rochlitz dagegen versuchte durch spielerische Mittel zum Erfolg zu kommen. Dies gelang der Weber Truppe auch. Auch war schon in Hälfte Eins zu erkennen, dass Marcus Thiele wieder blendend aufgelegt war. Er traf fast nach Belieben das gegnerische Tor. Wobei zu erwähnen ist, dass jeder Rochlitzer sich in die Trefferliste eintragen durfte. Der Pausenpfiff ertönte bei einem Stand von 17:8. Da war fast schon klar wo die Reise an diesem Tag hingeht. In Hälfte Zwei wollten die Rochlitzer ihr Spiel ruhig runterspielen. Doch ganz gelang ihnen das nicht. Zehn Minuten lang war jegliche Souveränität verschwunden. Alles was vorher funktionierte, war wie weggeblasen. Nach einer Auszeit des Trainers bekamen die Muldestädter die Partie wieder in den Griff. Patrick Brondtke, Alexander Goy und Marcus Thiele spielten im Rückraum wieder schöne Angriffe und setzten auch Kreisläufer Ralph Roder bzw. Sebastian Richter in Szene. Frankenberg fehlte zum Ende hin auch die nötige Kraft, um den Rochlitzer Motor zu stoppen. Lediglich an der Trefferquote muss Tony Weber wohl im Training in den nächsten Wochen mit seinen Männern feilen. Ansonsten waren er und die Zuschauer nach dem Spiel über den Endstand von 33:17 sehr zufrieden.

Für den BSC spielten: Matti Schian, Marcus Thiele (9/2), Ronny Bamesreiter (1), Patrick Brondtke (3), Alexander Goy (3), Kay Oberländer (2), Marcus Pollmer (8/1), Ronny Richter (1), Sebastian Richter (2), Ralph Roder (1)

 

TSV 1865 Burkhardtsdorf : BSC Motor Rochlitz  32:26 (16:13)

Ohne einige Stammspieler mussten die BSC Handballer am Sonntag nach Burghardtsdorf reisen. Trotz quantitativer Nachteile, hieß das Motto der Muldestädter erneut „Spaß am Spiel“. Genau so spielte Rochlitz auch. In Hälfte Eins ging die Truppe  mehrmals selbst in Führung und spielte sich, wie auch eine Woche zuvor, ihre Chancen heraus. Doch schon kurz vor dem Pausenpfiff musste mußte Rochlitz aufgrund seiner dünn besetzten Reservebank dem hohen Kraftaufwand Tribut zollen. Somit hieß es zur Pause 16:13 für die Hausherren. Rochlitz ließ sich von dem Halbzeitstand nicht einschüchtern und setzte wieder auf die eigenen Werte. Der Kampfgeist der Mannschaft war bis zum Schlusspfiff  ungebrochen. Bis fünf Minuten vor Spielende konnte der BSC mit dem Gegner mithalten. Leider zahlte sich der große Wille zum Sieg nicht aus und verlor die Partie 32:26. Aufgrund der  großen kämpferischen Leistung, trotz wichtiger Ausfälle, stimmt das Spiel die Männer vom BSC hoffnungsvoll für die nächsten Aufgaben. Am Samstag empfängt Rochlitz die zweite Vertretung aus Weißenborn in eigener Halle. Da werden die Jungs wieder um jeden Zentimeter Hallenboden um die 2 Punkte kämpfen.

 

BSC Motor Rochlitz : USG Chemnitz III  24:18 (12:9)

Mit einem Sieg konnten die BSC Handballer am Samstag vor heimischer Kulisse in die neue Spielserie starten. War noch vor der Partie gegen die USG Chemnitz III völlig unklar wo das Team steht und was man von der Mannschaft dieses Jahr erwarten kann, ist dieser Sieg ein kleiner Wegweiser. Auf jeden Fall ist ein Heimsieg im Ersten Spiel etwas fürs Selbstvertrauen der personell dünn besetzten Muldestädter. Diese begannen das Spiel auch sehr selbstbewusst und setzten die Vorgaben des Interimscoach M. Thiele von Anfang an um. Somit spielte Rochlitz sich seine Chancen heraus, zeigte Spaß am Spiel und bewies Mannschaftsgeist. Bis auf den Rückstand von 0:1 lagen die Rochlitzer die ganze Partie über nicht mehr zurück. Bis zur Halbzeit erspielte sich die Truppe eine 12:9 Führung. Einzig der schlechten Chancenverwertung ist es zuzuschreiben, dass Rochlitz nicht höher führte. In Halbzeit Zwei brauchte der Rochlitzer Motor einige Minuten um wieder in Fahrt zu kommen. Doch dank einer guten Abwehr- und Torwartleistung  kamen die Gäste nicht zum Zug. Rochlitz hatte Spaß am Handball spielen und wartete mit gut heraus gespielten Szenen auf. Dabei ist Marcus Pollmer hervorzuheben, welcher durch sehenswerte Treffer von Linksaußen wesentlichen Anteil zum Sieg beitrug. Leider fanden nicht viele Zuschauer den Weg in die Halle, um sich davon überzeugen zu können. Am Ende siegte der BSC mit 24:18 und setzte einen kleinen, aber wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Dennoch sollte die Leistung gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner nicht überbewertet werden, denn es warten noch viel schwerere Gegner auf die Jungs. Nächste Woche geht es Sonntag (10:45 Uhr) ins Vorerzgebirge nach Burckhardtsdorf. Dort wird sich zeigen was der erste Sieg wert war.

 

Für den BSC spielten: M. Schian, M. Thiele, R. Bamesreiter, P. Brondtke (3), A. Goy, D. Heine (4), K. Oberländer (0/1), M. Pollmer (9/3), R. Roder (2), A. Schramm (2)

 

Frauen

BSC Motor Rochlitz : LSV Ziegelheim II 4:18 (2:10)

Am Samstag trafen die Handballerinnen des BSC auf die 2.Mannschaft aus Ziegelheim. Von vornherein waren die Rochlitzerinnen sehr aufgeregt, denn einerseits fehlten fast alle Führungsspielerinnen im Kader und andererseits traten die Frauen die Partie ohne Auswechselspielerinnen an. Bereits im Training am Freitag zuvor versuchten wir uns entsprechend auf die anstehende neue Situation vorzubereiten. So übernahm Gina die Position RM und Christiane probierte sich im rechten Rückraum. Gleiche Aufstellung bezogen die Mädels dann auch im Pokalspiel und die Zielstellung der Partie war, sich individuell auf den neu besetzten Positionen auf Wettkampfniveau zu schulen. Es ging also darum, die Partie als Trainingsspiel zu betrachten und ein Gefühl für das Angriffsspiel zu bekommen.

Die Partie begann trotz oben genanntem Lampenfieber überraschend gut, sodass die Muldenstädter die im Training geübten Angriffsbewegungen nahezu identisch umsetzen konnten und auch zum Torerfolg kamen. Darüber hinaus fiel auf, dass die Ballwechsel flüssig erfolgten und dadurch immer wieder Möglichkeiten zum Wurf herausgespielt wurden, so auch über Theresa (KM). Leider fehlte beim Abschluss der nötige Blick zur gegnerischen Torhüterin, sodass viele Würfe unplatziert waren und die Torhüterin Ziegelheims leichtes Spiel hatte. Im Gegenzug konnten die Ziegelheimerinnen trotz mehrerer guter Paraden von Sina den Ball einnetzen, sodass sie sich bis zur Halbzeit einen deutlichen Vorsprung von (2:10) erspielten. In der Pause versuchten die Mädels ihre Kräfte zu mobilisieren, um in der zweiten Halbzeit noch einmal entschlossen anzugreifen. Dies gelang zunächst weniger. Erneut wurden viele Würfe vergeben, die wie in der ersten Halbzeit am Pfosten landeten und demzufolge nicht zum Torerfolg führten. So führten die hohe Fehlwurfquote und die Treffsicherheit der Gegnerinnen dazu, dass diese ihren Vorsprung weiter ausbauen konnten. Erst gegen Ende gelang es Jennifer noch einmal sich durchzusetzen und zielsicher den Ball zweimal zu verwandeln.

Die Partie war eine besondere Herausforderung für mehrere Rochlitzer Handballerinnen, da sie bisher keine 60min durchgespielt haben. Trotzdem waren die Zuschauer bis zum Schluss der Partie Zeugen davon, dass sich die Mannschaft nicht aufgegeben und gemeinsam diesen Kraftakt durchgestanden hat. Mit ein wenig mehr Zielgenauigkeit hätte das Endergebnis anders ausgesehen. Dies zeigt auch das Auswertungsprotokoll, auf dem über 25 Fehlwürfe festgehalten wurden.

Es spielten: Sina, Jennifer, Eva, Milena, Christiane, Theresa, Gina

 

Geringswalder HV  :  BSC Motor Rochlitz     15:15  (7:5)

Nachdem die Damen des BSC Motor Rochlitz in den beiden vergangenen Spielen gegen die Mannschaften der Tabellenspitze an ihre Grenzen gestoßen sind, erhoffte man sich von dieser Partie nun endlich wieder ein Duell auf Augenhöhe. So fuhren die Muldenstädterinnen guten Mutes zum Derby nach Hausdorf, wo zunächst weit und breit kein Gegner zu sehen war und man erst einmal vor verschlossenen Türen stand. Auch war das Schiedsrichterteam nicht komplett angereist und ein Zuschauer aus dem Verein des VfL Waldheim sprang ein. Die Partie begann ausgeglichen zwischen den beiden Mannschaften. Durch das offene Deckungsspiel der Geringswalderinnen von Beginn an und die direkte Manndeckung auf Luise, waren die Rochlitzerinnen bereits nach knapp drei gespielten Minuten gezwungen, ihr Angriffsspiel umzustellen. Mit nun mehr vier Angriffs- und zwei Kreisspielerinnen gelang es den BSC-Damen nur langsam ihren gewohnten Rhythmus zu finden und so konnten sich die Gegnerinnen schnell mit zwei Toren absetzen. Das Angriffsspiel der Geringswalderinnen war durchschaubar, langsam und nicht sonderlich abwechslungsreich und trotzdem gelang es den BSC Damen zunächst nicht, die Gegenspielerinnen im entscheidenden Moment festzumachen oder Würfe der Rückraumspielerinnen zu blocken. So entstanden immer wieder Lücken in der Deckung, die von Geringswalde genutzt wurden. In diesen Momenten hatte dann aber die Torhüterin der BSC Damen ihren großen Auftritt. Sina gelang es immer wieder vermeintlich sichere Tore für Geringswalde zu vereiteln und die Rochlitzerinnen damit im Spiel zu halten. Auch ihre 7-Meter Quote war grandios! Die Geringswalderinnen konnten von vier gegebenen 7-Metern nur einen im Tor platzieren. Alle anderen Versuche wehrte Sina mit ihrer schnellen Reaktion problemlos ab! Auch die Rochlitzerinnen bekamen drei 7-Meter, von denen zwei durch Fleur sicher verwandelt wurden. Die verbliebenen Minuten bis zur Pause waren chaotisch. Man versuchte noch schnell das ein oder andere Tor zu erzielen und spielte Angriffe nicht bis zum Schluss aus. Letztlich gingen die BSC Frauen mit einem Rückstand von 7:5 in die Halbzeitpause, doch alle wussten, hier ist mehr drin!  In der zweiten Spielhälfte verpassten die Rochlitzerinnen durch zu viele Fehlwürfe immer wieder den Anschlusstreffer und so rannte man zunächst weiterhin der Zweipunkteführung hinterher. Zwar arbeiteten die Muldenstädterinnen nun besser in der Abwehr zusammen und griffen beherzt zu, doch fehlte im Angriff noch zu oft der entscheidende Wille und die Durchsetzungskraft, um ein Tor zu erzielen. Diese Situationen, durch welche es sich die Rochlitzerinnen selber schwer machten, ließen sich auch bis zur 50. Spielminute nicht abstellen. Doch dann gab Trainer Tony Weber dem Kampfgericht die Timeout-Karte und pfiff seine Spielerinnen zusammen. Die Instruktionen waren klar: es galt in den verbleibenden Minuten die letzten Kräfte zu mobilisieren, die zwei Punkte auf Geringswalde aufzuholen und die gegnerischen Rückraumspielerinnen zu stoppen, bevor sie zum Wurf ansetzt. Die Ansprache zeigte ihre Wirkung! Durch eine starke Abwehrleistung und schnelle Tempogegenstöße arbeiteten sich die Rochlitzerinnen heran und konnten durch drei Tore in Folge bis zur 57. Minute eine kurzzeitige 15:14 Führung herstellen. In der 58. Minuten gelang den Geringswalderinnen jedoch der Ausgleichstreffer und den emotionalen Höhepunkt der Partie bildete ein Tempogegenstoß kurz vor Spielende. Bei diesem gelang es den Rochlitzerinnen den Ball schnell nach Vorn zu spielen und auf Luise abzulegen. Sie wurde unfair von einer Gegnerin gestoppt und somit eindeutig an einem möglichen Siegtreffer gehindert. Der unparteiische Schiedsrichter aus Waldheim, der rein zufälliger Weise den Selben Nachnamen wie eine der gegnerischen  Spielerinnen trägt, plädierte jedoch auf Abwurf für Geringswalde. Die Stimmung kochte und sogar das Kampfgericht wurde gegenüber den Rochlitzerinnen ausfällig. Dass sich dieses unangebrachte Verhalten der Gegnerinnen keiner gern anschauen möchte, zeigte die Anzahl der Heimzuschauer! Die Muldenstädterinnen hingegen können sich bei ca. 15 Fans bedanken, die Auswärts für gute Stimmung gesorgt haben! Und so mussten die Damen des BSC zwar den Endstand von 15:15 hinnehmen, doch freute man sich sehr über diesen kleinen Erfolg, getreu dem Motto: Ein Punkt ist besser als kein Punkt!

Es spielten: Sina, Fleur (1/2), Gina, Jennifer (4), Julia (1), Luise (7), Milena und Theresa.

 

BSC Motor Rochlitz - HSV 1956 Marienberg III   08:19 (02:11)

Am vergangenen Samstag spielten die Rochlitzer Handballerinnen vor heimischem Publikum gegen die 3.Frauenmannschaft aus Marienberg. Die Frauen des BSC hatten die Auswärtsniederlage beim Vfl Waldheim bereits verdaut und gingen entschlossen in die Partie. Von Anfang an versuchten die Muldenstädterinnen im Angriff durch verschiedene 1vs.1 Aktionen, schnell aufeinanderfolgende Ballwechsel und Würfe aufs Tor mit den Gegnerinnen mitzuhalten, die oft Tempogegenstöße und variable Gegenangriffe spielten. Im Gegensatz zum Team aus Marienberg konnten die Frauen des BSC ihre herausgespielten Torchancen nicht positiv verwerten. So wurden viele Fehlwürfe gemacht und sich teilweise unvorbereitete Würfe genommen, durch die im Laufe der ersten Halbzeit ein Anschluss ans Spiel der Marienbergerinnen nicht gelang. Zudem wurden auch die Tempogegenstöße nicht mehr derart vereitelt, wie es bis dahin geschah. Durch die hohe Fehlwurfquote seitens der Rochlitzerinnen und die darauffolgenden schnellen Gegentore konnte die Mannschaft aus Marienberg einen deutlichen Vorsprung herausspielen. Nach der 1.Halbzeit stand es 02-11 und die Spielerinnen des BSC sind sehr demotiviert in die Pause gegangen. Irgendwie wollte der Ball an diesem Tag anscheinend nicht ins Tor. Der Trainer entschied sich dazu, in der Kabine weniger technische Fehler anzusprechen, als vielmehr die Motivation der einzelnen Spielerinnen wieder zu wecken. Dies gelang zum Teil, sodass in der 2.Halbzeit auch die Frauen des BSC einige Würfe einnetzen konnten. Der Rückstand der ersten Hälfte der Partie konnte allerdings nicht aufgeholt werden und blieb somit relativ stabil. Betrachtet man die beiden Spielhälften separat, dann fällt auf, dass die BSC-Damen zumindest in der 2.Hälfte der Partie mit den Gegnerinnen mithalten konnten, eine Tatsache, die Hoffnung auf weitere Punktgewinne schürt, denn am Wochenende sind die Muldenstädterinnen in Geringswalde zu Gast. Dort treffen sie auf eine laut Tabelle gleichwertige Mannschaft, bei der es wieder gilt, Punkte zu holen.

Es spielten:  Josi, Gina, Julia, Theresa, Luise, Fleur, Milena, Sina und Jennifer

 

VFL Waldheim 54 II : BSC Motor Rochlitz   28:5 (11:1)

Am vergangenen Samstag sind die Rochlitzerinnen beim Vfl Waldheim54 zu Gast gewesen, die bis auf zwei Minuspunkte ungeschlagen die Tabelle anführen. Demzufolge war den BSC-Damen bereits im Voraus bewusst, dass die anstehende Partie schwierig werden würde, zumal auch noch die Kapitänin Luise und Christiane (LA) fehlten. Ohne Auswechselspielerin starteten die Rochlitzerinnen ins Spiel. Gleich in den ersten Minuten zeigte sich die Überlegenheit der Gegnerinnen im Angriffsspiel und so gelang es ihnen, sofort in Führung zu gehen. Obwohl weniger erfahrene Spielerinnen im BSC-Kader in der Abwehr auf routinierte Gegenspielerinnen trafen, konnten die BSC-Damen zunächst Schlimmeres verhindern. Dies gelang ihnen, indem der Mittelblock beherzt zufasste und den Waldheimerinnen wenige Chancen zum Torerfolg ließen. Jetzt galt es, die Konzentration auch auf den Angriff zu legen, um die Gegnerinnen nicht zu weit davonziehen zu lassen. Dort trafen die Muldenstädterinnen auf eine 5:1-Abwehr, die ihr während des gesamten Spiels starke Schwierigkeiten bereitete. Mit dieser Abwehr-Formation seitens der Gegnerinnen waren die BSC-Damen überfordert, sodass kein richtiger Spielfluss zustande kam. Durch Fehlabspiele im Angriff der Rochlitzerinnen konnte die vorgezogene Abwehrspielerin des Vfl mehrere Pässe abfangen und im Tempogegenstoß erfolgreich verwandeln. Zudem wurden einige herausgespielte Torchancen, die viel Kraft gekostet haben, durch Fehlwürfe nicht genutzt. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es Julia (RM) einen Treffer zu erzielen. Bei einem 11:1 kam der Halbzeitpfiff. Das Zwischenergebnis deutete bereits auf eine vorzeitige Entschei-dung hin. In der Pause wurden noch einmal alle Kräfte gesammelt. Die erste Halbzeit hat bereits an der Kraft der einzelnen Spielerinnen gezehrt. Die Ansage des Trainers war, auf Zeit zu spielen und die Würfe besser vorzubereiten, um so zumindest weitere Treffer erzielen zu können. Ziemlich erschöpft gingen die BSC-Damen in die zweite Hälfte und nahmen sich unvorbereitete Würfe, die ohne Wirkung waren und nicht zum Torerfolg führten. Diese vorzeitigen Abschlüsse der Rochlitzerinnen nutzten die Spiele-rinnen des Vfl für Tempogegenstöße und das Einleiten mehrerer 2.er Wellen, wodurch sie schnell ihre Führung weiter ausbauten. Im weiteren Spielverlauf gelang es den Muldenstädterinnen einige Siebenmeter herauszuholen, die durch Fleur (RL) alle verwandelt wurden und auch Julia konnte noch ein weiteres Tor aus dem Rückraum erzielen. Die Waldheimerinnen legten weiter im Angriff nach und konnten darüber hinaus beliebig wechseln, sodass ihnen nun fast alles gelang. Ziemlich erschöpft nahmen die Rochlitzerinnen bei einem Stand von 28:5 den Schlusspfiff wahr und waren sicherlich froh, die Partie überstanden zu haben. Erst nach der Partie stellte sich überraschend heraus, dass zwei Spielerinnen des BSC trotz Verletzungen bis zum Schluss weitergespielt haben, um ihre Mann-schaft zu unterstützen, dass diese nicht in Unterzahl weiterspielen muss. Dies zeigt, wie sehr die Mannschaft bereits nach einem Jahr zusammengewachsen ist, in der alle füreinander kämpfen und dabei das Beste herausholen wollen. Am kommenden Wochenende treffen die Frauen des BSC auf die Mannschaft aus Marienberg, mit der sie bereits im Auswärtsspiel eine Begegnung hatten. Damals konnte man viele Torchancen herausspielen, lediglich die Fehlwurfquote war entschieden zu hoch. Also ist ein spannendes Duell zu erwarten.

Es spielten: Julia, Fleur, Milena, Sina, Theresa, Josi, Jennifer

 

SG CPSV / Stahl Chemnitz II  :  BSC Motor Rochlitz   19:12 (5:6)

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison und zugleich  ersten Spiel im Jahr 2014 waren die Damen des BSC Motor Rochlitz zu Gast in Chemnitz. Bereits im Hinrundenspiel (damals verlor man mit 4 Toren) ließ sich erkennen, dass man sich in dieser Partie realistische Chancen auf 1 oder sogar 2 Punkte  ausmahlen kann. In der ersten Halbzeit des Rückrundenspiels nun hielten die BSC Frauen an einem Sieg gegen die Chemnitzerinnen fest. Die Muldenstädterinnen kamen gut in die Partie und es zeichnete sich ein ausgeglichenes und faires Spiel zwischen den beiden Mannschaften ab. Die Rochlitzerinnen erarbeiteten sich jedes Tor hart, zeigten ein variables Angriffsspiel und gingen mit einer verdienten Führung in die Halbzeitpause. Auch Torhüterin Sina zeigte sich in der ersten Halbzeit wieder einmal von ihrer besten Seite und trug einen erheblichen Anteil zur Halbzeitführung bei. Leider konnte sie an die super Leistungen des ersten Durchgangs in der zweiten Hälfte nicht mehr nahtlos anknüpfen und so brachte  sich der Gegner schnell durch zwei verwandelte 7m wieder in Führung. Auch wurde Luise auf Manndeckung genommen und konnte somit nur noch versuchen am Kreis mit auszuhelfen. Durch die ständige Spielumstellung und das veränderte Abwehrverhalten der Chemnitzerinnen ließen sich die BSC Damen schnell verunsichern. Hinzu kamen eine schlechte Trefferquote der Rochlitzerinnen und die zahlreichen Tempogegenstöße  der Gegnerinnen. Zum Schluss gab es dann auch noch einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen, wodurch den Muldenstädterinnen die zweite Halbzeit in schlechter Erinnerung bleibt. Trotz all der Rückschläge waren die BSC Frauen aber stets bemüht ihr Angriffsspiel variabel weiter zu gestalten und ehrgeizig um jeden Punkt zu kämpfen. Das Endergebnis spiegelt dies leider in keinerlei Hinsicht wieder. Auch wenn man das Spielfeld als Verlierer verlassen musste, hätte das Ergebnis nicht so hoch zu Gunsten der Chemnitzerinnen ausfallen dürfen.
An den spielerischen Schwächen muss nun schnellstmöglich gearbeitet werden, denn bereits am kommenden Samstag fahren die BSC Damen zum Tabellenersten nach Waldheim.

Es spielten: Christiane (1), Fleur (3), Gina, Jennifer, Josi, Julia (5), Luise (3), Theresa und Sina.

 

BSC Motor Rochlitz :  VfL Waldheim 54 II   7 :  20

Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2013 waren die Frauen des BSC Motor Rochlitz noch einmal mit ganzer Kraft gefordert. Nachdem man beim Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende in Marienberg schon eine derbe Niederlage einstecken musste, sollte es im Spiel gegen den VfL Waldheim 54 II dieses Mal besser laufen. Auch wenn den Muldenstädterinnen von Anfang an klar war, dass man gegen den Tabellenersten ein hartes Stück Arbeit vor sich hat, starteten alle guten Mutes in die Partie. Leider stand das Spiel von Beginn an unter keinem guten Stern. Unsere wichtige Rückraumspielerin Jennifer durfte gar nicht erst das Spiel antreten, da die Schiedsrichter der Meinung waren, dass in ihrem Pass unmissverständlich deutlich wird, dass sie erst eine Spielberechtigung ab dem 18. Lebensjahr hat. Nach dem Schlusspfiff durften wir dann selbst noch einmal einen Blick auf den Spielerpass werfen und es stellte sich heraus, dass Jennifers Pass bereits jetzt Gültigkeit besitzt und sie das Spiel antreten hätte dürfen. Nachdem Trainer Tony Weber die Startformation umgestellt hatte, liefen die BSC Damen von Beginn an einem Vorsprung der Waldheimerinnen hinterher. Das hohe Spieltempo und die gute Absprache der Gegnerinnen forderte die Heimmannschaft von der ersten Minute an. Es dauerte einige Zeit eh die Absprachen auf der BSC Seite innerhalb der Abwehr auch reibungslos funktionierten und so kamen die Rochlitzerinnen erst Mitte der ersten Halbzeit in die Partie – leider zu spät. Bis zur Halbzeit gelang es uns nur 3 magere Tore zu erzielen und so verabschiedeten wir uns mit einem Spielstand von 3:9 in die Kabine.  Dort erwartete die BSC Damen eine unmissverständliche Ansprache ihres Trainers. Im Mittelpunkt dabei stand vor allem, sich beim Aufbauspiel mehr zu konzentrieren, weniger Fehlpässe zu verursachen und vor allem die gegnerische Torfrau nicht berühmt zu werfen. Leider konnten die Forderungen des Trainers auch in der zweiten Halbzeiten nicht umgesetzt werden und so war es am Ende vor allem der unglaublich hohen Fehlwurfquote geschuldet, dass das Spiel auch in den verbleibenden 30 Minuten nicht gedreht werden konnte. An der Genauigkeit beim Torabschluss und dem schnellen Umschalten von der Abwehr- in die Angriffsbewegung muss nun unbedingt gearbeitet werden.

Die Rochlitzerinnen möchten sich an dieser Stelle aber noch einmal ganz herzlich bei allen Fans auf der Tribüne bedanken, die trotz des eindeutigen Spielstandes tolle Stimmung gemacht haben und hinter uns gestanden haben! Toll das es euch gibt!

Für Rochlitz spielten: S. Juneck, J. Steudten, F. Kruber, G. Flemming , M. Schuller, T. Bittner, C. Scherbaum, C. Friedemann, L. Jolie

 

HSV 1956 Marienberg III : BSC Motor Rochlitz

Das erste Auswärtsspiel der BSC-Damen führte sie zum Tabellenzweiten nach Marienberg. Von vornherein war klar, dass es keine leichte Aufgabe wird, hier Punkte zu holen. Die Partie begann ausgeglichen. In den ersten 10min  kamen die Gegnerinnen immer wieder zum Torerfolg  und auch die Rochlitzer Damen konnten den Ball im Gegenzug zum Ausgleich einnetzen. In der Abwehr wurde entschlossen zugegriffen und gemeinsam ein Wurfschirm aufrechterhalten. Darüber hinaus parierte Sina im Tor mehrere Torchancen der Gegnerinnen, was bis zum Spielende nicht abklang. Ab der 15.Spielminute schlichen sich mehr und mehr kleinere Fehler in das Spiel der Muldenstädter ein, die mit Tempogegenstößen oder 2.Welle der Marienbergerinnen konsequent bestraft wurden, sodass sich die Gastgeber Tor um Tor langsam absetzen konnten.  Von da an fehlte es den Rochlitzer Damen an Konzentration und  Durchschlagskraft im Angriff. So führten unvorbereitete Wurfsituationen oder Fehlabspiele dazu, dass das Tempo der Marienbergerinnen nicht mitgegangen werden konnte und selbst einfache Torgelegenheiten, bei denen man frei zum Wurf kam, nicht ausnutzte.  Auch wenn die Torhüterin der Gastgeber gut in Form war, wurde vorn im Abschluss mit 31 Fehlwürfen einfach zu viel verschenkt. Hinzu kamen noch Unstimmigkeiten in der Abwehr, bei denen die Gastgeberinnen ihre erfahrene Außenspielerin immer wieder durch Einlaufen und Doppelpässe in Szene setzen konnten.  Dies führte neben weiteren Toren zu mehreren Siebenmetern, die, bis auf zwei, alle konsequent verwandelt wurden. Obwohl das Ergebnis eindeutig zu sein scheint, haben sich die Rochlitzerinnen immer wieder durch spielerische Aktionen Torchancen herausgespielt, die sie leider im Abschluss vertan haben. So war die Partie bereits ab der 40 Minute entschieden. Besonders hervorzuheben, ist die Leistung unserer Torhüterin Sina, die immer wieder freie Torwürfe der Gegnerinnen gehalten und damit einen schlimmeren Ausgang der Partie verhindert hat. Zudem hat Milena ihr erstes Saisontor geworfen.

Am kommenden Wochenende treffen die Handballerinnen des BSC auf den Tabellenführer Waldheim 54, der noch keinen Punkt abgegeben hat. Höchste Zeit also, dass sich dies ändert...

Auf dem Spielfeld standen:

Milena (1), Luise (4), Fleur (1), Christiane, Jennifer (2), Julia (1), Theresa, Christina, Sina

 

BSC Motor Rochlitz : TSV Penig II   17 : 14

Siiiiiiiieg!!! … Nachdem sich in der vergangenen Partie gegen die Frauen aus Chemnitz schon angedeutet hat, dass die Frauen des BSC heiß auf den ersten Sieg sind, wollten sie es in diesem Spiel nun endlich einmal Allen zeigen! Leider begann das Spiel mit einiger Verzögerung, da keine Schiedsrichter anreisten. Schließlich erklärte sich aus beiden Mannschaften  jeweils eine Person bereit, die Partie zu leiten und so bedanken wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei dem Schiedsrichter aus Penig und Ronny Richter aus der Männermannschaft das BSC. Die BSC-Damen kamen super in die Partie und das Spiel entwickelte sich zunächst sehr ausgeglichen zwischen den beiden Mannschaften. Zwar war den Frauen auch in diesem Spiel wieder ihre anfängliche Unsicherheit anzumerken und so ging das erste Tor auf das Konto der Gegner, doch konnte diese Unsicherheit schnell durch erfolgreiche Aktionen im Angriff abgelegt werden. Das Team spielte gut zusammen und konnte sich vergeben Bälle zurückerobern und im 2. Versuch verwandeln. Auf dem Höhepunkt der ersten Halbzeit, bei dem die BSC-Frauen mit 7:4 in Führung lagen, versuchte der gegnerische Trainier mit Hilfe einer Auszeit zu retten, was zu retten war. Leider hat auch dies die Frauen des BSC nicht stoppen können und so ging man mit einer unglaublichen 11:7 Führung in die Halbzeit. Auch in der zweiten Hälfte kamen die Frauen gut in die Partie und ließen sich ihre Führung nicht nehmen. Da in diesem Spiel nun auch endlich alle Spielerinnen da sein konnten, wechselten die BSC-Damen munter durch und arbeiteten weiter an dem ersten Sieg der Saison. Die hart erarbeitete Führung  ließ man sich auch bis zum Schluss nicht mehr nehmen und so standen die Frauen des BSC Motor Rochlitz nach 60 Minuten verdient als Sieger auf dem Spielfeld! Die Erleichterung war enorm und die Freude rießig! Nicht nur darüber, dass das Spiel gewonnen wurde, sondern auch, weil Christiane auf LA nun auch endlich ihr erstes Saisontor machen konnte. Auch Fleur, die nach ihrer Babypause seit 1.10 die Mannschaft wieder unterstützt, machte ein super Spiel und krönte dies mit zwei Toren. Auch an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an all Jene, die in der Halle vor Ort waren und uns mit Anfeuerungen und großem Applaus unterstützt haben!!!

Spannend verspricht auch das kommende Spiel zu werden. Am 10.11 haben die Frauen ihr erstes Auswärtsspiel und sind zu Gast beim Tabellenzweiten Marienberg.

 

BSC Motor Rochlitz : SG CPSV / Stahl Chemnitz II   13 : 17

Im dritten Spiel sollte es für die Rochlitzer Handballerinnen nun endlich bergauf gehen. Nachdem man in den letzten beiden Spielen derbe Niederlagen einstecken musste, arbeiteten die Frauen im Training hart an den spielerischen Schwächen. Guten Mutes und mit einem super Teamgeist starteten die Frauen in die Partie und konnten nach einer guten viertel Stunde mit 5:3 in Führung gehen.  Alle Spielerinnen gaben sich große Mühe und arbeiteten in der Abwehr gut zusammen. Dies wurde mit einem Halbzeitstand von 8:7 belohnt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Muldenstädter nicht gut in die Partie und vergaben wichtige Tore. So verlor man auch schnell die Führung, die man mit in die Halbzeit genommen hatte. Nach gut  10 Minuten kamen die Frauen des BSC dann wieder ins Spiel, arbeiteten sich an den Spielausgleich heran und nach 40 gespielten Minuten stand es dann endlich 11:11. Danach konnten die BSC-Frauen sich wieder eine zwei Punkte Führung herausarbeiten, die sie jedoch in einer dramatischen Schlussphase wieder vergaben. In den letzten 5 Minuten kassierten die Frauen nach dem Ausgleich der Chemnitzerinnen noch einmal  4 Tore und verloren damit das Spiel. All dem Ärger zum Trotz hat diese Partie jedoch gezeigt, dass sich alle Spielerinnen gut entwickelt haben. Man konnte in Führung gehen und viel neu Erlerntes umsetzen. Besonders die 11 Tore von Luise trugen am Ende dazu bei, dass man neben der Enttäuschung über die Niederlage mit ganz viel Hoffnung in das nächste Spiel starten wird und dort endlich die ersten Punkte nach Hause geholt werden!!!

 

BSC Motor Rochlitz : Geringswalder HV   7 : 15

Gleich im zweiten Spiel der Saison hieß es für die Frauenmannschaft des BSC Motor Rochlitz “Derbyzeit“. Gut konnte man sich an die hervorragenden Leistungen der Geringswalder Torfrau erinnern, die bereits in den vergangenen Saisons gezeigt hat, dass ihr „Kasten“ sauber bleiben soll. Nachdem Julia Steudten auf der Mittelposition die Partie gut ins Laufen gebracht hat, konnte Luise Jolie die Mannschaft in Führung bringen und der Rückraum gut zusammenarbeiten. Die Mannschaft kam gut ins Spiel und so stand es nach 20 gespielten Minuten ausgeglichen 3:3. Nach 30 Minuten ging Geringswalde mit einer 7:5 Führung in die Kabine. In der Halbzeit versuchte Trainer Tony nun noch einmal grundlegende Instruktionen zu geben und die Frauen auf ihre spielerischen Schwächen hinzuweisen. Leider konnte an diesen Fehlern in der zweiten Halbzeit nicht gearbeitet werden und so kamen neben der starken Geringswalder Torfrau nun auch Abspiel- und Fangfehler der Rochlitzerinnen hinzu.  Leider konnte auch die gegnerische Kreisläuferin nur selten unter Kontrolle gebracht werden und die Abwehrarbeit ließ nach. So konnten die Frauen des BSC in der zweiten Halbzeit nur magere 2 Tore erzielen und standen nach der 60. Spielminute mit hängenden Köpfen auf dem Spielfeld. Trotz alledem war es für die Frauen erst das zweite Spiel und mit reichlich Erfahrung konnte man die Partie beenden. Wir hoffen, dass es im kommenden Spiel gegen die Frauen aus Chemnitz bessere Ergebnisse zu vermelden gibt. An dieser Stelle möchten wir uns aber noch einmal ganz herzlich bei allen Fans für die Unterstützung in der Halle bedanken und freuen uns schon sehr, euch bald wieder in der Halle begrüßen zu dürfen!

 

BSC Motor Rochlitz : LSV Ziegelheim II   6:28

Nach einem Jahr Pause vom aktiven Spielbetrieb startete die neuformierte Frauenhandballmannschaft des BSC gegen den LSV Ziegelheim 2 am Wochenende in die Saison. Da leider noch nicht alle Spielerinnen einen gültigen Pass besaßen, startete die Mannschaft ohne eine Wechselspielerin. Trotzdem begann die Truppe sehr konzentriert und konnte sogar in Führung gehen. Im weiteren Spielverlauf hatte die Mannschaft damit zu kämpfen, dass ein Großteil der Mädels noch wenig Spielerfahrung besitzt. Zudem  mussten alle Mädels die volle Spielzeit durchspielen. Dies hatte zur Folge, dass die Rochlitzerinnen am Ende eine klare Niederlage von 6:28 einstecken mussten. Dennoch ist die Mannschaft als echtes Team aufgetreten und bewies großen Kampfgeist. Besonders hervorzuheben ist Torfrau Sina Juneck, welche mit Ihrer Leistung die Mannschaft immer wieder motivierte. Alles in allem konnte das neuformierte Team wichtige Spielerfahrung sammeln, sodass in den nächsten Spielen der Saison mit einer klaren Leistungssteigerung zu rechnen sein wird.

Für RL spielten: S. Juneck, L. Jolie, J. Drechsler, J. Winkler, G. Flemming, T. Büttner, C. Scherbaum